Bachelorarbeit, 2012
58 Seiten, Note: 0,8
VORWORT
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2 ZIELSETZUNG
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Grundlagen des BGM und BGF
3.1.1 Definition von BGM und BGF
3.1.2 Nachgewiesene Effekte von BGM und BGF
3.2 Beschreibung des Settings Kleine- und mittelständische Unternehmen
3.2.1 Definition von KMU
3.2.2 Zahlen und Fakten von KMU in Deutschland
3.3 Gesetzliche Grundlagen und Richtlinien
3.3.1 Ottawa Charta der WHO
3.3.2 Luxemburger Deklaration
3.3.3 Sozialgesetzbuch (SGB)
3.3.4 Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG)
3.3.5 Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG)
3.4 Wirtschaftliche Betrachtung des BGM
3.4.1 Kosten-Nutzen-Verhältnis/ Return of Investment (ROI) des BGM
3.5 Nachgewiesene Widerstände gegen ein BGM in KMU
4 METHODIK
4.1 Detaillierte Beschreibung der Stichprobe
4.2 Detaillierte Beschreibung des verwendeten Fragebogens
4.2.1 Beschreibung der verwendeten Fragebögen
4.2.2 Maßnahmen zur Standardisierung
4.2.3 Darstellung des verwendeten Fragebogens
4.3 Ablauf der Befragung
5 ERGEBNISSE
5.1 Deskriptive-statistische Auswertung der Befragung
5.1.1 Fragen zum Unternehmen
5.1.2 Fragen zum Unternehmer
5.1.3 Maßnahmen „BGM“
5.1.4 Hürden bei der Einführung eines BGM
5.1.5 Erwünschte Hilfestellungen für ein erfolgreiches BGM
5.1.6 Hinderungsgründe gegen eine Intensivierung
6 DISKUSSION
6.1 Interpretation der Ergebnisse des Fragebogens
6.2 Reflexion der Validität, Reliabilität und der Objektivität der Befragung
6.3 Empfehlungen aus der vorliegenden Arbeit für den Ausbildungsbetrieb
7 ZUSAMMENFASSUNG
7.1 Überblick über den aktuellen Kenntnisstand
7.2 Zusammenfassung der Ergebnisse aus der Befragung
7.3 Ausblick für weitere Studienarbeiten
Die Arbeit analysiert die spezifischen Widerstände und Hemmnisse, die kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) in Deutschland davon abhalten, ein betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) erfolgreich umzusetzen. Ziel ist es, durch eine Befragung von Entscheidungsträgern in KMU Barrieren zu identifizieren, Lösungsansätze für Gesundheitsanbieter zu formulieren und Handlungsempfehlungen zur wirkungsvolleren Implementierung von BGM-Projekten zu entwickeln.
3.1.1 Definition von BGM und BGF
Das BGM, ist nach Mahltig wie folgt definiert: Betriebliches Gesundheitsmanagement verfolgt einen systematischen ganzheitlichen Ansatz für den Betrieb im Gesundheitsförderungsprozess und zielt nicht nur auf die einzelne Person ab. Es geht dabei um gesundheitsgerechte Verhaltens- und Verhältnismaßnahmen, die nach voriger Analyse der Ausgangssituation geplant, durchgeführt und evaluiert werden (vgl. Mahltig, 2008, S. 5). BGM ist also „die Entwicklung integrierter betrieblicher Strukturen und Prozesse, die die gesundheitsförderliche Gestaltung von Arbeit, Organisation und dem Verhalten am Arbeitsplatz zum Ziel haben und den Beschäftigten wie dem Unternehmen gleichermaßen zugutekommen“ (Badura, Ritter, & Scherf, 1999, S. 17). Aus dieser Definition folgt, dass unter einem BGM als Ganzes die Teile BGF, BEM (Betriebliches Eingliederungsmanagement) und AGS (Arbeits- und Gesundheitsschutz) vereint werden. Verdeutlicht wird diese Konstellation in der Darstellung von Bittner (s. Abbildung 2):
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Die Arbeit thematisiert die steigenden körperlichen und psychischen Belastungen in KMU im Kontext des demografischen Wandels und die daraus resultierenden Kosten für Betriebe.
2 ZIELSETZUNG: Es wird die Absicht verfolgt, Barrieren für BGM-Interventionen in KMU zu identifizieren und Wege aufzuzeigen, wie Betriebe für dieses Thema sensibilisiert werden können.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen, gesetzlichen Richtlinien sowie bestehende Erkenntnisse zu Widerständen gegen BGM in KMU.
4 METHODIK: Es wird das Forschungsdesign beschrieben, einschließlich der Stichprobenauswahl sowie des Aufbaus und der Standardisierung des verwendeten Telefon-Fragebogens.
5 ERGEBNISSE: Hier erfolgt die deskriptiv-statistische Auswertung der Befragungsdaten zu den untersuchten Unternehmen, deren Belastungssituation, BGM-Maßnahmen und Hürden.
6 DISKUSSION: Die Ergebnisse werden kritisch reflektiert, in den wissenschaftlichen Kontext eingeordnet und methodische Schwächen der Arbeit analysiert.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Die zentralen Forschungserkenntnisse werden gebündelt, und es erfolgt ein Ausblick auf zukünftige Studienbedarfe.
Betriebliches Gesundheitsmanagement, BGM, Betriebliche Gesundheitsförderung, BGF, kleine und mittelständische Unternehmen, KMU, Fehlzeiten, Arbeitsbelastung, Widerstände, Prävention, Arbeitsschutz, Gesundheitsmanagement, Unternehmensgröße, Return of Investment, Mitarbeitergesundheit.
Die Arbeit untersucht die Gründe, warum kleine und mittelständische Unternehmen in Deutschland bei der Einführung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements auf Widerstände stoßen oder Maßnahmen bisher nicht umsetzen.
Die zentralen Schwerpunkte liegen auf der Definition von BGM/BGF, den gesetzlichen Rahmenbedingungen für Arbeitsschutz, dem Kosten-Nutzen-Verhältnis für KMU sowie der Analyse von Hürden im operativen Tagesgeschäft.
Das primäre Ziel ist es, Widerstände bei der BGM-Umsetzung in regionalen KMU zu identifizieren und Empfehlungen für Gesundheitsanbieter zu erarbeiten, um Betriebe besser bei der Einführung zu unterstützen.
Der Autor führt eine deskriptiv-statistische Analyse auf Basis einer telefonischen Befragung unter 19 Entscheidungsträgern regionaler Unternehmen durch.
Der Hauptteil beleuchtet den aktuellen Forschungsstand, definiert BGM und BGF, analysiert gesetzliche Grundlagen und stellt die Ergebnisse der empirischen Erhebung zu Hürden und Hilfestellungen detailliert dar.
Schlüsselwörter sind primär: Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM), KMU, Widerstände, betriebliche Prävention, Arbeitsschutzgesetz und Gesundheitsförderung.
Die Untersuchung zeigt, dass der Vorrang des Tagesgeschäfts aufgrund begrenzter personeller und zeitlicher Ressourcen in KMU eine zentrale Barriere darstellt, die oft kurzfristige wirtschaftliche Interessen über langfristige Gesundheitsinvestitionen stellt.
Besonders nachgefragt sind steuerliche Vorteile, persönliche Unterstützung durch Krankenkassen und Berufsgenossenschaften sowie Praxisbeispiele aus der jeweiligen Branche oder Region.
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