Bachelorarbeit, 2013
37 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1. Einführung in die Thematik der Bachelorarbeit
1.2. Vorgehensweise zur Umsetzung der Bachelorarbeit
1.3. Begriffsklärungen und Definitionen
1.3.1. Invention, Innovation, Diffusion
1.3.2. Region
1.3.3. Humankapital
1.4. Einordnung in die allgemeine Wirtschaftspolitik
2. Theoretische Grundlagen
2.1. Innovationsorientierte regionale Wirtschaftspolitik
2.1.1. Regionales Innovationssystem
2.1.2. Regionale Innovationsförderung
2.2. Evolutionsansatz
3. Empirische Anwendung
3.1. RIS Koblenz-Mittelrhein
3.2. Beispiel Technologie Zentrum Koblenz
3.2.1. Hintergrund
3.2.2. Theoriebezug
3.3. Beispiel IT.Stadt Koblenz
3.3.1. Hintergrund
3.3.2. Theoriebezug
4. Situationsanalyse
5. Abschließender Überblick
Die vorliegende Arbeit untersucht das Konzept der innovationsorientierten regionalen Wirtschaftspolitik und analysiert dessen praktische Anwendung sowie Umsetzung innerhalb der Region Koblenz-Mittelrhein vor dem Hintergrund des aktuellen Strukturwandels.
1.3.1. Invention, Innovation, Diffusion
Die Erste der drei Phasen des technischen Fortschritts ist die Invention. In der Inventionsphase schafft der Inventor neues Wissen, welches benötigt wird um eine Innovation zu erzeugen.
Eine Innovation ist die erstmalige Anwendung eines neuen Produktes am Markt, bzw. die Anwendung eines neuen Produktionsverfahrens. Sie ist ein „evolutionärer, kumulativer, interaktiver und rückgekoppelter Prozess des Transfers von Information, implizitem und explizitem Wissen in Neuerungen technischen und organisatorischen Charakters“, der außerdem durch Unsicherheit gekennzeichnet ist.
Wenn Inventor und Innovator nicht identisch sind, liegt der Prozess der Diffusion vor. Unter diesem Prozess versteht man zum einen den Informationstransfer zwischen Inventor und Innovator, aber auch zwischen Innovator und Adoptoren, Adaptoren oder Imitatoren.
1. Einleitung: Die Einleitung thematisiert den wirtschaftlichen Strukturwandel und die wachsende Bedeutung von Regionen und Innovationen für die Wettbewerbsfähigkeit.
2. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die innovationsorientierte regionale Wirtschaftspolitik sowie den Evolutionsansatz als Erklärungsmodell für wirtschaftliche Entwicklungsprozesse.
3. Empirische Anwendung: Hier wird die praktische Umsetzung der Theorie anhand des regionalen Innovationssystems (RIS) in Koblenz-Mittelrhein sowie spezieller Projekte wie dem Technologie Zentrum Koblenz und der IT.Stadt Koblenz e.V. dargestellt.
4. Situationsanalyse: Die Analyse fasst den Stand des Strukturwandels und die Ausgestaltung der Innovationspolitik in der Region Koblenz zusammen.
5. Abschließender Überblick: Das Fazit hebt die zentrale Rolle von Humankapital und Information hervor und resümiert die Bedeutung regionaler Netzwerke für den Innovationsprozess.
Innovationspolitik, Regionale Wirtschaftspolitik, Innovationssystem, Humankapital, Wissenstransfer, Evolutionsökonomie, Cluster, Technologiezentrum, Strukturwandel, Wettbewerbsfähigkeit, Koblenz, Netzwerkbildung, Diffusion, Regionalökonomie, Standortmarketing.
Die Arbeit befasst sich mit der innovationsorientierten Wirtschaftspolitik auf regionaler Ebene und untersucht, wie diese theoretisch begründet und praktisch umgesetzt wird.
Die zentralen Themen sind regionale Innovationssysteme, der Evolutionsansatz in der Ökonomie, Wissenstransfer sowie die Rolle von Netzwerken und Clustern für die regionale Entwicklung.
Das Ziel ist zu klären, was eine innovationsorientierte regionale Wirtschaftspolitik ausmacht und wie die Region Koblenz-Mittelrhein dieses Konzept in die Praxis umsetzt.
Die Arbeit nutzt eine theoretische Fundierung durch Literaturanalyse und kombiniert diese mit einer empirischen Situationsanalyse der Region Koblenz-Mittelrhein anhand konkreter Beispiele.
Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen (einschließlich VSB-Paradigma) erarbeitet und anschließend auf die empirischen Gegebenheiten in Koblenz angewendet.
Wichtige Begriffe sind Innovationssystem, Humankapital, regionale Wirtschaftspolitik, Wissensdiffusion und Standortvorteile.
Das TZK dient als konkretes Fallbeispiel für ein politisches Instrument zur Förderung technologieorientierter Unternehmensgründungen und zur Bereitstellung eines innovativen Umfelds.
Der Verein fungiert als Netzwerk-Initiator, der darauf abzielt, die Wirtschaftsstruktur in den Bereichen IT und Multimedia zu stärken und ein regionales IT-Profil zu schärfen.
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