Masterarbeit, 2012
105 Seiten, Note: 2
Diese Arbeit untersucht die Belastungen, denen SexdienstleisterInnen durch ihre Tätigkeit ausgesetzt sind. Dabei wird insbesondere auf die Erfahrungen von Escort-DienstleisterInnen fokussiert. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den Ressourcen und Strategien, die von SexarbeiterInnen zur Bewältigung potenzieller Belastungen eingesetzt werden.
Die Einleitung führt in das Thema ein und definiert die Problemstellung sowie die Relevanz des Themas. Die Forschungsfrage und die Zielsetzung der Arbeit werden formuliert. Die Motivation und Vorannahmen der Autorin sowie der Aufbau der Arbeit werden dargelegt.
Das zweite Kapitel befasst sich mit den theoretischen Grundlagen. Es werden verschiedene Aspekte der Prostitution, der Sexualität, der Stigmatisierung und Diskriminierung sowie des Doppellebens behandelt. Im Fokus stehen dabei die Definitionen, Typologien und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen.
Im dritten Kapitel wird die methodische Vorgehensweise der Arbeit erläutert. Die Forschungsmethode, die Durchführung des problemzentrierten Interviews und die Datenanalyse werden beschrieben.
Das vierte Kapitel präsentiert die Ergebnisse der empirischen Untersuchung. Es werden verschiedene Aspekte des Berufsalltags von SexarbeiterInnen beleuchtet, darunter die Motivationen, die positiven und negativen Seiten des Berufs, die Kunden, die Rolle und Inszenierung, die Diskriminierung und die Bewältigungsstrategien.
Sexarbeit, Prostitution, Escort, Belastungen, Ressourcen, Strategien, Stigmatisierung, Diskriminierung, Doppelleben, Motivationen, Erfahrungen, Berufsalltag, Kunden, Dienstleistung, Schutzstrategien, qualitative Inhaltsanalyse, Interviews.
Zu den Belastungen gehören gesellschaftliche Stigmatisierung, Diskriminierung, die Herausforderung eines Doppellebens (Informationskontrolle) sowie physische und psychische Anforderungen des Berufsalltags.
Viele SexworkerInnen verheimlichen ihre Tätigkeit vor ihrem privaten Umfeld (Familie, Freunde), um Stigmatisierung zu vermeiden. Dies erfordert eine ständige Kontrolle von Informationen und Rollen.
Wichtige Strategien sind die klare Abgrenzung zwischen Berufsrolle und Privatperson, die Nutzung von Pseudonymen, Kommunikationstechniken zur Distanzierung von Kunden und der Austausch in Fachforen.
In Österreich ist Sexarbeit ein reglementiertes Gewerbe. Die Arbeit beleuchtet die rechtlichen Rahmenbedingungen, die den Schutz und die Verpflichtungen der DienstleisterInnen festlegen.
Im Escort-Bereich geht es oft um die Erschaffung einer Illusion oder Phantasie. Die DienstleisterInnen nehmen eine bestimmte Rolle ein, die über die rein sexuelle Handlung hinausgeht (z. B. Begleitung zu Events).
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