Bachelorarbeit, 2010
64 Seiten, Note: 1,0
Die Arbeit befasst sich mit der Liberalisierung des Spielermarktes im Profifußball und untersucht die Auswirkungen dieser Entwicklung auf die Spielstruktur und die Wettbewerbsfähigkeit der Vereine. Dabei werden die ökonomischen Folgen des Bosman-Urteils und die daraus resultierenden Anpassungen der verbandsinternen Regulierungen analysiert.
Das erste Kapitel führt in die Problemstellung ein und erläutert die Struktur der Arbeit. Kapitel zwei beschreibt den Regulierungsrahmen des Spielermarktes vor dem Bosman-Urteil. Kapitel drei analysiert das Bosman-Urteil, die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs und die damit verbundenen Anpassungen der verbandsinternen Regulierungen. In Kapitel vier werden die ökonomischen Auswirkungen der Liberalisierung des Spielermarktes auf die Spielstruktur und die Wettbewerbsfähigkeit der Vereine und Nationalmannschaften untersucht. Kapitel fünf behandelt die Auswirkungen der Liberalisierung auf den Spielermarkt und analysiert die Wirksamkeit von Maßnahmen zur Regulierung des Spielermarktes.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Liberalisierung des Spielermarktes im Profifußball, dem Bosman-Urteil, den Auswirkungen der Liberalisierung auf die Spielstruktur und die Wettbewerbsfähigkeit von Vereinen und Nationalmannschaften sowie mit Maßnahmen zur Regulierung des Spielermarktes.
Ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs von 1995, das die Transferentschädigungen nach Vertragsende abschaffte und die Ausländerbeschränkungen für EU-Bürger in europäischen Ligen aufhob.
Die Verfügungsrechte verschoben sich zu Gunsten der Spieler, was zu einem deutlichen Anstieg der Gehälter, längeren Vertragslaufzeiten und höheren Ablösesummen während laufender Verträge führte.
Ja, durch den Wegfall der Ausländerklauseln konkurrieren heimische Talente mit Profis aus der ganzen Welt, was oft zu weniger Spielpraxis und verringerten Ausbildungsanreizen führt.
Diese Regelung verpflichtet Vereine, eine bestimmte Anzahl an lokal ausgebildeten Spielern im Kader zu haben, um die Nachwuchsförderung trotz des liberalisierten Marktes zu sichern.
Entgegen der Erwartungen konnte empirisch keine generelle Schwächung der Nationalteams der europäischen Topligen festgestellt werden, da die Spielqualität in den Ligen insgesamt stieg.
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