Diplomarbeit, 2002
99 Seiten, Note: Sehr gut
Diese Diplomarbeit befasst sich mit der Frage, inwiefern die Globalisierung zu einer Verwestlichung nationaler Kulturen führt. Die Arbeit analysiert die verschiedenen Dimensionen der Globalisierung und ihre Auswirkungen auf Kultur und Nationalkultur. Dabei werden sowohl konvergente als auch divergente Theorien zur Globalisierung beleuchtet.
Das erste Kapitel der Arbeit führt in das Thema der Globalisierung und ihre Auswirkungen auf Kulturen ein. Dabei werden die Konvergenz- und Divergenztheorien vorgestellt. Kapitel 2 beleuchtet die verschiedenen Dimensionen der Globalisierung, darunter die ökonomische, soziale, technologische, politische, kulturelle und ökologische Dimension. Im dritten Kapitel wird das Konzept der Kultur und Nationalkultur im Detail erläutert. Kapitel 4 beschäftigt sich mit dem Phänomen der Verwestlichung und stellt die wichtigsten Merkmale des Westens sowie die Definition der Verwestlichung vor. Das fünfte Kapitel untersucht die Argumente gegen eine Verwestlichung nationaler Kulturen durch die Globalisierung und analysiert die dynamischen und statischen Aspekte von Kultur. Dabei wird auch die Rolle der Kreolisierung und die Herausbildung transkultureller Gruppen beleuchtet.
Globalisierung, Nationalkultur, Verwestlichung, Konvergenztheorie, Divergenztheorie, Kultur, Sozialisation, endogene Wirtschaftsstrukturen, Kreolisierung, transkulturelle Gruppen.
Die Konvergenztheorie besagt, dass sich Kulturen durch Globalisierung angleichen (Verwestlichung), während die Divergenztheorie davon ausgeht, dass kulturelle Unterschiede bestehen bleiben oder neue Vielfalt entsteht.
Die Arbeit argumentiert gegen eine reine Verwestlichung und zeigt auf, dass Nationalkulturen durch Sozialisation und endogene Strukturen ein hohes Beharrungsvermögen besitzen.
Kreolisierung beschreibt die Vermischung verschiedener kultureller Elemente zu neuen, transkulturellen Formen, anstatt einer bloßen Übernahme westlicher Standards.
Die Davos-Kultur wird als eine weltweite Subkultur der Eliten beschrieben, die oft fälschlicherweise als universale Kultur für alle Gesellschaftsschichten wahrgenommen wird.
Lokal gewachsene Wirtschaftsformen sind oft tief in der Kultur verwurzelt und wirken der Standardisierung durch globale ökonomische Prozesse entgegen.
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