Bachelorarbeit, 2009
82 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Ernährungsphysiologische und technologische Aspekte der Lipide
2.1 Metabolismus der Lipide
2.2 Funktionelle Eigenschaften der Lipide und deren Auswirkungen auf die Lebensmittel
3 Einteilung und rechtliche Einordnung der Fettsimulatoren
4 Fettersatzstoffe
4.1 Spezielle Triglyceride
4.1.1 Strukturierte Triglyceride
4.1.2 Mittelkettige Triglyceride
4.2 Fettersatzstoffe ohne Triglyceridstruktur
4.2.1 Kohlenhydratpolyester
4.2.2 Sonstige lipidanaloge Verbindungen
5 Fettaustauschstoffe
5.1 Fettaustauschstoffe auf Proteinbasis
5.1.1 Mikropartikulierte Proteine
5.1.2 Andere Fettaustauschstoffe auf Proteinbasis
5.2 Fettaustauschstoffe auf Kohlenhydratbasis
5.2.1 Stärke und Stärkeabkömmlinge
5.2.2 Cellulose und deren Derivate
5.2.3 Inulin
5.2.4 Andere Fettaustauschstoffe auf Kohlenhydratbasis
6 Auswirkungen einer Fettsubstitution auf bestimmte Qualitätsparameter ausgewählter Lebensmittel
6.1 Eiscreme
6.2 Frankfurter Würstchen
6.3 Kekse
7 Bedeutung einer Fettsubstitution für die Veränderung des Ernährungsverhaltens und von Gesundheitsparametern
7.1 Fettaustauschstoffe als Fettsimulatoren
7.2 Fettersatz durch SALATRIM
7.3 OLESTRA als Fettsubstitut
7.4 Fettsubstitution durch mittelkettige Triglyceride
8 Diskussion
9 Zusammenfassung
10 Literaturverzeichnis
11 Anhang
Die Arbeit bewertet verschiedene Fettsubstitute hinsichtlich ihrer Eignung zur Herstellung sensorisch akzeptabler, fettreduzierter Lebensmittel und analysiert die Auswirkungen des Verzehrs dieser Lebensmittel auf relevante Gesundheitsparameter.
4.1.1 Strukturierte Triglyceride
Diese Untergruppe umfasst Triglyceride, die aus Fettsäuren mit sehr unterschiedlichen Kettenlängen zusammengesetzt sind. Stellvertretend für die zahlreichen Vertreter werden im Folgenden zwei strukturierte Triglyceride, die bereits in Lebensmitteln verwendet wurden bzw. werden und im Gastrointestinaltrakt nicht vollständig absorbiert werden, vorgestellt.
Bei CAPRENIN handelt es sich um ein strukturiertes Triglycerid, das aus den Fettsäuren Capryl- (8:0), Caprin- (10:0) und Behensäure (22:0) besteht und bis Mitte der neunziger Jahre in den USA als kalorienreduziertes Fett für bestimmte Lebensmittel, z.B. als Kakaobutterersatz in Süßwaren, zugelassen war (MUKHERJEE 1998 und ZUNFT 1999).
Da Behensäure aufgrund der sehr langen gesättigten Kohlenstoffkette im Gastrointestinaltrakt kaum absorbiert wird und Capryl- und Caprinsäure als mittelkettige Fettsäuren einen geringeren physiologischen Brennwert als langkettige Fettsäuren aufweisen (siehe 2.1), beträgt der Energiegehalt von CAPRENIN nur etwa 5 kcal/ g (ZUNFT 1999).
1 Einleitung: Die Einleitung thematisiert die Verbreitung von Übergewicht in Deutschland und die Rolle des Fettverzehrs, um die Notwendigkeit fettreduzierter Lebensmittel zu verdeutlichen.
2 Ernährungsphysiologische und technologische Aspekte der Lipide: Dieses Kapitel erläutert die metabolischen Prozesse der Lipidverdauung sowie die technologischen Funktionen von Fetten in Lebensmitteln.
3 Einteilung und rechtliche Einordnung der Fettsimulatoren: Hier werden Definitionen und Kategorisierungen von Fettsimulatoren sowie deren lebensmittelrechtliche Zulassungsbedingungen behandelt.
4 Fettersatzstoffe: Das Kapitel beschreibt synthetische Fettersatzstoffe, unterteilt in spezielle Triglyceride und Stoffe ohne Triglyceridstruktur.
5 Fettaustauschstoffe: Hier stehen Fettaustauschstoffe auf Protein- und Kohlenhydratbasis im Fokus, die als natürliche Fettsimulatoren agieren.
6 Auswirkungen einer Fettsubstitution auf bestimmte Qualitätsparameter ausgewählter Lebensmittel: Dieses Kapitel untersucht experimentelle Daten zur Anwendung von Fettsubstituten in Eiscreme, Frankfurter Würstchen und Keksen.
7 Bedeutung einer Fettsubstitution für die Veränderung des Ernährungsverhaltens und von Gesundheitsparametern: Der Fokus liegt auf der Analyse von Verzehrsstudien hinsichtlich Sättigung, Energieaufnahme und gesundheitlicher Parameter.
8 Diskussion: In der Diskussion werden die Studienergebnisse kritisch bewertet und der Forschungsstand zu den verschiedenen Fettsubstituten eingeordnet.
9 Zusammenfassung: Eine komprimierte Darstellung der Ergebnisse und der Bedeutung der Fettsubstitution für die Prävention von Übergewicht.
10 Literaturverzeichnis: Umfassende Auflistung der zitierten wissenschaftlichen Quellen.
11 Anhang: Detaillierte Zusatzinformationen zu lipidanalogen Verbindungen.
Fettsubstitution, Fettersatzstoffe, Fettaustauschstoffe, Lipide, Fettreduktion, Übergewicht, Energieaufnahme, Sensorik, Textur, Eiscreme, Frankfurter Würstchen, Kekse, Inulin, OLESTRA, Triglyceride
Die Arbeit untersucht, inwieweit durch den Einsatz von Fettsubstituten in Lebensmitteln der Fettgehalt reduziert werden kann, ohne die sensorischen Eigenschaften oder die Akzeptanz beim Konsumenten zu gefährden.
Die Themen umfassen die physiologische Bedeutung von Lipiden, die technische Funktionsweise verschiedener Fettsubstitute sowie die Auswirkungen auf Gesundheitsparameter wie Körpergewicht und Sättigung.
Ziel ist die Bewertung der Eignung verschiedener Fettsubstitute für eine ernährungsphysiologisch sinnvolle und sensorisch akzeptable Reduktion der Energiedichte in Lebensmitteln.
Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die existierende wissenschaftliche Studien und Ergebnisse zur Verwendung von Fettaustausch- und Fettersatzstoffen zusammenfasst und diskutiert.
Der Hauptteil analysiert spezifisch die technologischen und sensorischen Einflüsse in Lebensmitteln wie Eiscreme, Wurstwaren und Keksen sowie die Auswirkungen auf das Ernährungsverhalten.
Zentrale Begriffe sind Fettsubstitution, Fettersatzstoffe, Fettaustauschstoffe, Energiedichte, Sensorik und Gewichtsregulation.
Inulin bildet in wässrigen Systemen ein gelartiges Netzwerk, das Cremigkeit und Mundgefühl bei reduziertem Fettgehalt verbessert, ohne den Geschmack stark zu verändern.
Bei Frankfurter Würstchen ist die Herausforderung, die Bindung von Wasser und die Textur (Festigkeit) durch Zusatzstoffe wie Stärke oder Ballaststoffe zu erhalten, um keine qualitativen Verluste zu erleiden.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

