Bachelorarbeit, 2012
46 Seiten, Note: 2,0
Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation
1. Einleitung
1.1 Thematische Grundlage
1.2 Gegenstand und Zielsetzung
1.3 Überblick und Forschungsmethode
2. Politik in den Massenmedien
2.1 Stellung der Medien
2.2 Medien als politischer Transit
2.3 Rolle der Medien als politischer Aufklärer
2.4 Politische Funktionen der Medien
3. Aufbau und Inszenierung von politischer Kommunikation
3.1 Storytelling
3.1.1 Die Geschichte richtig erzählt
3.1.2 Die richtige Verpackung – Redaktionen und das Storytelling
3.1.3 Konflikt
3.2 Edutainment für Politik
3.2.1 Der unterhaltende Politiker
3.2.2 Risiken des Edutainments
4. Medienwirksame Persönlichkeiten
4.1 TV-Konformität
4.2 Personalisierung
4.3 Medienrhetorik
5. Visuelle und dramaturgische Relevanz
5.1 Bildtechniken
5.2 Emotionalisierungsstufen beim Zuschauer
6. Die politische Talkshow
6.1 Das inszenierte Gespräch
6.2 Bedeutung für Politik und Parteien
6.3 Erfolgsgründe
6.4 Vertreter aus Politik (wer und warum?)
7. Fazit
Die Arbeit untersucht, wie moderne politische Kommunikation durch die gezielte Inszenierung von Politikern in Massenmedien, insbesondere in politischen Talkshows, gestaltet wird, um Bekanntheit zu fördern und politische Ziele zu erreichen.
3.1.1 Die Geschichte richtig erzählt
Nun reicht es jedoch nicht alleine aus, einen (politischen) Gegenstand als eine Geschichte zu verpacken. Jeder weiß schon seit Kindertagen, dass es auch darauf ankommt, wer die Geschichte vorträgt bzw. wie. Die Fähigkeit, eine Geschichte authentisch zu kommunizieren ist eine Leistung, welche von einem guten Politiker beherrscht werden sollte. Wichtige Regeln hierbei sind unter anderem die Folgenden: Kurze Sätze verwenden, keine Nebensatzkaskaden benutzen, die sichere Bewegung vor der Kamera, ruhig mal ein paar Gags oder Metaphern einbringen. Zudem sind Formulierungen, die hängen bleiben sehr wichtig. Sie bilden die Agenturtauglichkeit und decken das Unterhaltungsbedürfnis der Leute ab. Wichtig außerdem zu beachten ist, dass der politische Inhalt im Vordergrund steht. Ein Kippen in Trivialität sorgt im ungünstigsten Fall für einen Wandel vom Politiker, der die Sprache der Bürger spricht hin zur Ulknudel, die man nicht mehr ernst nehmen kann. Storytelling sollte und kann keine Politik ersetzen.
1. Einleitung: Die Einleitung definiert das mediale Umfeld der Bundesrepublik Deutschland und führt in die zentrale Fragestellung der Inszenierung politischer Persönlichkeiten in Talkshows ein.
2. Politik in den Massenmedien: Dieses Kapitel erläutert das historische und strukturelle Verhältnis zwischen Politik und Medien, insbesondere die Rolle der Medien als Informationsvermittler und vierte Gewalt.
3. Aufbau und Inszenierung von politischer Kommunikation: Hier werden Strategien wie Storytelling und Edutainment analysiert, die Politiker nutzen, um ihre Themen in einem medienkonformen und attraktiven Rahmen zu präsentieren.
4. Medienwirksame Persönlichkeiten: Das Kapitel untersucht die zunehmende Personalisierung der Politik und die Bedeutung von rhetorischen sowie visuellen Fähigkeiten der Akteure für den Erfolg in medialen Formaten.
5. Visuelle und dramaturgische Relevanz: Es wird analysiert, wie moderne Bildtechniken und dramaturgische Mittel eingesetzt werden, um die Aufmerksamkeit der Zuschauer zu binden und emotionale Prozesse zu induzieren.
6. Die politische Talkshow: Als Kernstück der Arbeit beleuchtet dieses Kapitel die Talkshow als hochgradig geplantes Inszenierungsforum, dessen Gästeauswahl und Abläufe vorrangig nach Unterhaltungskriterien erfolgen.
7. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und kritisiert die zunehmende Entfremdung von politischer Substanz zugunsten einer durch Medienlogik geprägten Inszenierung.
Politische Kommunikation, Massenmedien, Politische Talkshow, Inszenierung, Storytelling, Personalisierung, Politainment, Medienrhetorik, Dramaturgie, Infotainment, Fernsehformat, Zuschauerbindung, Medialisierung der Politik, Agenda Setting, Politische Akteure
Die Arbeit analysiert, wie politische Kommunikation in den Massenmedien, insbesondere durch Talkshows, strategisch gestaltet und inszeniert wird.
Die Schwerpunkte liegen auf der medienwirksamen Inszenierung, dem Einsatz von Storytelling, der Personalisierung von Politikern sowie der Rolle von Fernsehformaten wie der Talkshow.
Ziel ist es, die Entwicklung der politischen Kommunikation im medialen Kontext zu verstehen und zu erklären, warum die politische Talkshow dabei eine so bedeutende Rolle einnimmt.
Die Arbeit basiert im Wesentlichen auf einer fundierten Literaturanalyse kommunikationswissenschaftlicher Theorien und Expertenmeinungen der Branche.
Der Hauptteil befasst sich mit der theoretischen Rolle der Medien, den Inszenierungstechniken für Politiker (wie Rhetorik und Bildsprache) und der detaillierten Analyse des Formats der politischen Talkshow.
Wesentliche Begriffe sind Politische Kommunikation, Personalisierung, Inszenierung, Politainment, Medienwirksamkeit und Talkshow.
Sie dienen als authentische, lebensnahe "Verpackung" für komplexe politische Inhalte, um diese greifbarer und für den Zuschauer emotional ansprechender zu gestalten.
Der Autor führt an, dass die Talkshows oft zu einer ritualisierten Inszenierung verkommen, die zwar Quote generiert, aber keine inhaltliche Tiefe bietet und somit zur Politikverdrossenheit beitragen kann.
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