Bachelorarbeit, 2012
46 Seiten, Note: 1,7
Diese Bachelorarbeit untersucht die Auswirkungen einer Bilanzrezession auf den europäischen Wirtschaftsraum, wobei der Schwerpunkt auf dem Sektor der Nichtfinanzunternehmen liegt. Die Arbeit analysiert die Mechanismen des Leverage Zyklus, vergleicht die Erfahrungen Japans mit denen europäischer Staaten und diskutiert mögliche politische Interventionen zur Vermeidung einer Depression.
Die Einleitung führt in das Thema der Bilanzrezession ein und beleuchtet deren Bedeutung im europäischen Kontext. Kapitel 2 analysiert den Leverage Zyklus, der den Weg in eine Bilanzrezession beschreibt, und untersucht die Rolle des Zinsniveaus. Kapitel 3 fokussiert auf die Bilanzrezession in Europa und vergleicht die Erfahrungen Japans mit denen Spaniens, Irlands und Großbritanniens. Kapitel 4 diskutiert verschiedene Politikmaßnahmen zur Bewältigung einer Bilanzrezession, wobei die Rolle der Geldpolitik und Fiskalpolitik im Vordergrund stehen. Kapitel 5 bietet eine kritische Würdigung der Ergebnisse im Kontext der japanischen Erfahrungen.
Die Arbeit fokussiert auf die Schlüsselwörter Bilanzrezession, Leverage Zyklus, Nichtfinanzunternehmen, Finanzierungsdefizit, Geldpolitik, Fiskalpolitik, europäische Wirtschaftskrise, japanische Wirtschaft, Verlorene Dekade.
Eine Bilanzrezession tritt auf, wenn private Haushalte oder Unternehmen nach dem Platzen einer Vermögenspreisblase ihre Schulden abbauen, anstatt Kredite für Investitionen aufzunehmen, selbst bei Nullzinsen.
Japan zeigte, dass herkömmliche Geldpolitik bei einer Bilanzrezession wirkungslos sein kann und massive fiskalpolitische Eingriffe nötig sind, um eine Depression zu verhindern.
Die Arbeit analysiert Länder wie Spanien, Irland und Großbritannien und zieht Parallelen zu den japanischen Erfahrungen beim Schuldenabbau im Unternehmenssektor.
NFUs sind zentrale Wachstumstreiber. Wenn sie als Nettoschuldner ihre Bilanzen sanieren und keine Kredite mehr nachfragen, bricht die gesamtwirtschaftliche Nachfrage ein.
Diskutiert werden vor allem eine expansive Fiskalpolitik (Staatsausgaben) und unternehmensspezifische Interventionen, da die Geldpolitik allein oft nicht ausreicht.
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