Bachelorarbeit, 2011
83 Seiten, Note: upper second class 88%
1 Einleitung
1.1 Erklärung des Themas
1.2 These
1.3 Zielsetzung
1.4 Zielgruppe
1.5 Industrierelevanz
2 Grundlagen
2.1 Definition einer Plattenfirma
2.1.1 Majorlabels
2.1.1.1 Universal Music Group – UMG
2.1.1.2 EMI Group
2.1.1.3 Sony Music Entertainment
2.1.1.4 Warner Music Group
2.1.2 Independentlabels
2.1.2.1 Traditionelle Labels
2.1.2.2 Underground Labels
2.1.2.3 Virtuelle Labels
2.2 Struktureller Aufbau
2.2.1 Major
2.2.2 Independent
2.3 Wertschöpfungskette
2.3.1 Beschaffung der Inputfaktoren
2.3.1.1 Artist & Repertoire
2.3.2 Musik-Produktion
2.3.2.1 Studioaufnahme
2.3.3 Marketing
2.3.3.1 Marketing / Produktmanagement
2.3.3.2 Promotion
2.3.3.3 Grafik / Werbung
2.3.4 Tonträger-Produktion
2.3.5 Physische Distribution
2.3.6 Business Affairs
2.3.6.1 Zweit- und Drittverwertung
2.3.7 Öffentlichkeitsarbeit
2.3.8 Sondergeschäfte
2.4 Finanzielle Übersicht
2.5 Bandstrukturen
2.6 Verwertung am Musikmarkt
2.6.1 Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte
2.6.2 Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten mbH
2.6.3 International Standard Recording Code
3 Methodik
3.1 Hypothesenbildung
3.2 Stichproben
3.3 Beschreibung der Herangehensweise
3.4 Konzept der Umfrage
3.4.1 Teilhypothese 1
3.4.2 Teilhypothese 2
3.4.3 Teilhypothese 3
3.4.4 Teilhypothese 4
3.4.5 Musiker
3.4.6 Plattenfirmen
4 Durchführung
4.1 Planung der Umfrage
4.1.1 Teilhypothese 1
4.1.2 Teilhypothese 2
4.1.3 Teilhypothese 3
4.1.4 Teilhypothese 4
4.2 Durchführung der Umfrage
4.2.1 Umfrage der Musiker und Bands
4.2.2 Umfrage der Betreiber von Plattenfirmen
4.3 Probleme bei der Durchführung
5 Ergebnisse
5.1 Auswertung der Umfrage
5.1.1 Auswertung Bands
5.1.2 Auswertung Plattenfirmen
5.1.3 Teilhypothese 1
5.1.4 Teilhypothese 2
5.1.5 Teilhypothese 3
5.1.6 Teilhypothese 4
5.2 Interpretation der Hypothese
6 Mögliche Formen einer Plattenfirma
6.1 Gliederung
6.2 Kostenplan
6.2.1 Einnahmequellen
6.2.2 Ausgaben
6.3 Arbeitsweisen
7 Zusammenfassung
7.1 Zukunftsaussichten
Die Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen den Angeboten von Musiklabels und den tatsächlichen Bedürfnissen von Bands. Ziel ist es, einen optimierten Arbeitsweg zu identifizieren, der für beide Seiten wirtschaftlich und inhaltlich vorteilhaft ist, und dabei die spezifische Marktsituation in der Region Halle/Leipzig zu beleuchten.
1 Einleitung
Sind Plattenfirmen in der Lage, ihre Künstler sinnvoll zu unterstützen und gewinnbringend aufzubauen? Diese Arbeit soll Einblick in den Aufbau und die Arbeitsweisen von Plattenfirmen gewähren. Weiterhin wird geprüft, ob Künstler, die einen Plattenvertrag anstreben, beziehungsweise Begriff sind, sich auf einen einzulassen, von den Plattenfirmen eine individuelle Betreuung erhalten können. Sinn und Zweck der Arbeit soll es sein, einen bestimmten Arbeitsweg aufzuzeigen, mit dem beide Seiten zufrieden sein können und der sich für beide Seiten lukrativ gestaltet. Dabei ist weniger die Seite der Plattenfirmen wichtig für die Arbeit, da bekanntermaßen genügend Musikmaterial gibt, das vermarktet werden will. Viele Bands vermarkten sich heute, dank Internet, selbst und können einen relativ guten Schnitt dabei machen. Jedoch wäre es für die Bands sinnvoller, gemeinsam mit den Plattenfirmen am Erfolg zu arbeiten, damit die Musiklandschaft wieder neue Impulse bekommt und der Hörer Zugang zu einem vielschichtigeren musikalischen Repertoire bekommt, statt sich auf die Ergebnisse einiger Fernseh-Casting-Shows zu verlassen. Vielleicht ist es mit dieser Arbeit möglich, den Plattenfirmen einen kleinen Denkanstoß zu geben die Vermarktung vom Musikern, Bands und Künstlern.
Bands, Musiker und Plattenfirmen werden jeweils mit einer Umfrage über die Bedürfnisse beziehungsweise über die Angebote befragt. Dabei sollen Gegensätze oder Übereinstimmungen gefunden werden, die für beide Seiten informativ sind, um auch wirtschaftlich erfolgreich sein zu können.
1 Einleitung: Die Einleitung legt das Ziel fest, die Zusammenarbeit zwischen Bands und Labels kritisch zu prüfen und Wege für eine effizientere Betreuung aufzuzeigen.
2 Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die Strukturen von Labels, die Wertschöpfungskette sowie rechtliche Aspekte der Musikverwertung (GEMA/GVL).
3 Methodik: Es wird der empirische Ansatz der Arbeit dargelegt, insbesondere die Durchführung von zwei parallelen Online-Umfragen.
4 Durchführung: Beschreibung der Planung und Umsetzung der Umfragen bei Bands und Plattenfirmen unter Berücksichtigung der Teilhypothesen.
5 Ergebnisse: Auswertung und Interpretation der erhobenen Daten im Abgleich mit den aufgestellten Hypothesen.
6 Mögliche Formen einer Plattenfirma: Vorschläge für die Gründung einer Plattenfirma unter Berücksichtigung von Kostenstrukturen und operativen Arbeitsweisen.
7 Zusammenfassung: Resümee über die Ergebnisse der Befragung und ein Ausblick auf die zukünftige Entwicklung der Branche.
Plattenfirma, Label, Musikindustrie, Band, Plattenvertrag, Wertschöpfungskette, GEMA, GVL, Musikproduktion, Marketing, A&R Management, Independent, Major-Label, Umfrage, Musikvermarktung
Die Arbeit analysiert das Verhältnis zwischen Plattenfirmen und Künstlern, um herauszufinden, ob die Angebote der Labels den tatsächlichen Bedürfnissen von Bands entsprechen.
Die zentralen Felder umfassen die Label-Strukturen, die musikwirtschaftliche Wertschöpfungskette, die Rechteverwertung sowie die Bedingungen für eine erfolgreiche Label-Band-Kooperation.
Das Ziel ist es, Diskrepanzen zwischen dem, was Bands von Labels erwarten, und dem, was Labels anbieten, aufzudecken und daraus Empfehlungen für eine optimierte Zusammenarbeit abzuleiten.
Es wurde eine empirische Untersuchung in Form von zwei gezielten Online-Umfragen durchgeführt, die sowohl Musiker als auch Betreiber von Plattenfirmen in der Region Halle/Leipzig einbezog.
Der Hauptteil deckt die theoretischen Grundlagen des Musikmarktes, die methodische Herangehensweise, die Durchführung der Datenerhebung sowie die detaillierte Ergebnisauswertung ab.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Plattenfirma, Band, Vertrag, A&R, Musikmarkt, Vermarktung und Musikindustrie beschreiben.
Sie dient als geografischer Fokus der empirischen Forschung, um spezifische, lokal greifbare Marktbedingungen und die Bedürfnisse dort agierender Bands und Labels zu erfassen.
Die Umfrageergebnisse zeigten, dass bei der Entscheidung von Labels, eine Band unter Vertrag zu nehmen, neben professionellen Kriterien häufig das subjektive Empfinden (Bauchgefühl) der Labelbetreiber eine entscheidende Rolle spielt.
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