Diplomarbeit, 2002
102 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Motivation
1.2 Aufgabenstellung
1.2.1 Inhalt der Diplomarbeit
1.2.2 Bedingter Inhalt der Diplomarbeit
2 Voraussetzungen
2.1 Das Bahnübergangssystem
2.2 Prinzipien der mechanischen Belastung
2.2.1 Zwei Aggregate prüfen sich gegenseitig
2.2.2 Ein Aggregat wird von einem modifizierten Gut-Aggregat geprüft
2.2.3 Ein Aggregat wird von einem externen Hydraulikzylinder geprüft
2.2.4 Mechanische und elektrische Alternativen oder Ergänzungen
2.3 Favorisiertes Prinzip
2.3.1 Mögliche Ausschlusskriterien
2.3.2 Strategie zur Klärung
3. Entwicklungsumgebung und Versuchsaufbau
3.1 Überblick
3.2 Der Schrankenantrieb HSM 10 E
3.2.1 Der Zylinder
3.2.2 Die Hydraulikpumpe mit Asynchronmotor
3.2.3 Das Steuerventil mit Schrittmotor
3.2.4 Die HSE BG
3.3 Die Wippe
3.4 Steuerung
3.4.1 CAN-Bus
3.4.2 Rechner
3.4.3 Programmiersystem LabVIEW
4 Softwareentwicklung
4.1 Programm zur Aufnahme der Kennlinien
4.1.1 Anforderungen
4.1.2 Programmstruktur
4.1.3 Spezielle VIs
4.2 Programm zur Simulation der Schrankenlast
4.2.1 Anforderungen
4.2.2 Programmstruktur
4.3 Bedien- und Steuerprogramm
4.3.1 Anforderungen
4.3.2 Programmstruktur
4.3.3 Spezielle VIs
4.4 Gemeinsame Sub-VIs
4.4.1 VIs für Bewegungsabläufe
4.4.2 VIs zur CAN-Steuerung
4.4.3 VIs für die Texterzeugung
4.4.4 Sonstige VIs
5 Experimentelle Untersuchung
5.1 Aufnahme der Kennlinien
5.1.1 Kennlinien zweier Aggregate an der Wippe
5.1.2 Kennlinien des Aggregates an einer Schranke
5.1.3 Analyse und Vergleich beider Kennlinien
5.2 Rekonstruktion der Kennlinien
5.2.1 Simulation des Öffnungsvorgangs
5.2.2 Simulation des Schließungsvorgangs
5.2.3 Simulation des Ersatzschließungsvorgangs
5.3 Verträglichkeitsprüfung der Prozessparameter des Lastaggregats
5.3.1 Das „gläserne“ Aggregat
5.3.2 Suche nach verträglichen Prozessparametern
6 Schlusswort
Die Diplomarbeit hat das Ziel, einen rechnergesteuerten Dauerteststand für hydraulische Schrankenantriebe (Modell HSM 10 E) zu entwickeln. Durch die Simulation realer Belastungsszenarien sollen Frühausfälle der Aggregate vor der Auslieferung detektiert und so die Sicherheit an Bahnübergängen erhöht werden.
3.4.1 CAN-Bus
CAN steht für Controller Area Network und arbeitet nach dem Multi-Master-Prinzip. Mehrere gleichberechtigte Steuereinheiten sind durch eine lineare Busstruktur miteinander verbunden. Diese Struktur hat den Vorteil, dass das Bussystem bei Ausfall eines Teilnehmers für alle anderen weiterhin voll verfügbar ist. Die Adressierung erfolgt bei CAN botschaftsbezogen. Dazu wird jeder Botschaft (auch Telegramm genannt) ein fester, 11 Bit langer Identifier zugeordnet, der den Inhalt der Botschaft kennzeichnet und der beim Senden die Priorität des Buszugriffs bestimmt. Der Identifier mit der Nummer 1632 ist so z.B. das Zustandstelegramm der Schranke Nr. 1. Jede Station an dem CAN-Bus selektiert die empfangenen Daten nach den Identifiern, die in der Station als entgegenzunehmende Botschaften gespeichert sind.
Für die Anwendung in der Bahnüberwegsicherungstechnik stellt die Ankopplung mit galvanischer Trennung über Optokoppler eine vorteilhafte Lösung dar, da sie Masseversätze zwischen den einzelnen Busteilnehmern toleriert. In Abb. 3.11 ist ein solches CAN-Netzwerk zu sehen. Zur linken und rechten Seite ist jeweils eine Station angeschlossen. Oben befindet sich der Treiber des Netzwerkes mit der externen Spannungsversorgung von Vcc = 8 Volt. Durch sie wird der FET (Feld-Effekt-Transistor) im Treiber und die Optokoppler auf der Leitungsseite betrieben. Wenn eine der Stationen ein dominantes Bit sendet, dann wird die Sendeleitung Tx auf Grund (Gnd) „gezogen“. Dadurch schaltet der FET im Treiber durch und die Empfangsleitung Rx wird auch auf Grund „gezogen“. Das bewirkt, dass in jeder Station die LED im Empfangsoptokoppler das Signal überträgt, da sie nun über einen Widerstand zwischen Vcc und Gnd geschaltet ist.
1 Einleitung: Beschreibt die Motivation zur Entwicklung des Dauerteststands für den HSM 10 E und definiert die konkreten Aufgabenstellungen.
2 Voraussetzungen: Analysiert das Bahnübergangssystem BUES 2000 und evaluiert verschiedene Prinzipien für die mechanische Belastung der Testaggregate.
3. Entwicklungsumgebung und Versuchsaufbau: Detailliert den technischen Aufbau des Teststands, die Komponenten des Schrankenantriebs, die mechanische Wippe und die Steuerungstechnik.
4 Softwareentwicklung: Dokumentiert die Entwicklung der Steuerungssoftware in LabVIEW, einschließlich Programmstrukturen und spezieller Sub-VIs für Diagnose und Ablaufsteuerung.
5 Experimentelle Untersuchung: Beschreibt die Aufnahme von Kennlinien an Wippe und Schranke sowie die Validierung der Simulationsparameter mittels eines gläsernen Aggregats.
6 Schlusswort: Führt ein Fazit der erreichten Ergebnisse auf und diskutiert das Potenzial für zukünftige Optimierungen des Teststands.
Dauerteststand, HSM 10 E, Schrankenantrieb, Hydraulikaggregat, CAN-Bus, LabVIEW, Simulation, Bahnübergang, Kavitation, Ölvergasung, Lastprüfung, Testzyklus, Automatisierung, Messtechnik, Diagnose.
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung und Gestaltung eines rechnergesteuerten Dauerteststands für hydraulische Schrankenantriebe, um deren Zuverlässigkeit zu erhöhen.
Die Schwerpunkte liegen auf der mechanischen Konstruktion einer Prüfwippe, der elektronischen Steuerung via CAN-Bus und der Softwareentwicklung zur Testautomatisierung.
Ziel ist es, Frühausfälle von Schrankenantrieben unter realitätsnahen Belastungsbedingungen vor der Auslieferung automatisiert zu detektieren.
Es wird ein experimenteller Ansatz mit einer Versuchsaufbau-Umgebung gewählt, bei dem reale Aggregate in Prüfzyklen vermessen und die Lastverhältnisse rechnergestützt simuliert werden.
Der Hauptteil gliedert sich in die technologische Entwicklungsumgebung, die Software-Programmarchitektur und die praktische experimentelle Verifizierung der Testparameter.
Zu den prägenden Begriffen gehören insbesondere Schrankenantrieb, Dauertest, CAN-Bus, LabVIEW-Programmierung und Kavitationsvermeidung.
Das Aggregat mit Plexiglas-Bestandteilen ermöglicht die visuelle Kontrolle des Ölflusses, um sicherzustellen, dass keine Kavitation oder Ölvergasung bei den Testeinstellungen auftritt.
Aufgrund begrenzter Kapazität im Klimaschrank wurde besonderer Wert auf kompakte Bauweise, geringes Gewicht und reduzierte Wärmekapazität des Prüfaufbaus gelegt.
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