Examensarbeit, 2002
51 Seiten, Note: 2,0
Didaktik für das Fach Englisch - Pädagogik, Sprachwissenschaft
1. Einleitung
2. Theoretische Grundlagen
2.1. Wahrnehmung
2.2. Visuelle Medien im Englischunterricht
2.3. Funktionen und Möglichkeiten von Bildern im Unterricht
2.4. Tiefere Darlegung einzelner Varianten
2.4.1. Möglichkeit 1: Aktivierung und Antizipation (1. Stunde)
2.4.2. Möglichkeit 2: Kreatives Schreiben zu Bildern (3. Stunde)
2.4.3. Möglichkeit 3: Dialogerstellung zu Bildern (6. Stunde)
2.4.4. Möglichkeit 4: Wiederholung (8. Stunde)
3. Unterrichtsvoraussetzungen
3.1. Allgemeine Unterrichtsvoraussetzungen
3.2. Spezielle Unterrichtsvoraussetzungen
4. Planung der Unterrichtsreihe
4.1. Didaktisch-methodische Überlegungen und Entscheidungen
4.2. Thematische Schwerpunkte - Sachanalyse
4.3 Auswahl der sprachlichen Schwerpunkte
4.4. Auswahl der Bildmedien
4.5. Lernziele
4.6. Klausur
5. Synopse der Unterrichtsreihe
6. Durchführung und Analyse ausgewählter Unterrichtsstunden
6.1. Möglichkeit 1: Aktivierung und Antizipation
6.2. Möglichkeit 2: Kreatives Schreiben zu Bildern
6.3. Möglichkeit 3: Dialogerstellung zu Bildern
6.4. Möglichkeit 4: Wiederholung
6.5. Analyse Klassenarbeit
7. Gesamtreflexion
8. Anhang
9. Literaturverzeichnis
Die vorliegende Arbeit untersucht die Potenziale und didaktischen Möglichkeiten des gezielten Bildeinsatzes im Englischunterricht der 11. Klasse (Sekundarstufe II) am Beispiel des landeskundlichen Themas „Going West – Die Besiedlung des Westens der USA zwischen 1803 und 1890“. Das primäre Ziel ist es, den Medieneinsatz zur Steigerung von Lernmotivation, Aufmerksamkeit und Ausdrucksfähigkeit der Schüler zu nutzen und kritisch zu reflektieren.
1. EINLEITUNG
Wir leben heutzutage in einer von visuellen Reizen überladenen Welt – Fernsehen, Video, Zeitschriften und Zeitungen, Werbung und das Internet arbeiten mit den verschiedensten Mitteln, um Aufmerksamkeit zu erlangen, sie stehen in einem immer größer werdenden Wettstreit miteinander. Alle verwenden Bilder und andere optische Anreize, um die gewünschte Aufmerksamkeit sicherzustellen, da ist es nur ehrlich, wenn eine Tageszeitung sich gleich so nennt und mit dem Slogan „BILD dir deine Meinung“ wirbt.
Anlässlich dieser Dominanz des Visuellen im alltäglichen Bereich fragt man sich, wenn diese denn offensichtlich so erfolgreich – will heißen, werbewirksam weil einprägsam – ist, warum nicht ähnliche Mittel viel häufiger im Unterricht genutzt werden – natürlich unter Beachtung der unterschiedlichen Menschenbilder und Ziele, die in der Werbebranche bzw. in der Schule allgemein üblich sind.
Ein Ansinnen dieser Arbeit ist es somit, zu untersuchen, ob Bilder positive Effekte im Lernen bewirken können, ob hierdurch Motivation, Aufmerksamkeit und Behaltensleistung befördert werden können. Dieser Ansatz ist nicht neu, schon Comenius verwendete 1658 Bilder in seinem Orbis Sensualium Pictus, um den Lernern die zu vermittelnden Vokabeln näher zu bringen. Hiermit wurde eine lange Tradition des Lernens mit Bildern eröffnet, die auch in der Erziehungswissenschaft und der Fachdidaktik fortgesetzt wird.
1. Einleitung: Darstellung der Ausgangslage in einer visuell geprägten Gesellschaft und Motivation der Untersuchung zum Bildeinsatz im Unterricht.
2. Theoretische Grundlagen: Erläuterung wahrnehmungstheoretischer Aspekte und der Funktionen sowie Kategorisierungsmöglichkeiten von Bildern im Englischunterricht.
3. Unterrichtsvoraussetzungen: Analyse der allgemeinen und speziellen Rahmenbedingungen der Lerngruppe und der Vorkenntnisse zum Thema.
4. Planung der Unterrichtsreihe: Didaktische Überlegungen zur Progression, Sachanalyse des Themas und Auswahl der Bildmedien sowie Lernziele.
5. Synopse der Unterrichtsreihe: Tabellarische Übersicht des geplanten Unterrichtsverlaufs inklusive Zielen, Methoden und Bildfunktionen.
6. Durchführung und Analyse ausgewählter Unterrichtsstunden: Detaillierte Darstellung der Umsetzung und Reflexion der vier ausgewählten methodischen Varianten des Bildeinsatzes.
7. Gesamtreflexion: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und des Potenzials des Bildeinsatzes für die Sekundarstufe II.
8. Anhang: Dokumentation der verwendeten Unterrichtsmaterialien und Bilder.
9. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten wissenschaftlichen Quellen.
Bildeinsatz, Englischunterricht, Sekundarstufe II, Visual Literacy, Landeskunde, Besiedlung des Westens, Lernmotivation, Bildbeschreibung, Methodik, Progression, American Frontier, Bildmedien, Kommunikative Kompetenz, Bildanalyse.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der didaktischen Wirksamkeit von Bildern als Unterrichtsmedium im Englischunterricht der 11. Klasse am Beispiel des Themas „Going West“.
Die Schwerpunkte liegen auf der Bildtheorie, der methodischen Umsetzung von Bildarbeit im Unterricht und der landeskundlichen Auseinandersetzung mit der Geschichte der USA zwischen 1803 und 1890.
Das Ziel ist es, zu prüfen, ob der Einsatz von Bildern Motivation und Sprachkompetenz der Schüler steigern kann und ob sich diese im Unterricht der Sekundarstufe II sinnvoll einbauen lassen.
Die Arbeit basiert auf einer Unterrichtsreihe mit Aktionsforschung, bei der verschiedene methodische Varianten erprobt, in ihrer Durchführung dokumentiert und reflektiert werden.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die Planung der Reihe, eine synoptische Übersicht und die konkrete Analyse durchgeführter Unterrichtsstunden sowie der anschließenden Klassenarbeit.
Die Arbeit ist durch Begriffe wie Bildeinsatz, Visual Literacy, Lernmotivation und landeskundliche Kompetenz geprägt.
Obwohl die Schüler methodisch fortgeschritten sind, herrscht in der Sekundarstufe II oft eine starke „Verkopfung“; der gezielte Bildeinsatz soll hier als Brücke dienen, um Arbeitsweisen zu variieren und den Zugang zum Stoff zu erleichtern.
Es wurde als Grundlage gewählt, da es mehrere komplexe inhaltliche Aspekte (z.B. Eisenbahn, Pioniergeist, Manifest Destiny) visuell verdichtet und somit eine differenzierte Interpretation erlaubt.
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