Bachelorarbeit, 2012
30 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
1.1 Begriffsbestimmung „Dropout“
2. Dropoutgründe im Spitzensport
2.1 Trainer
2.2 Soziales Umfeld
2.3 Burnout
2.4 Duale Karriere
2.5 Fazit
3. Lösungsansätze
3.1 Früherkennung
3.2 Mentoren-Programm (Fachbetreuer für Athleten)
3.3 Trainerausbildung verbessern – Fachkompetenzen erweitern
4. Zusammenfassung und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht auf Grundlage aktueller internationaler Studien die Ursachen des vorzeitigen Karriereabbruchs (Dropout) im Hochleistungssport und identifiziert spezifische Risikofaktoren. Ziel ist es, durch die Analyse der Beweggründe für ein solches Scheitern Ansätze und Handlungsoptionen aufzuzeigen, um Karriereabbrüche präventiv zu minimieren.
1.1 Begriffsbestimmung „Dropout“
Der Begriff „Dropout“ stammt aus der amerikanischen Studienabbruchsforschung und wird inzwischen auch allgemein in der Bildungsforschung verwendet. Dropout beschreibt ursprünglich den vorzeitigen Ausstieg einer Person aus dem Bildungssystem, ohne dass diese einen entsprechenden Abschluss erreicht hat (Steiner, 2009).
Parallel dazu wird in der sportwissenschaftlichen Literatur der Begriff Dropout verwendet, wenn Athleten aus dem System des Leistungssports vor dem Erreichen ihrer maximalen sportlichen Leistungsfähigkeit ausscheiden (Bußmann, 1993).
Im Wörterbuch für „Sport and Exercise Sciences“ wird ein Dropout als eine freiwillig getroffene Entscheidung definiert.
„Voluntary withdrawal from competitive sport that the participant had earlier voluntarily approached and shown some commitment to” (Anshel & Freedson, 1991, S. 48).
Dass eine Definition, die den Dropout ausschließlich als freiwillige Entscheidung der Athleten beschreibt, möglicherweise zu kurz greift, wird deutlich, wenn in einer zweiten, ausführlicheren Darstellung die Möglichkeit einer erweiterte Definition des Dropout dargelegt wird, die je nach wissenschaftlicher Forschungsaufgabe variieren kann. Um eine Vergleichbarkeit der Ergebnisse dennoch zu gewährleisten, sollte zuvor genauestens beschrieben werden, welche Aspekte untersucht werden sollen.
1. Einleitung: Einführung in die Thematik der Karriereabbrüche im Spitzensport und Begriffsdefinition des Dropouts.
2. Dropoutgründe im Spitzensport: Analyse der wesentlichen Einflussfaktoren wie Trainerbeziehung, soziales Umfeld, Burnout-Risiken und die Herausforderungen der dualen Karriere.
3. Lösungsansätze: Diskussion von Präventionsstrategien, insbesondere durch Früherkennung, Mentorenprogramme und die Verbesserung der Trainerausbildung.
4. Zusammenfassung und Ausblick: Fazit der Studienergebnisse mit Empfehlungen für weiterführende Maßnahmen zur Dropout-Minimierung.
Dropout, Leistungssport, Karriereabbruch, Spitzensport, Trainer-Athlet-Beziehung, Burnout, duale Karriere, Prävention, Mentoring, Früherkennung, Motivationsverlust, Sportpsychologie, Transition, Leistungsdruck, soziale Unterstützung.
Die Arbeit analysiert die Gründe für den vorzeitigen Ausstieg junger Athleten aus dem Hochleistungssport und untersucht, welche internationalen Studien hierzu vorliegen.
Die zentralen Felder sind der Einfluss von Trainern, das soziale Umfeld (insbesondere das Elternhaus), psychische Faktoren wie Burnout sowie die Doppelbelastung durch eine duale Karriere.
Ziel ist es, Risikofaktoren zu identifizieren, die unabhängig von der Disziplin zum Karriereabbruch führen, und daraus Präventionsmaßnahmen abzuleiten.
Es handelt sich um eine vergleichende Analyse aktueller internationaler sportwissenschaftlicher und psychologischer Fachliteratur und Studien.
Der Hauptteil gliedert sich in die Identifikation von Ursachen (Trainer, Umfeld, Burnout, duale Karriere) und die anschließende Entwicklung von Lösungsansätzen wie Früherkennung und Mentoring.
Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Dropout, Hochleistungssport, Karriereabbruch, Trainer-Athlet-Interaktion und Prävention beschreiben.
Die Autorin stützt sich dabei maßgeblich auf die Definition von Pranke (2007), welche sowohl freiwillige als auch unfreiwillige, fremdbestimmte Karriereenden vor dem Erreichen des individuellen Leistungszenits umfasst.
Der Trainer wird als zentrale Figur identifiziert, die durch einen autonomiefördernden Führungsstil und soziale Kompetenz maßgeblich zur Motivationserhaltung und damit zur Dropout-Prävention beitragen kann.
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