Forschungsarbeit, 2011
72 Seiten, Note: 1,3
1 Einführung in die Thematik
2 Nachhaltige Gebäude
3 Passive Maßnahmen
3.1 Orientierung
3.2 Zonierung
3.3 A/V-Verhältnis
3.4 Weitere Passivmaßnahmen
3.5 Aktive Maßnahmen:
4 Vergleichsmatrix zur Nachhaltigkeitsbewertung von Gebäuden der Solar City
4.1 Aufbau der Matrix
4.2 Wärmeerzeugung:
4.3 Belüftung
4.4 Solare Erträge und Kühlung
4.5 Wasserversorgung
4.6 Abstimmung zwischen Gebäudekonzept, Gebäudenutzung und Anlagentechnik
4.7 Innovationen
5 Volkshaus
5.1 Gebäudeart und Nutzung
5.2 Gebäudekonzept
5.3 Energiekonzept
5.4 Bewertung anhand der Matrix
5.4.1 Wärmeerzeugung
5.4.2 Belüftung
5.4.3 Solare Einträge und Kühlung
5.4.4 Wasserversorgung
5.4.5 Abstimmung zwischen Gebäudekonzept, Gebäudenutzung und Anlagentechnik
5.4.6 Innovationen
5.4.7 Ergebnis
6 Schulzentrum
6.1 Gebäudeart und Nutzung
6.2 Gebäudekonzept
6.3 Energiekonzept
6.4 Bewertung anhand der Matrix
6.4.1 Wärmeerzeugung
6.4.2 Belüftung
6.4.3 Solare Einträge und Kühlung
6.4.4 Wasserversorgung
6.4.5 Abstimmung zwischen Gebäudekonzept, Gebäudenutzung und Anlagentechnik
6.4.6 Innovationen
6.4.7 Ergebnis
7 Kindergarten
7.1 Gebäudeart und Nutzung
7.2 Gebäudekonzept
7.3 Energiekonzept
7.4 Bewertung anhand der Matrix
7.4.1 Wärmeerzeugung
7.4.2 Belüftung
7.4.3 Solare Einträge und Kühlung
7.4.4 Wasserversorgung
7.4.5 Abstimmung zwischen Gebäudekonzept, Gebäudenutzung und Anlagentechnik
7.4.6 Innovationen
7.4.7 Ergebnis
8 Wohnhausanlage WSG
8.1 Gebäudeart und Nutzung
8.2 Gebäudekonzept
8.3 Energiekonzept
8.4 Bewertung anhand der Matrix
8.4.1 Wärmeerzeugung
8.4.2 Belüftung
8.4.3 Solare Einträge und Kühlung
8.4.4 Wasserversorgung
8.4.5 Abstimmung zwischen Gebäudekonzept, Gebäudenutzung und Anlagentechnik
8.4.6 Innovationen
8.4.7 Ergebnis
9 Fazit und Zusammenfassung der Ergebnisse
9.1 Zusammenfassung der Ergebnisse
9.2 Fazit
Die Arbeit untersucht vier unterschiedliche Gebäudetypen der SolarCity Linz hinsichtlich ihrer Nachhaltigkeit während der Nutzungsphase. Das primäre Ziel besteht darin, eine eigens entwickelte Vergleichsmatrix anzuwenden, um die energetische Effizienz und die Konzeption der Gebäude auf Basis einheitlicher Maßstäbe zu bewerten und einander gegenüberzustellen.
3.1 Orientierung
Als erste grundlegende Überlegung bei der konzeptionellen und architektonischen Planung eines Gebäudes sollte die Raumorientierung beachtet werden. Besonders im Winter können so über Glasflächen hohe passive Wärmegewinne erzielt werden. Möglich wird dies durch hohe Verglasungsanteile, dem Einsatz einer transzendenten Wärmedämmung sowie von „Phase Change Materials“ (PCM) an der Südfassade.9
Hierbei ist es für den Planer jedoch wichtig, mögliche Verschattungsquellen zu erkennen. Dies kann zum einen die naturgemäß tiefstehende Sonne im Winter sein, jedoch gilt es auch mögliche zukünftige Verschattungen, wie zum Beispiel Baumwuchs oder die mögliche Bebauung des Nachbargrundstücks, zu beachten. Schließlich sind die erwähnten, neuen Dämmstoffe preislich deutlich teurer, als herkömmliche EPS-Dämmstoffe.
Als nächstes gilt es bei den verglasten Flächen einen angepassten Energiedurchlasswert (g-Wert) für die verglasten Flächen zu wählen. Dabei gilt zu beachten, dass mit sinkendem U-Wert (also besserer Wärmedämmung) auch der g-Wert (Gesamtenergiedurchlassgrad) sinkt (siehe Abb. 2).
1 Einführung in die Thematik: Vorstellung der Relevanz nachhaltiger Gebäude und der Zielsetzung der Arbeit, eine Matrix zur objektiven Bewertung zu entwickeln.
2 Nachhaltige Gebäude: Erörterung der städtebaulichen Vision der Solar City und der Einflüsse von Nutzung und Standort auf die Gebäudetechnik.
3 Passive Maßnahmen: Detaillierte Darstellung passiver Strategien wie Orientierung, Zonierung und A/V-Verhältnis zur energetischen Optimierung.
4 Vergleichsmatrix zur Nachhaltigkeitsbewertung von Gebäuden der Solar City: Erläuterung der Methodik und des Aufbaus der Bewertungsmatrix, die sich am Ampelprinzip orientiert.
5 Volkshaus: Untersuchung und Bewertung des Volkshauses der SolarCity nach den Kriterien der Matrix.
6 Schulzentrum: Analyse der energetischen Qualität und Nachhaltigkeitsfaktoren des Schulzentrums in der SolarCity.
7 Kindergarten: Bewertung der Nachhaltigkeit des Kindergartens mittels der entwickelten Vergleichsmatrix.
8 Wohnhausanlage WSG: Untersuchung der Wohnhausanlage und deren Abschneiden in den Bewertungskategorien.
9 Fazit und Zusammenfassung der Ergebnisse: Zusammenführende Betrachtung der Analyseergebnisse und kritische Reflexion des Bewertungsinstruments.
Nachhaltigkeit, Gebäudekonzept, SolarCity Linz, Energieeffizienz, Vergleichsmatrix, Passivmaßnahmen, Wärmeerzeugung, Gebäudetechnik, Energiedurchlasswert, thermische Speichermasse, Niedrigenergiehaus, Primärenergiebedarf, Lüftungskonzept, Solare Gewinne, Klimaneutralität
Die Arbeit vergleicht vier verschiedene Gebäudetypen innerhalb der SolarCity Linz hinsichtlich ihrer Nachhaltigkeit während der Nutzungsphase mittels einer selbst entwickelten Bewertungsmatrix.
Die Schwerpunkte liegen auf der energetischen Optimierung durch passive Maßnahmen, der Anlagentechnik sowie der architektonischen Konzeption von Gebäuden unter Nachhaltigkeitsaspekten.
Ziel ist es, ein unkompliziertes Kategorisierungsinstrument (die Vergleichsmatrix) zu etablieren, um Gebäude hinsichtlich ihrer Nachhaltigkeit qualitativ und einheitlich zu bewerten.
Es wird eine Vergleichsmatrix genutzt, die Einzelaspekte nach einem Ampelprinzip bewertet, um einen visuellen Gesamteindruck der Nachhaltigkeit der jeweiligen Gebäudekonzepte zu ermöglichen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung zu passiven Maßnahmen sowie in die detaillierte Untersuchung und Bewertung der vier Objekte: Volkshaus, Schulzentrum, Kindergarten und Wohnhausanlage.
Die wichtigsten Schlagworte sind Nachhaltigkeit, Gebäudekonzept, SolarCity, Energieeffizienz, Vergleichsmatrix und Passivmaßnahmen.
Das Volkshaus erhält ein sehr positives Ergebnis (++) durch gelungene architektonische Ansätze und eine funktionale Raumgestaltung, trotz Schwächen beim Abwasserkonzept.
Die Wohnhausanlage wird aufgrund des Verzichts auf moderne Haustechnikanlagen und fehlender solarthermischer Integration im Vergleich zu den anderen Objekten weniger positiv eingestuft.
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