Examensarbeit, 2010
47 Seiten, Note: 1,3
Die vorliegende Abschlussarbeit analysiert die beiden wichtigsten Verfahren zur Finanzierung der gesetzlichen Rentenversicherung: das Umlage- und das Kapitaldeckungsverfahren. Ziel ist es, die Funktionsweise beider Verfahren sowie deren Vor- und Nachteile darzustellen und zu bewerten. Im Fokus stehen die Auswirkungen der demografischen Entwicklung auf die Stabilität der Rentenversicherung, die Rolle des Staates und die verschiedenen Modelle der Altersvorsorge.
Das erste Kapitel führt in die Thematik ein und beschreibt den Aufbau der Arbeit. Kapitel zwei beleuchtet die gesetzliche Rentenversicherung, ihre historische Entwicklung, die Leistungen und die Finanzierung. Das dritte Kapitel widmet sich dem umfassenden Thema der Altersvorsorge, wobei die gesetzliche, die betriebliche und die private Vorsorge im Detail betrachtet werden. Kapitel vier befasst sich mit dem Umlageverfahren, seinen Eigenschaften, der Anwendung in der Praxis und den Herausforderungen, die mit dem Verfahren verbunden sind. Im fünften Kapitel wird das Kapitaldeckungsverfahren analysiert, seine Funktionsweise, die Anwendung und die bestehenden Diskussionen rund um das Verfahren werden erörtert.
Gesetzliche Rentenversicherung, Umlageverfahren, Kapitaldeckungsverfahren, Altersvorsorge, demografische Entwicklung, Staatliche Förderung, Private Vorsorge, Rentenleistungen, Finanzierung, Risikomanagement, Nachhaltigkeit, Generationenvertrag.
Beim Umlageverfahren finanzieren die heutigen Beitragszahler die aktuellen Rentner (Generationenvertrag), während beim Kapitaldeckungsverfahren jeder für sich selbst Kapital am Markt anspart.
Sinkende Geburtenraten führen dazu, dass immer weniger Beitragszahler für immer mehr Rentner aufkommen müssen, was das Umlageverfahren unter finanziellen Druck setzt.
Die Mackenroth-These besagt, dass die Renten immer aus dem aktuellen Volkseinkommen einer Periode gezahlt werden müssen, unabhängig vom Finanzierungsverfahren.
In Deutschland sind vor allem die Riester-Rente und die Rürup-Rente als staatlich unterstützte Maßnahmen zur Ergänzung der gesetzlichen Rente bekannt.
Unterschiedliche Erwerbsbiografien, Teilzeitarbeit und Kindererziehungszeiten führen oft dazu, dass Frauen im Durchschnitt geringere Rentenansprüche erwerben als Männer.
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