Masterarbeit, 2013
104 Seiten, Note: 1,6
1 EINFÜHRUNG
1.1 Aufbau der Arbeit
1.2 Zielsetzung
2 THEORETISCHE GRUNDLAGEN
2.1 Definition und Abgrenzung Social Media
2.2 Geschichte und Entwicklung
2.3 Aktueller Stand der Praxis
2.4 Integrierte Kommunikation im Rahmen der Strategie
3 MONETARISIERUNG VON SOCIAL MEDIA
3.1 Entwicklung zur sozialen Kommerzialisierung
3.1.1 Verändertes Kaufverhalten im Web 2.0
3.1.2 Der neue soziale Konsument
3.2 Hintergründe und Einsatz von Social Commerce
3.2.1 Definitorische Grundlage
3.2.2 Werkzeuge zur Integration von Social Commerce
3.2.3 Strategische Orientierung und LEAD-Ansatz
3.2.4 Aktueller Blick auf den Markt
3.2.5 Vorteile und Entwicklungsstufen im praktischen Einsatz
3.3 Die Rolle von Facebook
3.3.1 Stand der aktuellen Forschung
3.3.2 Die Dimensionen des F-Commerce
3.3.3 Experten-Ansichten aus der Praxis
3.3.4 Praktische Beispiele
3.4 Erfolge messen: Das Problem von ROI, KPI und Image
3.4.1 Vernetzung zur Trafficzuführung
4 DARSTELLUNG DER EMPIRISCHEN UNTERSUCHUNG
4.1 Gegenstand und Ziel der Befragung
4.2 Methodik
4.2.1 Gestaltung der Fragen
4.2.2 Darstellung der Zielgruppe
4.2.3 Durchführung
4.2.4 Stichproben- und Teilnehmergröße
5 AUSWERTUNG UND DARSTELLUNG DER ERGEBNISSE DER STUDIE
5.1 Kritische Würdigung von Organisation und Ablauf
5.2 Demografische Merkmale der Befragten
5.3 Nutzungsverhalten im Internet
5.5 Empfehlungsfunktionen
5.6 Facebook-Commerce
5.7 Datenschutz und Datensicherheit
5.8 Kreuzverband-Analyse über Querverweise
6 SCHLUSSBETRACHTUNG
6.1 Chancen und Risiken
6.2 Handlungsempfehlungen
6.3 Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht den Paradigmenwechsel vom technisch geprägten E-Commerce hin zum Social Commerce. Ziel ist es, Strategien und Erfolgsfaktoren für die Monetarisierung sozialer Netzwerke, insbesondere Facebook, durch die Nutzung neuer Absatzkanäle zu identifizieren und Handlungsempfehlungen für die Praxis abzuleiten.
3.1.1 Verändertes Kaufverhalten im Web 2.0
Das Kaufverhalten im Internet hat sich im Rahmen der Entwicklung und Etablierung sozialer Medien stark verändert. Im klassischen E-Commerce wurde die Kommunikation in erster Linie vom Händler bestimmt. Die Beziehung zwischen dem Kunden und dem Unternehmen war also einseitig. Unternehmen agierten als Produzenten, wohingegen die Kunden die Produkte konsumierten. In einem normalen Internet-Shop gab es weder die Absicht, noch die Möglichkeit von Interaktion oder Beteiligung. Mit dem Erfolg von Amazon und eBay stellte sich hier das erste Umdenken ein. Und seit der Etablierung von Web 2.0 kamen die Beziehungen weiter in den Vordergrund. Eine zusätzliche kommunikations- und kooperationsorientierte Ebene entstand und Kunden wurden vom passiven Käufer zum aktiven Mitbestimmer.
In Abbildung 4 wird diese Entwicklung deutlich. Produzent und vor allem Händler agieren unabhängig von ihrem Kunden. Eine gegenseitige direkte Kommunikation ist nahezu ausgeschlossen. Auch zwischen den Kunden selbst herrscht keine Verbindung. Ob ein Käufer also zufrieden ist oder nicht, war damit unbekannt. Ganz anders dagegen der Social Commerce. Die Kommunikationsplattform steht im Mittelpunkt und die Interaktion von Produzent und Kunde wird dadurch forciert. So stellt das Web 2.0 und die dazugehörigen Social Media Tools nicht mehr das Produkt in den Mittelpunkt, sondern den Mensch und die Interaktion miteinander.
1 EINFÜHRUNG: Die Einleitung thematisiert den Wandel vom E-Commerce zum Social Commerce und skizziert die Fragestellung sowie den Aufbau der Arbeit.
2 THEORETISCHE GRUNDLAGEN: Dieses Kapitel definiert Social Media im Kontext des Web 2.0, beleuchtet dessen Entwicklung und betont die Notwendigkeit integrierter Kommunikation innerhalb einer Unternehmensstrategie.
3 MONETARISIERUNG VON SOCIAL MEDIA: Hier werden die Hintergründe des Social Commerce, Werkzeuge zur Integration, die spezielle Rolle von Facebook (F-Commerce) und Ansätze zur Erfolgsmessung im Social Media Marketing analysiert.
4 DARSTELLUNG DER EMPIRISCHEN UNTERSUCHUNG: Dieses Kapitel beschreibt das Ziel, die methodische Vorgehensweise, die Zielgruppendefinition und die Durchführung der durchgeführten Online-Befragung.
5 AUSWERTUNG UND DARSTELLUNG DER ERGEBNISSE DER STUDIE: Hier erfolgt die Präsentation der Studienergebnisse zu Nutzerverhalten, Empfehlungsfunktionen, Facebook-Commerce, Datenschutz und der statistischen Kreuzverband-Analyse.
6 SCHLUSSBETRACHTUNG: Das Fazit fasst die Chancen und Risiken des Social Commerce zusammen, gibt Handlungsempfehlungen für Unternehmen und wagt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung.
Social Media, E-Commerce, Social Commerce, F-Commerce, Facebook, Web 2.0, Online-Marketing, Monetarisierung, Kundenbindung, Soziale Netzwerke, Empfehlungsmarketing, ROI, KPI, Digital Natives, Social Consumer.
Die Arbeit befasst sich mit der Transformation von Social Media hin zum kommerziellen Vertriebskanal, dem sogenannten Social Commerce, und untersucht, wie Unternehmen diese Potenziale strategisch nutzen können.
Zentrale Themen sind die Entwicklung des Web 2.0, die Integration sozialer Funktionen in den E-Commerce, die Rolle von Facebook als Handelsplattform sowie das Nutzerverhalten im Kontext von Social Shopping.
Die zentrale Frage ist, ob und wie Social Commerce konform mit der sozialen Natur von Netzwerken funktionieren kann und welche Strategien für einen erfolgreichen, absatzorientierten Einsatz in der Praxis notwendig sind.
Die Arbeit kombiniert eine tiefgehende theoretische Literaturanalyse mit einer empirischen Online-Befragung von Nutzern, um Hypothesen zur Akzeptanz von kommerziellen Aktivitäten auf Facebook zu überprüfen.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine detaillierte Analyse der Monetarisierungsmöglichkeiten (insb. F-Commerce), die Konzeption der empirischen Untersuchung sowie die Auswertung der erhobenen Daten.
Kernbegriffe sind Social Media, Social Commerce, Facebook-Commerce, Online-Marketing, User-Engagement und die Messbarkeit von Social-Media-Erfolgen durch KPIs.
Der Autor identifiziert Datenschutzbedenken als ein Haupthindernis für den F-Commerce in Deutschland und leitet daraus die Notwendigkeit ab, Vertrauen durch Sicherheitsstandards aktiv zu kommunizieren.
Der Hauptunterschied liegt darin, dass beim Social Commerce die zwischenmenschliche Interaktion und die soziale Vernetzung im Vordergrund stehen, während beim klassischen E-Commerce der Kaufakt als einseitige Transaktion isoliert betrachtet wird.
Die Studie belegt, dass Empfehlungen von Freunden eine hohe Relevanz für Kaufentscheidungen haben und als zentraler Treiber für die Sichtbarkeit und Akzeptanz von Angeboten in sozialen Netzwerken fungieren.
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