Bachelorarbeit, 2010
68 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1. Vorwort
1.2. Kernfragen dieser Arbeit
2. Betriebliches Kontinuitätsmanagement
2.1. Entstehung
2.2. Heutiger Begriff
2.3. Lebenszyklus
3. Ausfallzeit
3.1. Definition
3.2. Grafische Darstellung
3.3. Einteilung der Ausfallzeit in Phasen
4. Maßnahmen zur Reduzierung der Ausfallzeit
4.1. Zeitliche Einordnung der Maßnahmen
4.2. Risikofaktoren, ihre Indikatoren und geeignete Maßnahmen
4.2.1. Interne Risikofaktoren
4.2.2. Externe Risikofaktoren
5. Fallbeispiele
5.1. Produktionsausfall – BMW und Mercedes-Benz
5.2. EDV-Ausfall – Lufthansa
5.3. Stromausfall – RWE
6. Fazit
Das Hauptziel dieser Bachelor-Thesis besteht in der Analyse von Ausfallzeiten anhand von realen Fallbeispielen, um Besonderheiten und Gemeinsamkeiten unterschiedlicher Ausfallszenarien zu identifizieren sowie geeignete Maßnahmen zu deren Reduzierung oder Vermeidung abzuleiten.
3.1. Definition
Eine Ausfallzeit ist ein zeitlicher Abschnitt, in dem eine Leistung erbracht wird, die unter der Normalleistung liegt. Die Differenz zwischen der tatsächlich erbrachten Leistung und der Normalleistung stellt die Ausfallfläche dar. Ziel sollte es immer sein, die Ausfallfläche so gering wie möglich zu halten. Dies kann sowohl durch die zeitliche Reduzierung (horizontal), als auch die mengenmäßige Reduzierung (vertikal) des Ausfalls geschehen.
1. Einleitung: Diese Einleitung erläutert die zunehmende Relevanz von Krisenbewältigung in Unternehmen und definiert die zentralen Forschungsfragen der Arbeit.
2. Betriebliches Kontinuitätsmanagement: Das Kapitel führt in das Konzept des BKM ein, beschreibt dessen Entstehung sowie den strategischen Lebenszyklus zur Aufrechterhaltung der Geschäftsfähigkeit.
3. Ausfallzeit: Hier werden Ausfallzeiten theoretisch definiert, grafisch veranschaulicht und in vier spezifische Phasen unterteilt.
4. Maßnahmen zur Reduzierung der Ausfallzeit: Dieses Kapitel liefert einen Katalog an Maßnahmen, unterteilt in Prävention, Intervention und Review, sowie eine detaillierte Analyse interner und externer Risikofaktoren.
5. Fallbeispiele: Anhand praktischer Ereignisse wie dem BMW/Mercedes-Produktionsstopp, dem Lufthansa-EDV-Ausfall und dem RWE-Stromausfall werden theoretische Erkenntnisse auf die Realität angewendet.
6. Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Ergebnisse zusammen und betont, dass Ausfallmuster zwar identifizierbar sind, jedoch in der Praxis stets individuell und durch Maßnahmen nur begrenzt beeinflussbar bleiben.
Kontinuitätsmanagement, BKM, Ausfallzeit, Risikomanagement, Krisenmanagement, Produktionsstopp, Betriebsstörung, Business Impact Analysis, Notfallplanung, Krisenkommunikation, Prozessoptimierung, Unternehmenssicherheit, Resilienz, Schadensminimierung, Automobilindustrie.
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse von betrieblichen Ausfallzeiten, ihren Erscheinungsformen und Strategien zu ihrer Reduzierung im Rahmen des Kontinuitätsmanagements.
Die zentralen Themen sind das Risikomanagement, die Definition von Ausfallphasen, die Untersuchung realer Unternehmenskrisen sowie die Identifikation von Präventions- und Interventionsmaßnahmen.
Das Ziel ist es, durch die Untersuchung von Fallbeispielen Gemeinsamkeiten bei Ausfällen zu finden und aufzuzeigen, wie Unternehmen Ausfallflächen durch gezielte Maßnahmen minimieren können.
Die Arbeit nutzt die Analyse und grafische Aufarbeitung von Fallbeispielen aus der Praxis (Automobilbau, Luftfahrt, Energieversorgung) sowie eine theoretische Einordnung in das BKM-Schema.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Definition von Ausfallzeiten, die Darstellung von Risikofaktoren inklusive Gegenmaßnahmen und eine empirische Fallstudienanalyse.
Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Kontinuitätsmanagement, Krisenmanagement, Ausfallzeit, Risikofaktoren und Prozesssicherheit definieren.
Während BMW die Produktion für fünf Tage komplett stoppte, wählte Mercedes eine Strategie aus zweitägigem Stillstand und anschließender achttägiger Halbtagsproduktion durch verstärkten Benzinmotorenbau.
Die Tiefpunkt-Phase war nur kurzzeitig präsent, da die manuelle Boardkarten-Erstellung einen sofortigen, wenn auch reduzierten, Leistungsanstieg ermöglichte und somit ein Totalausfall der Abfertigung vermieden wurde.
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