Diplomarbeit, 2008
81 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
2. Begriffliche Grundlagen
2.1. Begriff der Dienstleistung
2.1.1. Definitionsansätze
2.1.2. Typologisierung und Handelbarkeit
2.2. Klassifikationsansätze von IT-Dienstleistungen
2.3. Der IT-Dienstleistungsmarkt
2.4. Begriff und Typen von Internationalisierungsstrategien
2.4.1. Strategiedefinition
2.4.2. Erschließung neuer Märkte
2.4.3. Verlagerungsstrategie
2.4.4. Follow-the-Customer
3. Grundsatzentscheidungen der Internationalisierung
3.1. Marktwahlentscheidung
3.1.1. Überblick
3.1.2. Internationalisierungsmotiv und Standortwahl
3.2. Formen des internationalen Markteintritts
3.2.1. Export
3.2.2. Kooperative Transaktionsformen
3.2.3. Integrative Transaktionsformen
3.3. Timing-Strategien
3.3.1. Länderspezifische Timing-Strategien
3.3.2. Länderübergreifende Timing-Strategien
4. Theoretische Erklärungsansätze der Internationalisierung
4.1. Überblick
4.2. Ressourcenbasierter Ansatz
4.3. Marktorientierter Ansatz
4.4. Branchenstrukturanalyse von Porter
4.5. Der Ansatz von Jarillo/Martinez und Zentes
4.6. Theorie der Direktinvestitionen von Hymer/Kindleberger
4.7. Das eklektische Paradigma von Dunning
5. Die Verlagerungsstrategie
5.1. Das Global Sourcing Modell von NIIT Technologies AG
5.1.1. Unternehmensgeschichte
5.1.2. Der Dual-Shore Ansatz
5.1.3. Erfolgsfaktoren
5.2. Fallbeispiel T-Systems International GmbH
5.2.1. Unternehmensgeschichte
5.2.2. Die organisatorische Neuordnung
5.2.3. Das Strategische Partnerschaftsmodell
6. Kritische Erfolgsfaktoren
6.1. Unternehmensspezifika
6.1.1. Unternehmensgröße und Unternehmenserfahrung
6.1.2. Immaterielle Vermögensgegenwerte
6.2. Spezifika der Dienstleistungserstellung
6.2.1. Technologischer Wandel
6.2.2. Komplexität und Intensität der Interaktion
6.3. Unternehmensexterne Faktoren
6.3.1. Kulturunterschiede
6.3.2. Kommunikation
7. Zusammenfassung
Ziel der Arbeit ist es, die spezifischen Erfolgsvoraussetzungen und Potenziale der Internationalisierung von IT-Dienstleistern zu analysieren. Dabei wird untersucht, wie Unternehmen durch verschiedene Strategien in einem dynamischen Marktumfeld bestehen können und welche Faktoren dabei entscheidend sind.
2.4.1. Strategiedefinition
Zunächst ist es wichtig, den Strategiebegriff, der dem logischen Vorgehen dieser Arbeit entspricht, aus einer Vielzahl möglicher Betrachtungsweisen zu spezifizieren. Im Folgenden wird unter einer Strategie ein abgestimmtes Maßnahmenbündel aus langfristig ausgelegten, miteinander koordinierten, grundsätzlichen Entscheidungen zur Erreichung der Unternehmensziele verstanden. Diese Maßnahmen werden nicht isoliert, sondern in Bezug auf das gesamte Unternehmen und dessen Einheiten getroffen. Als strategische Maßgröße der Strategieorientierung wird das Erfolgspotenzial herangezogen. Eine Strategie dient dem Zweck, die Existenz eines Unternehmens langfristig sicherzustellen, indem sie Konzepte für dessen Zukunftssicherung liefert. (Macharzina/Wolf 2005, S.257ff.)
Der Internationalisierungsbegriff wird in der Literatur ebenfalls unterschiedlich weit gefasst. Einige Autoren legen den Intensitätsgrad, andere den Internationalitätsgrad als Kriterien bei der Differenzierung zugrunde. Bei der ersten Klassifizierung, die ihren Ursprung in den 60er Jahren hat, ist allerdings schwierig die Intensitätsstufen klar voneinander abzugrenzen. Dagegen hat sich eine Differenzierung der Internationalisierung aufgrund der Existenz eines direktinvestiven Engagements und der Einrichtung institutionellen Einheiten im Ausland über die Jahre hinweg als beständig ergeben. Dies macht eine Berücksichtigung sowohl der institutionellen als auch der funktionalen Aspekt der Internationalisierung notwendig.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Bedeutung der Internationalisierung für IT-Dienstleister aufgrund von Globalisierungsdruck und technologischem Wandel.
2. Begriffliche Grundlagen: Dieses Kapitel definiert IT-Dienstleistungen und grenzt verschiedene Typen sowie Strategien der Internationalisierung voneinander ab.
3. Grundsatzentscheidungen der Internationalisierung: Hier werden die zentralen Optionen wie Marktwahl, Markteintrittsformen und Timing-Strategien detailliert erörtert.
4. Theoretische Erklärungsansätze der Internationalisierung: Das Kapitel bietet einen Überblick über verschiedene ökonomische Ansätze, die das Internationalisierungsverhalten von Unternehmen theoretisch begründen.
5. Die Verlagerungsstrategie: Anhand der Fallbeispiele NIIT Technologies AG und T-Systems wird die Offshoring- und Partnerschaftsstrategie in der Praxis analysiert.
6. Kritische Erfolgsfaktoren: Hier werden unternehmensinterne und -externe Faktoren wie Größe, Kultur und Kommunikation identifiziert, die den Erfolg der Internationalisierung bestimmen.
7. Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einer Synthese der Erkenntnisse und unterstreicht die Notwendigkeit einer differenzierten Strategiewahl.
Internationalisierung, IT-Dienstleister, Globalisierung, Offshoring, Markteintritt, Strategie, Wettbewerbsvorteil, Outsourcing, IT-Beratung, Systemintegration, Unternehmenserfolg, Know-how-Transfer, Dienstleistungsmanagement, Kompetenzen, Wertschöpfungskette
Die Arbeit analysiert die Strategien und Erfolgsfaktoren bei der Internationalisierung von Unternehmen der IT-Dienstleistungsbranche.
Themen sind die theoretischen Grundlagen der Internationalisierung, spezifische Markteintrittsformen wie Export oder Direktinvestitionen sowie praktische Ansätze wie Offshoring.
Das Ziel ist die Herausarbeitung der Erfolgspotenziale und Voraussetzungen, die IT-Dienstleister bei ihrem Vorhaben der Internationalisierung berücksichtigen müssen.
Es handelt sich um eine systematische Literaturanalyse, ergänzt durch die Untersuchung von Fallbeispielen aus der gegenwärtigen IT-Praxis.
Der Hauptteil behandelt theoretische Erklärungsansätze, verschiedene Internationalisierungsstrategien (z.B. Follow-the-Customer) und die Analyse kritischer Erfolgsfaktoren.
Zentrale Begriffe sind IT-Dienstleistungen, Internationalisierung, Offshoring, Markteintrittsstrategien und Wettbewerbsvorteile.
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