Bachelorarbeit, 2012
53 Seiten, Note: 2,3
Die Arbeit untersucht die Möglichkeiten, die das Kreditpooling für Sparkassen bietet, um ihre regional geprägten Kreditportfolios zu diversifizieren und Klumpenrisiken zu reduzieren. Sie analysiert die Funktionsweise des Kreditpoolings und beleuchtet die Chancen und Risiken, die mit dieser Form des Risikotransfers verbunden sind.
Die Einleitung führt in die Thematik des Kreditrisikos in der S-Finanzgruppe ein und beleuchtet die Relevanz des Kreditpoolings für Sparkassen im Kontext der Finanz- und Liquiditätskrise. Im zweiten Kapitel werden verschiedene Ausprägungen des Kreditrisikos, wie Ausfallrisiko, Bonitätsrisiko und Spreadrisiko, erläutert.
Kapitel 3 beschäftigt sich mit Kreditderivaten und ihren Grundformen, insbesondere dem Credit Default Swap. Es werden auch Finanzinnovationen wie Basked Credit Default Swap, Credit Linked Note und Asset Backed Securities vorgestellt.
Kapitel 4 analysiert die Kreditpoolingtransaktionen im Detail. Es werden die Grundlagen für den Risikotransfer, die Ziele des Kreditpoolings und die Funktionsweise des S-Kreditpoolings erläutert. Außerdem werden ausgewählte Strukturelemente innerhalb des Kreditpoolings, wie Einbringungsvoraussetzungen und Credit Events, diskutiert. Schließlich werden die Probleme des S-Kreditpoolings, wie Adverse Selection und Moral Hazzard, beleuchtet.
Kapitel 5 bietet eine kritische Würdigung des Kreditpoolings und untersucht die Möglichkeit, die asymmetrische Informationsverteilung zwischen Sparkassen zu reduzieren. Es werden Anforderungen an künftige Poolingtransaktionen formuliert.
Kreditrisiko, Kreditpooling, S-Finanzgruppe, Sparkassen, Klumpenrisiko, Diversifizierung, Kreditderivate, Credit Default Swap, Finanzinnovationen, Asset Backed Securities, Adverse Selection, Moral Hazzard
Experten sehen das dezentrale Modell und die regionale Verankerung als Vorteil gegenüber zentralisierten Großbanken, da krisenbedingte Abschreibungen oft geringer ausfielen.
Es beschreibt das Risiko, das entsteht, wenn ein Kreditportfolio zu stark auf eine bestimmte Region konzentriert ist, wodurch lokale Wirtschaftskrisen das Institut überproportional belasten können.
Durch Kreditpooling können Sparkassen Teile ihrer Kreditrisiken mit anderen Instituten tauschen oder bündeln, um ein breiter gestreutes und damit sichereres Portfolio zu erhalten.
Ein CDS ist ein Kreditderivat, das es ermöglicht, das Ausfallrisiko eines Kredits gegen eine Gebühr auf einen anderen Vertragspartner zu übertragen.
Diese Begriffe beschreiben Probleme durch asymmetrische Information: "Adverse Selection" bezeichnet die Gefahr, dass nur schlechte Risiken in den Pool eingebracht werden; "Moral Hazard" meint ein riskanteres Verhalten, da das Risiko geteilt wird.
Kredite müssen bestimmte Kriterien hinsichtlich Bonität, Besicherung und Dokumentation erfüllen, bevor sie in eine Poolingtransaktion aufgenommen werden können.
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