Masterarbeit, 2012
129 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung und Problemstellung
1.1 Aufbau der Arbeit
1.2 Zielsetzungen der Arbeit
2. Theoretische Analyse
2.1 Personalentwicklung
2.1.1 Definition und Inhalte
2.1.2 Berufsausbildung als 1. Schritt der Personalentwicklung
2.2 Auswahlverfahren
2.2.1 Inhalte und Ziele
2.2.2 Das Anforderungsprofil
2.2.3 Von der Vorauswahl zur Feinauswahl
2.2.4 Gütekriterien im Auswahlprozess
2.3 Aktueller Forschungsstand
2.3.1 Generation Y – ein Überblick
2.3.2 Das Konzept der sozialen Validität
2.3.3 Bewerbererleben in Auswahlprozessen
3. Konzeption und Methode
3.1 Untersuchungsleitende Fragestellung
3.2 Verfahren der Datenerhebung
3.2.1 Fokussiertes Interview und Interviewleitfaden
3.2.2 Stichprobe und Design
3.2.3 Durchführung
3.3 Vorstellung der Methoden
3.3.1 Transkription
3.3.2 Qualitative Inhaltsanalyse
4. Ergebnisdarstellung
4.1 Bestimmung des Ausgangsmaterials
4.2 Kategoriensystem
4.3 Vorstellung der Ergebnisse
4.3.1 Kategorie A Motivation für die Bewerbung
4.3.2 Kategorie B1 Kommunikation zwischen Bewerbern und Unternehmen
4.3.3 Kategorie B2 Auswahlinstrumente
4.3.4 Kategorie B3 Ergebnisrückmeldung
4.3.5 Kategorie C1 Bewerberpersönlichkeit
4.3.6 Kategorie C2 Dauer
4.3.7 Kategorie C3 Verpflegung und Rahmenbedingungen
4.3.8 Kategorie C4 Beteiligte am Auswahlprozess
4.3.9 Kategorie C5 Verbesserungsvorschläge
4.3.10 Kategorie D Stellenwert des Auswahlprozesses
5. Anforderungen einer strategischen Personalentwicklung in Auswahlprozessen
6. Schlussbetrachtung
6.1 Kritische Reflexion
6.2 Zusammenfassung der zentralen Ergebnisse
6.3 Diskussion und Ausblick
Diese Masterarbeit untersucht die Erwartungshaltung von Bewerbern der Generation Y an Auswahlprozesse für Ausbildungsplätze. Ziel ist es, Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie Unternehmen ihre Personalauswahl strategisch ausrichten können, um sowohl die Bedürfnisse der Zielgruppe zu erfüllen als auch die Unternehmensziele zu erreichen.
2.1 Personalentwicklung
Um den Bedeutungszusammenhang der Personalentwicklung deutlich zum machen, wird im Folgenden zunächst die Entstehungsgeschichte und die Einbettung in das Personalwesen beschrieben. Das Personalmanagement in Unternehmen erfasst „die Summe der mitarbeiterbezogenen Gestaltungsmaßnahmen zur Verwirklichung der strategischen Unternehmensziele.“ Diese Definition, die viele wesentliche Bestandteile summiert, soll in der Auslegung der Unternehmensziele, der Gestaltungsmaßnahmen und insbesondere auch der strategischen Ausrichtung zu Beginn erläutert werden.
Die Sicherstellung der Erreichung der Unternehmensziele ist ein immanentes Ziel des Personalwesens: Mitarbeiter werden eingestellt, um mit ihren Kenntnissen, Fertigkeiten und Fähigkeiten zur Umsetzung der Unternehmensziele beizutragen und für das Unternehmen tätig zu sein. Allerdings hat sich das Bild vom Mitarbeiter und damit auch die Funktion des Personalwesens zurückblickend auf die letzten 200 Jahre stark gewandelt. Der Mitarbeiter im 19. Jahrhundert war zur reinen Aufgabenerfüllung im Unternehmen beschäftigt. Sein Gesundheitszustand, seine persönlichen Bedürfnisse und seine berufliche Entwicklung waren keine Themen, die gewöhnlich im Unternehmen aufgegriffen wurden. Heute wird dem Mitarbeiter ein wesentlicher Beitrag zum Unternehmenserfolg zugesprochen und die Maßnahmen der Personalarbeit sind darauf ausgerichtet, der Rolle des Mitarbeiters als mitentscheidend für den Unternehmenserfolg darzustellen.
Die Bedeutung, die dem Personalwesen durch die Entwicklung und Durchführung von Gestaltungsmaßnahmen zugutekommt, ist insbesondere durch die Human-Relations Bewegung hervorgegangen. Die Ansätze dieser Entwicklung fußen auf Bewegungen in den USA und nehmen nach dem zweiten Weltkrieg, ab 1954 auch Einfluss auf die Entwicklung des Personalwesens in Deutschland. Mit ihr werden beispielsweise Theorien zur Verbindung von Zufriedenheit und Leistungssteigerung aufgestellt. Der Mitarbeiter rückt mit seinen Bedürfnissen und Motiven in den Vordergrund personalpolitischer Aufgabenstellungen. In den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts kann von einer Verwaltungsphase gesprochen werden. Gerade mit Blick auf die Verwaltung der Sozialeistungen wie Unfall- und Krankenversicherung wurde dem Personalwesen aufgetragen, dieses über die entsprechenden Stellen abzuwickeln.
1. Einleitung und Problemstellung: Dieses Kapitel erläutert die Bedeutung der dualen Berufsausbildung zur Fachkräftesicherung und leitet daraus die Relevanz einer strategischen Personalentwicklung in Auswahlprozessen für die Generation Y ab.
2. Theoretische Analyse: Hier werden Definitionen der Personalentwicklung, Auswahlverfahren sowie der Forschungsstand zu generationenspezifischen Werten und dem Konzept der sozialen Validität dargelegt.
3. Konzeption und Methode: Dieses Kapitel beschreibt die empirische Herangehensweise, einschließlich der Fragestellung und der Durchführung fokussierter Interviews mit Bewerbern.
4. Ergebnisdarstellung: Die aus den Interviews gewonnenen Erkenntnisse werden in Kategorien unterteilt und detailliert vorgestellt, um die Erfahrungen und Erwartungen der Bewerber abzubilden.
5. Anforderungen einer strategischen Personalentwicklung in Auswahlprozessen: Basierend auf den Ergebnissen werden konkrete Kriterien für eine strategisch ausgerichtete Personalentwicklung bei der Auswahl von Auszubildenden abgeleitet.
6. Schlussbetrachtung: Dieses Kapitel reflektiert die Ergebnisse kritisch, fasst die zentralen Punkte zusammen und gibt einen Ausblick auf die Bedeutung für zukünftige Forschungsarbeiten.
Personalentwicklung, Auswahlprozess, Generation Y, Ausbildung, Bewerbererleben, Soziale Validität, Anforderungsprofil, Fachkräftesicherung, Bewerberbefragung, Personalmanagement, Ausbildungsmarketing, Personalauswahl, Unternehmensattraktivität, Qualitative Inhaltsanalyse, Auszubildende.
Die Arbeit befasst sich mit der Frage, wie Unternehmen Auswahlprozesse für Ausbildungsplätze strategisch gestalten können, um die Anforderungen der Generation Y zu erfüllen und gleichzeitig die Unternehmensziele zu erreichen.
Zentrale Themen sind die Personalentwicklung, die Analyse von Auswahlverfahren, das spezifische Erleben von Bewerbern der Generation Y sowie die Entwicklung strategischer Ansätze zur Personalauswahl.
Das primäre Ziel ist es, Anforderungen an Auswahlprozesse zu formulieren, welche die Perspektive der Bewerber berücksichtigen und somit eine strategische Ausrichtung der Personalentwicklung unterstützen.
Die Autorin verwendet eine qualitative Forschungsarbeit mit fokussierten Interviews, die nach der Methode der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Analyse der Personalentwicklung und Auswahlverfahren sowie eine umfangreiche empirische Ergebnisdarstellung basierend auf Interviews mit zehn Bewerbern.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Personalentwicklung, Auswahlprozess, Generation Y, Soziale Validität und Bewerbererleben charakterisieren.
Die Generation Y bildet die Zielgruppe der Untersuchung, da sie die aktuellen Ausbildungsplatzanwärter stellt und spezifische Werte sowie Erwartungen an Arbeitgeber und Auswahlprozesse hat.
Die Arbeit zeigt, dass eine zeitnahe, ehrliche und persönliche Rückmeldung essenziell für die Akzeptanz des Auswahlprozesses und die Einstellung des Bewerbers zum Unternehmen ist.
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