Bachelorarbeit, 2009
64 Seiten, Note: 2,3
1 Preface
1.1 Basics on Twin Crises
1.2 A Short Review on Twin Crises Literature
2 Vulnerability to Twin Crises by International Overborrowing
2.1 Basics on International Overborrowing and its Investigation
2.2 The Overborrowing Syndrome
2.3 Assumptions
2.4 Model Specification: Financial and Trade Liberalization
2.5 Identification of Equilibria: Financial and Trade Liberalization
2.6 Model Specification: Uncertainty and Market Failure
2.7 Identification of Equilibria: Uncertainty and Market Failure
2.8 Model Specification: Unhedged Foreign Exchange Rate Risk
2.9 Identification of Equilibria: Unhedged Foreign Exchange Rate Risk
2.10Policy Conclusions for Counteracting International Overborrowing
2.11Further Theoretical Research on International Overborrowing
3 Empirical research
3.1 An All-Encompassing Approach by Kaminsky (2006)
3.2 A Case Study on Korea by Chang, Park and Yoo (1998)
3.3 An Overborrowing and -investment Approach by Ryou/ Kim (2003)
4 Final Remarks
4.1 Overview on the Issue of Coexistent Overborrowing and Twin Crises
Die vorliegende Arbeit untersucht die Interdependenzen zwischen Banken- und Währungskrisen, die oft als „Twin Crises“ bezeichnet werden, mit einem besonderen Fokus auf die Rolle der internationalen Überverschuldung (International Overborrowing). Das primäre Ziel ist es, theoretische Modelle, insbesondere das „Overborrowing Syndrome“ von McKinnon und Pill, systematisch aufzuarbeiten und deren Relevanz durch empirische Ansätze zu validieren.
2.2 The Overborrowing Syndrome
Basic research on a mechanism labeled boom-bust cycles caused by international overborrowing was published by McKinnon and Pill (1996). McKinnon and Pill (1997, 1998, 1999) released further research. They argue moral hazard to be triggered by governmental bailout arrangements. Thus, industrial and financial reforms may lead to excessive short-dated capital inflows in presence of asymmetric information.
The sequence McKinnon and Pill intended to model can be described as follows: At the core there are principal-agent issues. Domestic banks do not meet the requirements of financial intermediaries. They actually operate as a defective information channel among domestic borrowers and foreign lenders. If the government offers public guarantees to banks’ deposit liabilities within financial reforms, the banking sector will have incentives to pocket the latter. Banks will systematically undervalue, or more precisely ignore risks of granting credits in order to seize chances of higher returns. Thereby misinformation of triumphant reforms is distributed. Overoptimistic prospects on the outcome of governmental reforms pull the wool over domestic residents’, international investors’ and policy authorities’ eyes. Fuelled by enormous capital inflows and economic boom for the present, credibility of the reforms is underpinned further. Since banks are predominate the domestic credit business and turn out to be the key channel for “hot money” into the home country, these capital inflows based on incorrect information implicate massive misallocation of funds: International Overborrowing.
1 Preface: Einführung in das Phänomen der Zwillingskrisen und Überblick über die dreigliedrige Literaturstruktur.
2 Vulnerability to Twin Crises by International Overborrowing: Detaillierte theoretische Modellierung der Überverschuldung durch moralisches Risiko, Liberalisierung und Wechselkursrisiken.
3 Empirical research: Empirische Validierung von Krisenindikatoren mittels Regressions-Tree-Analysen und Fallbeispielen aus Asien.
4 Final Remarks: Zusammenfassende Synthese der theoretischen Erkenntnisse und Ausblick auf die Bedeutung für aktuelle Finanzkrisen.
Zwillingskrisen, internationale Überverschuldung, Bankenkrise, Währungskrise, moralisches Risiko, Finanzliberalisierung, Wechselkursrisiko, Hot Money, Kapitalströme, Wirtschaftsreformen, Überinvestition, Marktversagen, Finanzintermediäre, Kaminsky, McKinnon und Pill.
Die Arbeit analysiert die Zusammenhänge zwischen Banken- und Währungskrisen, insbesondere wie internationale Überverschuldung (Overborrowing) als treibender Faktor für Zwillingskrisen fungiert.
Die Arbeit behandelt die theoretischen Ursachen von Überverschuldung (moralisches Risiko, staatliche Garantien), die Auswirkungen von Finanzliberalisierung sowie empirische Methoden zur Krisenfrüherkennung.
Ziel ist es, ein besseres Verständnis dafür zu schaffen, wie fehlerhafte Anreizstrukturen im Finanzsektor zu einer Überverschuldung führen, die letztlich in schwerwiegenden Zwillingskrisen mündet.
Es werden mathematische Modelle von McKinnon und Pill herangezogen sowie empirische Ansätze, insbesondere die Regressions-Tree-Analyse nach Kaminsky, zur Untersuchung von Krisenindikatoren verwendet.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Modellierung unter verschiedenen Annahmen (z. B. Unsicherheit, unbesichertes Währungsrisiko) und eine anschließende empirische Untersuchung, die das Modell untermauert.
Zwillingskrisen, moralisches Risiko, Überverschuldung, Finanzmarktinstabilität und regulatorische Defizite sind die entscheidenden Konzepte.
Durch staatliche Garantien neigen Banken zu „schlechtem Verhalten“, unterschätzen Risiken und leiten Kapital in ineffiziente Projekte, was bei ausbleibendem Erfolg zu Kapitalflucht und Banken- sowie Währungskrisen führt.
Banken fungieren als fehlerhafte Informationsvermittler zwischen inländischen Kreditnehmern und ausländischen Investoren, indem sie durch überoptimistische Kreditbedingungen falsche Signale über den Erfolg von Wirtschaftsreformen aussenden.
Die Arbeit empfiehlt eine strengere Regulierung der Kapitalzuflüsse, insbesondere bei auf Fremdwährung lautenden Verbindlichkeiten, sowie eine Verbesserung der Finanzmarkttransparenz und Aufsicht.
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