Bachelorarbeit, 2013
39 Seiten, Note: 1,0
Diese Arbeit befasst sich mit dem Kredit-Leverage und den unerwünschten Nebenwirkungen der Risikogewichtung nach Basel II. Sie analysiert die Entwicklung der Eigenkapitalausstattung von Banken seit Einführung des Basel-II-Regelwerks und beleuchtet die Funktionsweise des Kredit-Leverage. Des Weiteren werden die Probleme der Risikogewichtung im Rahmen von Basel II erörtert und Lösungsansätze zur verbesserten Regulierung des Kreditrisikos im Sinne der Realwirtschaft aufgezeigt.
Das erste Kapitel führt in die Thematik des Kredit-Leverage und der Risikogewichtung nach Basel II ein. Kapitel 2 beschäftigt sich mit dem Eigenkapital von Banken und seiner Relevanz für die Finanzstabilität. In Kapitel 3 wird die Entwicklung der Eigenkapitalausstattung seit Einführung von Basel II untersucht und die Funktionsweise des Kredit-Leverage erklärt. Kapitel 4 analysiert die Risikogewichtung nach Basel II und die damit verbundenen Probleme. Abschließend werden in Kapitel 5 Vorschläge zur verbesserten Regulierung des Kreditrisikos zum Wohle der Realwirtschaft diskutiert.
Eigenkapital, Kredit-Leverage, Risikogewichtung, Basel II, Finanzstabilität, Regulierung, Realwirtschaft.
Er beschreibt die Hebelwirkung von Fremdkapital auf die Eigenkapitalrendite, kann aber bei hohen Ausfällen zu einem schnellen Aufbrauchen der Eigenkapitalbasis führen.
Die Risikogewichtung erlaubte es Banken, mit sehr geringen Eigenkapitalpuffern zu agieren, was bei den massiven Ausfällen am US-Immobilienmarkt fatale Folgen hatte.
Der Standardansatz nutzt externe Ratings, während der IRB-Ansatz es Banken erlaubt, interne Modelle zur Berechnung der Eigenkapitalunterlegung zu verwenden.
Eine Verschuldungsquote, die das Verhältnis des Kernkapitals zur gesamten Bilanzsumme begrenzt, unabhängig vom Risiko der einzelnen Positionen.
Der Druck zur Maximierung der Eigenkapitalrendite führte oft dazu, dass Banken risikoreichere Geschäfte bei gleichzeitig minimaler Eigenkapitalausstattung eingingen.
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