Bachelorarbeit, 2011
68 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Grundlagen
2.1 Monitoring
2.1.1 Web-Monitoring
2.1.2 Social-Media-Monitoring
2.2 Synonyme Begriffe
2.2.1 Issue Management
2.2.2 Online Reputation Management
2.2.3 Netnographie
3 Krisen und die Notwendigkeit der Krisenkommunikation
3.1 Charakterisierung von Krisen
3.1.1 Begriffsdefinition
3.1.2 Ursache von Krisen
3.1.3 Krisenarten
3.1.4 Verlauf von Krisen
3.2 Krisenkommunikation
3.2.1 Begriffsdefinition
3.2.2 Krisenprävention
3.2.3 Bausteine der Krisenprävention
3.3 Krisenkommunikation im Internet
3.3.1 Darksite
3.3.2 Suchmaschinenmarketing
3.3.3 Website
3.3.4 Dialogforen
3.3.5 E-Mail
3.3.6 Newsletter
3.3.7 Soziale Medien
4 Web-Monitoring als Instrument der Krisenkommunikation
4.1 Anwendungsfelder und Potentiale
4.1.1 Kundenmeinungen erfassen
4.1.2 Konkurrenzanalyse
4.1.3 Online-Kampagnen messen
4.1.4 Multiplikatoren ausfindig machen
4.1.5 Trends erkennen
4.1.6 Frühwarnsystem
4.1.7 Rechtsverletzungen aufspüren
4.2 Methoden und Strategien
4.2.1 Kernprozesse
4.2.2 Manuelles Monitoring
4.2.3 Automatisiertes Monitoring
4.2.4 Wichtige Kennzahlen
5 Monitoring-Tools
5.1 Anforderungen an ein Monitoring-Tool
5.2 Kostenlose Tools
5.2.1 Blog Tools
5.2.2 Foren Tools
5.2.3 Clipping Tools
5.2.4 Google Insights for Search und Google Trends
5.2.5 Twitter Tools
5.2.6 Social Media Tools
5.2.7 Sonstige Tools
6 Fazit
7 Literaturverzeichnis
Die Arbeit untersucht das Web-Monitoring als ein essenzielles Instrument der modernen Krisenkommunikation, um Unternehmen dabei zu unterstützen, in einem digital vernetzten Umfeld proaktiv auf Krisen zu reagieren und ihre Online-Reputation effektiv zu steuern. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie Unternehmen Web-Monitoring zur Krisenprävention einsetzen, wie sie auf negative Kritik reagieren sollten und welche kostenfreien Monitoring-Tools für eine professionelle Analyse in Frage kommen.
3.3.1 Darksite
Ein wesentliches Element der online-gestützten Krisenprävention sind Darksites, die innerhalb weniger Minuten freigeschaltet werden können. Sie können als Modul in die Unternehmens-Website integriert oder als selbstständige Website auf einer separaten Domain platziert werden, um diese im Bedarfsfall gegen die eigentliche Website zu ersetzen. Der Inhalt einer Darksite besteht aus für den Krisenfall vorgefertigten Basis- und Hintergrundinformationen wie z.B. Bilder, Pressemitteilungen, Stellungnahmen und Informationen zu den jeweiligen Ansprechpartnern und kann je nach Krisenfall mit spezifischen Informationen ergänzt werden. Als Quelle für den Dialog mit den Medien, Online Communities und weiteren Multiplikatoren lassen sich dort alle wichtigen Informationen bündeln. Eine Darksite eignet sich auch bestens für die zuvor beschriebenen Medientrainings. Das Unternehmen setzt sich bereits im Vorfeld mit unterschiedlichen Krisenszenarien auseinander und legt Arbeitsprozesse und Zuständigkeiten fest, um die Reaktionszeit in einer Krise zu verkürzen (Hasse 2004: 172). Relevante Informationen werden mit Hilfe einer Darksite umgehend an die betroffenen Bezugsgruppen kommuniziert, wodurch andere Kommunikationskanäle des Unternehmens enorm entlastet werden. Außerdem stärkt die schnelle Bekanntgabe von Informationen die Glaubwürdigkeit und das Vertrauen gegenüber der Öffentlichkeit und zeigt, dass das Unternehmen die Vorfälle ernst nimmt (Köhler 2006: 179).
1 Einleitung: Beschreibt den gestiegenen Einfluss des Internets auf die Meinungsbildung und unterstreicht die Notwendigkeit für Unternehmen, webbasierte Krisenkommunikation proaktiv zu gestalten.
2 Grundlagen: Definiert die Begriffe Monitoring, Web-Monitoring und Social-Media-Monitoring und erläutert relevante Konzepte wie Issue Management und Netnographie.
3 Krisen und die Notwendigkeit der Krisenkommunikation: Analysiert das Wesen von Krisen, deren Ursachen und Verläufe sowie die Bedeutung von Präventivmaßnahmen und Instrumenten der Krisenkommunikation im Internet.
4 Web-Monitoring als Instrument der Krisenkommunikation: Untersucht das Web-Monitoring als strategisches Werkzeug, beschreibt Anwendungsfelder wie die Konkurrenzanalyse und erläutert die methodischen Kernprozesse der Datenanalyse.
5 Monitoring-Tools: Bietet einen detaillierten Überblick über Anforderungen an Monitoring-Tools und stellt eine Auswahl an kostenlosen Lösungen für verschiedene Online-Bereiche vor.
6 Fazit: Fasst zusammen, dass Web-Monitoring unverzichtbar für die moderne Unternehmenskommunikation ist, um Krisenreaktionszeiten zu optimieren und das Vertrauen der Nutzer zu stärken.
7 Literaturverzeichnis: Listet sämtliche Quellen auf, die für die theoretische Fundierung und die Analyse der Monitoring-Instrumente genutzt wurden.
Issue Management, Krise, Krisenkommunikation, Krisenprävention, Krisen-PR, Monitoring-Tools, Netnographie, Online-Reputation, Social-Media-Monitoring, Web-Monitoring, Markenführung, Stakeholder, Digitale Kommunikation, Krisenmanagement, Unternehmenskommunikation.
Die Arbeit behandelt die Relevanz des Web-Monitorings als ein zentrales Instrument, um die Online-Reputation von Unternehmen in Krisenzeiten zu schützen und proaktiv zu steuern.
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen des Monitorings, die Charakterisierung von Krisen und deren Verlauf, die Krisenkommunikation im Internet sowie die praktische Anwendung und Auswahl geeigneter Monitoring-Tools.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Unternehmen Web-Monitoring in ihre Gesamtstrategie integrieren können, um Krisenherde frühzeitig zu identifizieren, schnell zu reagieren und somit Reputationsschäden zu minimieren.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und -analyse, bei der Expertenmeinungen und wissenschaftliche Ansätze zu den Themen Krisenmanagement, Public Relations und Web-Monitoring ausgewertet werden.
Im Hauptteil werden die methodischen Kernprozesse des Web-Monitorings (Datenerhebung, -aufbereitung, -analyse) sowie verschiedene Strategien und Tools vorgestellt, die zur Krisenprävention und -bewältigung genutzt werden können.
Wichtige Schlagwörter sind Web-Monitoring, Krisenkommunikation, Issue Management, Online-Reputation, Social-Media-Monitoring und Krisenprävention.
Das Nestlé-Beispiel dient als Fallstudie, um zu verdeutlichen, wie eine ineffektive Krisenkommunikation und das Ignorieren von negativer Kritik im Social Web zu schwerwiegenden Imageschäden führen können.
Die Autorin stellt fest, dass kostenlose Tools zwar nicht alle Anforderungen an ein professionelles Monitoring erfüllen, aber für kleine Unternehmen ein wertvolles Potenzial bieten, um einen ersten Überblick über ihre Reputation im Web zu erhalten.
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