Diplomarbeit, 2003
140 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Allgemeine Tendenzen
1.2 Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Begriffliche Grundlagen
2.1 Management
2.1.1 Managementbegriff
2.1.2 Konzept des integrierten Managements
2.2 Innovation
2.2.1 Innovationsbegriff
2.2.2 Innovationsprozess
2.2.3 Innovationsarten
2.3 Dienstleistung und Dienstleistungssektor
2.3.1 Dienstleistungsbegriff und Dienstleistungssektor
2.3.2 Dienstleistungsmerkmale
2.3.3 Dienstleistungsspezifischer Innovationsprozess
2.4 Unternehmensgründung
2.4.1 Gründungsbegriff
2.4.2 Gründungsarten
2.4.3 Gründungsprozess
2.4.4 Innovative Unternehmensgründung
3 Besonderheiten für das Management innovativer Unternehmensgründungen im Dienstleistungssektor
3.1 Besonderheiten von Dienstleistungen im Allgemeinen
3.1.1 Dienstleistungserstellungsprozess
3.1.2 Erfolgsfaktor Kundenorientierung
3.1.3 Erfolgsfaktor Mitarbeiter
3.2 Besonderheiten innovativer Unternehmensgründungen
3.2.1 Unternehmenslebenszyklus
3.2.2 Die Geschäftsidee - Innovation als Erfolgsdeterminante?
3.2.3 Persönlichkeit des Unternehmensgründers
3.2.4 Organisationsstruktur und Netzeinbindung
3.3 Zwischenfazit
4 Normatives Management im jungen und innovativen Unternehmen des Dienstleistungssektors
4.1 Die Anspruchsgruppen des Dienstleistungsunternehmens
4.2 Die Elemente des normativen Managements
4.2.1 Unternehmungsvision und -mission
4.2.2 Unternehmungsverfassung
4.2.3 Unternehmungskultur
4.2.4 Unternehmungspolitik
4.3 Zwischenfazit
5 Strategisches Management im jungen und innovativen Unternehmen des Dienstleistungssektors
5.1 Strategische Ziele
5.1.1 Zielhierarchie
5.1.2 Funktionen von Zielen
5.2 Strategische Analyse
5.2.1 Externe Analyse
5.2.1.1 Analyse der Makroumwelt
5.2.1.2 Analyse der Branchenstruktur
5.2.1.3 Analyse des Marktes
5.2.1.4 Analyse der Wettbewerber
5.2.2 Interne Analyse
5.2.2.1 Analyse des Unternehmens
5.2.2.2 Analyse der Wertschöpfungsprozesse
5.2.2.3 Analyse des Lebenszyklus
5.3 Strategieformulierung
5.3.1 Geschäftsfeldstrategien
5.3.2 Markteintrittsstrategien
5.3.3 Wettbewerbsstrategien
5.3.3.1 Differenzierung
5.3.3.2 Kostenführerschaft
5.3.3.3 Outpacing-Strategie
5.3.4 Wettbewerbsgerichtete Verhaltensstrategien
5.4 Strategiebewertung und -auswahl
5.4.1 Quantitative Bewertung
5.4.2 Balanced Scorecard
5.4.3 Auswahl von Strategiealternativen
5.5 Strategieimplementierung
5.6 Strategische Kontrolle
5.7 Konzeptionelle und spezifische Grenzen
6 Fallbeispiele erfolgreicher und innovativer Unternehmensgründungen im Dienstleistungssektor
6.1 Konzeption und Auswahlkriterien
6.1.1 Formule 1
6.1.1.1 Gründungsportrait
6.1.1.2 Erfolgsfaktoren
6.1.1.3 Bewertung
6.1.2 ConSors
6.1.2.1 Gründungsportrait
6.1.2.2 Erfolgsfaktoren
6.1.2.3 Bewertung
6.1.3 eBay
6.1.3.1 Gründungsportrait
6.1.3.2 Erfolgsfaktoren
6.1.3.3 Bewertung
6.2 Ergebnis der Untersuchung
7 Fazit und Ausblick
Die Arbeit untersucht das Management innovativer Unternehmensgründungen im Dienstleistungssektor. Das primäre Ziel besteht darin, die spezifischen Herausforderungen dieser Gründungen herauszuarbeiten und die Implikationen für die normative und strategische Unternehmensführung darzulegen.
Die Geschäftsidee - Innovation als Erfolgsdeterminante?
Für den Unternehmensgründer stellt sich im Vorfeld das Entscheidungsproblem einer herkömmlichen (d.h. imitativen) oder einer innovativen Gründung. Die Geschäftsidee übt allerdings durch ihren Innovationsgrad selbst einen großen Einfluss darauf aus. Gründungen können „ideengetrieben“ sein, d.h. die Idee ist Auslöser der Gründung, wobei innovative Konzepte diesen Umstand begünstigen. Empirische Studien belegen hingegen eindeutig, dass innovative Gründungen eine um fünf Prozentpunkte höhere Überlebenswahrscheinlichkeit aufweisen und dabei die Wahrscheinlichkeit eines Umsatzzuwachses um 14 Prozentpunkte größer ist. Aus diesem Grunde sollte der Unternehmensgründer versuchen, eine innovative Idee zu entwickeln.
Interessanterweise konnte in einer empirischen Untersuchung kein positiver Zusammenhang zwischen dem wirtschaftlichen Erfolg einer Gründung und dem Innovationsgrad der Geschäftsidee nachgewiesen werden. Goebel folgerte im Gegenteil daraus, dass eine Unternehmensgründung, die auf einem neuen Produkt basiert (radikal-revolutionäre Innovation), weniger Erfolg versprechend ist als eine Gründung mit weiterentwickelten Produkten bzw. Dienstleistungen (inkrementell-evolutionäre Innovation) oder sogar einer imitativen Gründung. Als Ursache hierfür gelten beispielsweise höhere Markterschließungskosten.
1 Einleitung: Diese Einleitung beschreibt die wachsende Bedeutung des Dienstleistungssektors und stellt das Ziel der Arbeit vor, die Besonderheiten innovativer Gründungen in diesem Bereich für das Management zu analysieren.
2 Begriffliche Grundlagen: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Management, Innovation, Dienstleistung und Unternehmensgründung, um eine gemeinsame Basis für die weiterführenden Analysen zu schaffen.
3 Besonderheiten für das Management innovativer Unternehmensgründungen im Dienstleistungssektor: Das Kapitel arbeitet die spezifischen Bedingungen heraus, unter denen junge Dienstleistungsunternehmen agieren, wobei der Fokus auf dem Dienstleistungserstellungsprozess und den Gründungsaspekten liegt.
4 Normatives Management im jungen und innovativen Unternehmen des Dienstleistungssektors: Es werden die übergeordneten Rahmenbedingungen behandelt, die für die langfristige Entwicklung eines innovativen Dienstleistungsunternehmens entscheidend sind, wie Vision, Mission und Unternehmenskultur.
5 Strategisches Management im jungen und innovativen Unternehmen des Dienstleistungssektors: Dieses Kapitel widmet sich detailliert dem Prozess der strategischen Planung, von der Analyse der Umwelt und Wettbewerber bis hin zur Formulierung und Bewertung von Strategiealternativen.
6 Fallbeispiele erfolgreicher und innovativer Unternehmensgründungen im Dienstleistungssektor: Anhand der Unternehmen Formule 1, ConSors und eBay wird die theoretische Anwendung der Managementansätze in der Praxis illustriert.
7 Fazit und Ausblick: Das Schlusskapitel resümiert die wesentlichen Erkenntnisse der Arbeit und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Bedeutung der strategischen Managementforschung in diesem Sektor.
Dienstleistungssektor, Innovationsmanagement, Gründungsmanagement, Strategisches Management, Normatives Management, Unternehmenskultur, Wettbewerbsvorteil, Dienstleistungsmerkmale, Unternehmensentwicklung, Lebenszyklus, Marktsegmentierung, Wettbewerbsanalyse, Unternehmertum, Value Innovation.
Die Arbeit befasst sich mit der Führung junger, innovativer Unternehmen, die im Dienstleistungssektor tätig sind, und untersucht, wie sich theoretische Managementkonzepte an deren spezifische Anforderungen anpassen lassen.
Die zentralen Schwerpunkte liegen auf den Grundlagen von Management und Innovation, dem Dienstleistungserstellungsprozess, der normativen und strategischen Unternehmensführung sowie der Analyse praktischer Gründungsbeispiele.
Das Hauptziel ist es, Besonderheiten für das Management innovativer Gründungen im Dienstleistungssektor zu identifizieren und daraus Implikationen für die praktische strategische Arbeit in solchen Unternehmen abzuleiten.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse sowie einer empirischen Fallstudienanalyse, bei der erfolgreiche Beispiele aus der Praxis untersucht werden.
Im Hauptteil werden normative und strategische Managementkonzepte, wie die SWOT-Analyse, die Wertkettenanalyse und verschiedene Wettbewerbsstrategien, auf ihre Anwendbarkeit für junge Dienstleistungsunternehmen geprüft.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Dienstleistungsspezifik, Innovationsfähigkeit, Wettbewerbsstrategien, Gründerpersönlichkeit und strategisches Management.
Die Arbeit unterstreicht, dass die Persönlichkeit des Gründers in der Frühphase eines innovativen Unternehmens als zentrales Erfolgskriterium fungiert, da sie die Vision und Ausrichtung des Unternehmens maßgeblich prägt.
eBay dient als Fallbeispiel, um aufzuzeigen, wie ein Unternehmen durch eine innovative Geschäftsidee und ein schnelles Wachstum eine marktbeherrschende Stellung erreichen kann, auch wenn die Innovation ursprünglich ungeplant entstand.
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