Diplomarbeit, 2012
80 Seiten, Note: 1,7
Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit der Bewertung von Goodwill im Rahmen der International Financial Reporting Standards (IFRS). Im Mittelpunkt steht dabei die Analyse des Werthaltigkeitstests, der gemäß IFRS 3 für den Goodwill nach der Erstbewertung durchzuführen ist. Die Arbeit untersucht sowohl die konzeptionellen Grundlagen des Werthaltigkeitstests als auch die empirischen Befunde anhand deutscher börsennotierter Unternehmen.
Kapitel 1 führt in das Thema ein und erläutert die Zielsetzung sowie den Aufbau der Arbeit. Es werden die Historie, die Zielsetzung und der Anwendungsbereich des IFRS 3 sowie die Eigenschaften von Goodwill vorgestellt. Kapitel 2 analysiert die Anwendung der Erwerbsmethode und der Kaufpreisallokation, wobei die Ermittlung des Goodwills im Mittelpunkt steht. Es werden die verschiedenen Bewertungsansätze für immaterielle Vermögenswerte, wie Marken, und die Besonderheiten des Unternehmenserwerbs, wie Reverse Aquisition und sukzessiver Unternehmenserwerb, behandelt. Kapitel 3 befasst sich mit der Folgebewertung des Goodwills, insbesondere mit dem Werthaltigkeitstest. Es werden die verschiedenen Methoden zur Bestimmung des Wertberichtigungsbedarfs sowie die praktische Umsetzung des Werthaltigkeitstests im Rahmen der Bilanzierung erläutert. Kapitel 4 analysiert empirisch die Entwicklung des Goodwills und die Häufigkeit von Goodwill-Impairments bei deutschen börsennotierten Unternehmen. Es wird die Wertrelevanz von Rechnungslegungsinformationen untersucht und die Ergebnisse des Wertrelevanztests für deutsche Unternehmen präsentiert.
Goodwill, IFRS 3, Werthaltigkeitstest, Impairment, Erwerbsmethode, Kaufpreisallokation, Bewertung, Unternehmensbewertung, empirische Analyse, Wertrelevanz, deutsche börsennotierte Unternehmen
Es ist ein jährlicher Werthaltigkeitstest, bei dem geprüft wird, ob der Buchwert des Geschäfts- oder Firmenwerts (Goodwill) noch durch den erzielbaren Betrag gedeckt ist.
Nach IFRS wird der Goodwill nicht mehr planmäßig über Jahre abgeschrieben, sondern nur noch bei tatsächlicher Wertminderung (Impairment) außerplanmäßig korrigiert.
Er wird durch die Diskontierung künftiger Mittelzuflüsse (Cashflows) aus den zahlungsmittelgenerierenden Einheiten ermittelt.
Bei der PPA wird der Kaufpreis eines Unternehmens auf die identifizierbaren Vermögenswerte und Schulden verteilt; der Restbetrag wird als Goodwill aktiviert.
Die Arbeit analysiert bei 138 Unternehmen den Goodwill-Bestand und die Häufigkeit von Impairments sowie deren Relevanz für die Kapitalmarktkommunikation.
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