Diplomarbeit, 2000
75 Seiten, Note: 1,0
1 Erweitertes Modell des elastischen Arms
1.1 Übersicht
1.2 Mathematische Beschreibung des elastischen Arms
1.3 Reibungsmodell und Berücksichtigung der Strukturdämpfung
1.4 Zustandsraummodell
1.5 Parameter des Laborversuches
2 Messung der Arm-Position
2.1 Übersicht
2.2 Messung des Winkels
2.3 Messung der Armposition mit DMS
2.3.1 Grundlagen der Messung mit DMS
2.3.2 Prinzip der DMS-Meßbrücke
3 Aufbau des Laborversuches
3.1 Übersicht
3.2 Mechanischer Aufbau
3.3 Elektrischer Aufbau
3.4 Modellierung des Laborversuches
3.4.1 D/A-Wandler
3.4.2 Servoverstärker
3.4.3 Motor
3.4.4 Inkrementalgeber
3.4.5 Meßverstärker
3.4.6 Dehnungsmeßstreifen
4 Windows-Programm FlexArm
4.1 Übersicht
4.2 Bedienung des Programms
4.2.1 Beschreibung der Menüs
4.3 Details der Programmierung
4.3.1 Kalibrierung der Meßeinrichtung
4.3.2 Sicherheitsabschaltung
4.3.3 Anmerkungen zu speziellen Klassen und Funktionen
5 Modell-Verifikation
5.1 Überblick
5.2 Parameterbestimmung
5.2.1 Bestimmung des Elastizitätsmoduls
5.2.2 Bestimmung der Strukturdämpfung
5.3 Modellüberprüfung
6 Regelverfahren für elastische Manipulatoren
6.1 Einleitung
6.2 Klassifizierung und Überblick
6.3 Rahmenbedingungen der Versuche
6.3.1 Bestimmung der nicht-meßbaren Zustände
6.3.2 Störgrößenkompensation
6.4 Experimente mit dem Laborversuch
6.4.1 Optimale Zustandsregelung
6.4.2 Polvorgabe
6.4.3 Abschließende Bemerkungen
7 Vorschläge über mögliche Expermimente
7.1 Vorschläge
7.2 Fazit und Ausblick
A Matlab-Programm zur Modellberechnung
Das Hauptziel dieser Diplomarbeit ist die Entwicklung eines Prototypen für einen Laborversuch mit einem flexiblen Arm. Im Fokus steht dabei die Implementierung einer Regelung, die Schwingungen des Arms bei gleichzeitig präziser Positionierung minimiert, sowie die Bereitstellung eines Windows-Programms zur Steuerung und Analyse des Versuchsaufbaus.
1.3 Reibungsmodell und Berücksichtigung der Strukturdämpfung
Die im Laborversuch an der Motorwelle auftretende Reibung wird wie folgt dargestellt:
MR = MRv + MRc . (1.27)
Dabei bezeichnet MRv die viskose Reibung, deren Größe proportional zur Winkelgeschwindigkeit Θ˙ ist. Weiterhin wird durch MRc die Coulomb’sche-Reibung berücksichtigt.
Zur Modellierung der Reibung wird das GAUSS’sche-Reibungsmodell verwendet [9]:
MRv = cRv Θ(t) und (1.28)
MRc = sign(Θ(t)) [cRc1 + cRc2 e− cRc3 Θ(t)] . (1.29)
In der Abbildung 1.4 ist der Verlauf der COULOMB’schen-Reibung im System dargestellt. Die Parameter cRv, cRc1, cRc2 und cRc3 wurden aus einer geeigneten Anzahl von Probeläufen mit dem Laborversuch bestimmt und sind in Kapitel 1.4 exakt angegeben.
1 Erweitertes Modell des elastischen Arms: Herleitung der mathematischen Bewegungsgleichungen unter Berücksichtigung der Reibung und der Strukturdämpfung für ein erweitertes Modell.
2 Messung der Arm-Position: Beschreibung der sensorischen Erfassung von Winkeldaten mittels Inkrementalgeber und elastischen Deformationen mittels DMS-Messbrücken.
3 Aufbau des Laborversuches: Erläuterung der mechanischen Konstruktion, des elektrischen Signalflusses und der Modellierung der einzelnen Hardwarekomponenten.
4 Windows-Programm FlexArm: Einführung in die Bedienung und Programmierung des Steuerungsprogramms, einschließlich Sicherheitsfunktionen und Filtern.
5 Modell-Verifikation: Abgleich der theoretisch berechneten Modelldaten mit experimentell ermittelten Werten des Laborversuchs zur Bestimmung der Systemparameter.
6 Regelverfahren für elastische Manipulatoren: Durchführung und Analyse verschiedener Regelungsversuche, wie optimale Zustandsregelung und Polvorgabe.
7 Vorschläge über mögliche Expermimente: Empfehlungen für den Einsatz im Praktikumsbetrieb sowie eine abschließende Zusammenfassung.
Elastischer Arm, Regelungstechnik, Laborversuch, Zustandsraummodell, Dehnungsmeßstreifen, DMS, Strukturdämpfung, Coulomb’sche-Reibung, FlexArm, Modell-Verifikation, Zustandsregelung, Polvorgabe, Schwingungsdämpfung.
Die Arbeit behandelt die Entwicklung und Regelung eines Laborversuchsmodells mit einem elastischen Manipulatorarm.
Die Arbeit umfasst die mathematische Modellbildung, den mechanischen und elektrischen Aufbau der Anlage, die messtechnische Erfassung der Deformationen sowie die Implementierung und Erprobung verschiedener Regelungsstrategien.
Ziel war die Entwicklung eines einsatzfähigen Prototypen für einen Praktikumsversuch, inklusive Software zur Durchführung von Regelungsexperimenten.
Es wird eine analytische Modellierung mittels Euler-Lagrange-Gleichungen vorgenommen, ergänzt durch experimentelle Parameteridentifikation für Dämpfung und Reibung.
Der Hauptteil gliedert sich in die Modellierung, die sensorische Messung der Armposition, den technischen Versuchsaufbau, die Softwareimplementierung sowie die experimentelle Verifikation und Regelungserprobung.
Elastischer Manipulator, Zustandsregelung, DMS-Messtechnik, Schwingungsdämpfung und Modell-Verifikation sind essenzielle Begriffe.
Es wurde ein reduzierter Beobachter zweiter Ordnung implementiert, alternativ wird ein Differenzierungs-Algorithmus zur Bestimmung der Zustandsgrößen genutzt.
Aluminium bietet im Vergleich zu Federstahl ein günstigeres Schwingungsverhalten mit einer niedrigeren zweiten Eigenfrequenz, was den Betrieb innerhalb der Anforderungskriterien ermöglicht.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

