Bachelorarbeit, 2011
177 Seiten, Note: 1,3
1. KURZFASSUNG/SUMMARY
2. EINLEITUNG
2.1 PROBLEMSTELLUNG
2.2 ZIELSETZUNG
2.3 VORGEHENSWEISE
2.4 BEGRIFFSDEFINITIONEN
3. AUSGANGSSITUATION UND BESTANDSAUFNAHME
3.1 AUSBILDUNG AN DER STA
3.1.1 Anforderungen der STA an PM-Unterricht
3.2 EINORDNUNG DER STA IN DIE AUSBILDUNGSLANDSCHAFT
3.3 PROJEKTMANAGEMENTAUSBILDUNG AN ANDEREN SCHULEN UND BEI KOMMERZIELLEN SCHULUNGSANBIETERN
3.3.1 PM Unterricht bei höheren staatlichen Berufsfachschulen
3.3.2 PM Unterricht bei Sabel GBS
3.3.3 PM Schulungen bei ComConsult Akademie
3.3.4 Projektmanagementschulungen über SBB International
3.4 PROJEKTMANAGEMENTAUSBILDUNG DER GROßEN PROJEKTMANAGEMENTORGANISATIONEN UND HOCHSCHULEN
3.4.1 Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e.V. - GPM
3.4.2 Project Management Institute - PMI
3.4.3 Prince2
3.4.4 Weitere Projektmanagementorganisationen und Zertifizierungen
3.4.5 Projektmanagementausbildung an Hochschulen (am Beispiel BA Stuttgart)
4. ERHEBUNG VON ANFORDERUNGEN DER STAKEHOLDER
4.1 VORGEHENSWEISE
4.1.1 Experteninterview
4.1.2 Fragebogen
4.2 AUSSAGEN ZUR PM-SCHULUNG AUS ANBIETERSICHT (STA)
4.3 ANFORDERUNGEN UND ANSICHTEN ZUR PM-SCHULUNG AUS DOZENTENSICHT
4.4 ANFORDERUNGEN UND ERWARTUNGEN AN DIE PM-SCHULUNG AUS ARBEITGEBERSICHT
4.5 ANSICHTEN UND VORSTELLUNGEN DER STUDIERENDEN ZUR PROJEKTMANAGEMENTSCHULUNG
5. DIDAKTISCHE GESICHTSPUNKTE UND ANFORDERUNGEN
5.1 AKTUELLE DIDAKTISCHE KONZEPTE
5.2 DIDAKTISCHE ANALYSE
5.3 ANFORDERUNGEN AN DIE MODERNE BERUFSPÄDAGOGIK
5.4 HANDLUNGSORIENTIERTES LERNEN - LERNFELDORIENTIERTE UNTERRICHTSPLANUNG
5.5 PRÜFUNGEN – LERNERFOLGSKONTROLLE
6. STRUKTUR DER PM-SCHULUNG
6.1 DIDAKTISCHE BETRACHTUNGEN ZUR PROJEKTMANAGEMENTSCHULUNG FÜR INDUSTRIETECHNOLOGEN
6.1.1 Zielgruppe
6.1.2 Unterrichtsziel
6.1.3 Medieneinsatz
6.1.4 Unterrichtsformen und -methoden
6.2 UNTERRICHTSGESTALTUNG
6.2.1 Mix aus traditionellem Unterricht und handlungsorientiertem Unterricht
6.2.2 Schulungsverlauf
6.3 LEISTUNGSBEWERTUNG
7. IMPLEMENTIERUNGSKONZEPT – LEHRPLAN DER PROJEKTMANAGEMENTSCHULUNG
7.1 UNTERRICHTSBLOCK 1: ÜBERBLICK UND EINFÜHRUNG
7.1.1 Überblick über Schulung und Vorgehen
7.1.2 Projektdefinition und Überblick über Projektmanagement (PM-Themenlandkarte)
7.1.3 Übung: Brainstorming - warum scheitern Projekte?
7.1.4 Projekterfolg und -Misserfolg
7.1.5 Selbstmanagement und Soft Skills
7.1.6 Übung Selbstmanagement
7.1.7 Wichtige Begriffe im Projektmanagement
7.2 UNTERRICHTSBLOCK 2: PROJEKTINITIIERUNG
7.2.1 Projektorganisation und Schnittstellen
7.2.2 Lastenheft - Pflichtenheft
7.2.3 Projektinitiierung - Projektziele
7.2.4 Übung Projektziele bestimmen und einordnen
7.2.5 Projektumfeldanalyse
7.2.6 Stakeholderanalyse
7.2.7 Übung Stakeholderanalyse
7.3 UNTERRICHTSBLOCK 3: PROJEKTDEFINITION UND -ENTWICKLUNG
7.3.1 Projektumfang, Projektphasen und Meilensteine
7.3.2 Übung zum Phasenmodell
7.3.3 Projektantrag
7.3.4 Projektauftrag
7.3.5 Übung Projektantrag/Projektauftrag
7.4 UNTERRICHTSBLOCK 4: PROJEKTSTART UND PROJEKTSTRUKTURPLAN (PSP)
7.4.1 Projektstart und Kickoff-Meeting
7.4.2 Teambildung
7.4.3 Projektstrukturplan (PSP)
7.4.4 Übung Projektstrukturplan
7.4.5 Arbeitspakete
7.4.6 Übung zu Arbeitspaketen
7.5 UNTERRICHTSBLOCK 5: PROJEKTPLANUNG
7.5.1 Netzpläne
7.5.2 Übung Netzplanberechnung
7.5.3 Kommunikation im Projekt
7.5.4 Kostenplanung
7.5.5 Risikomanagement
7.6 UNTERRICHTSBLOCK 6: PROJEKTDURCHFÜHRUNG 1
7.6.1 Wiederholung und Vertiefung der Netzplanmethoden und Übung
7.6.2 Einsatzmittelmanagement
7.6.3 Übung Einsatzmittelplanung
7.6.4 Aufwandschätzungen
7.6.5 Übung Aufwandsschätzung
7.6.6 Projektsteuerung und -Prognose
7.6.7 Übung Meilenstein-Trend-Analyse
7.7 UNTERRICHTSBLOCK 7: PROJEKTDURCHFÜHRUNG 2 UND PROJEKTABSCHLUSS
7.7.1 Kostenmanagement
7.7.2 Risikomanagement
7.7.3 Übung Risikomanagement
7.7.4 Änderungs- und Konfigurationsmanagement
7.7.5 Berichtswesen
7.7.6 Übung Berichtswesen
7.7.7 Projektabnahme, Projektabschluss und Projektlernen
7.7.8 Projektmanagementsoftware (optional)
7.8 UNTERRICHTSBLOCK 8 UND 9: BEARBEITUNG DER FALLSTUDIE (UND REFLEXION)
7.9 UNTERRICHTSBLOCK 10: REFLEXION FALLSTUDIE UND SCHULUNGSABSCHLUSS
7.9.1 Reflexion der Fallstudie und Schließen von Wissenslücken
7.9.2 Vorgehensmodelle
7.9.3 Agiles Projektmanagement
7.9.4 Projektmanagementorganisationen und Zertifizierungen/Weiterbildung
8. ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK
Ziel dieser Arbeit ist die Entwicklung eines praxisgerechten, kompakten Unterrichtskonzepts für das Fach Projektmanagement an der Siemens Technik Akademie, um angehende Industrietechnologen optimal auf ihre zukünftige Mitarbeit in Projekten vorzubereiten und ihr Verständnis für die Abläufe im modernen technischen Umfeld zu stärken.
7.4.2 Teambildung
Einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren im Projekt ist der Faktor Mensch. Projekte scheitern oft an Problemen soziokultureller Natur, und nicht an technologischen Aspekten. Das bedeutet, dass die erfolgskritischen Themen im Management komplexer Projekte nicht nur mit Entwurfs-, Implementierungs- oder Methodenproblemen zusammenhängen, sondern dass gerade der Umgang mit personenbezogenen Problemen, speziell in verteilten oder/und internationalen Teams, ein entscheidender Faktor für ein erfolgreiches Projektmanagement ist.
Der (Projekt-)Mitarbeiter ist somit einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren für ein Projekt. Mitarbeiterauswahl, Personalführung und Know-how-Management beeinflussen maßgeblich in allen Phasen der Anwendungsentwicklung, wie zielgerecht und effektiv Projekte abgewickelt werden. Bei der Entwicklung von Softwareprodukten spielt das Know-how-Management eine besonders große Rolle.
Ein wichtiger Teil der Projektstartphase ist daher die Teambildung, denn im Projektmanagement gilt die Regel, dass das Team immer besser als der Einzelne ist.
Bei der Teambildung können nach Tuckman (vergl. Schelle 2005, S. 374 f.) der folgende Phasenverlauf festgestellt werden: Forming – Storming –Norming – Performing (- Adjourning).
1. KURZFASSUNG/SUMMARY: Dieses Kapitel erläutert die wachsende Bedeutung von Projektmanagement für technische Nachwuchskräfte und führt in die Notwendigkeit eines angepassten Lehrkonzepts für die Siemens Technik Akademie ein.
2. EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet die hohe Relevanz von Projektmanagement in modernen Unternehmen und stellt die Problemstellung sowie die Vorgehensweise der Arbeit dar.
3. AUSGANGSSITUATION UND BESTANDSAUFNAHME: Hier wird der Status quo der Projektmanagementausbildung an der STA analysiert und mit externen Schulungsanbietern sowie gängigen Zertifizierungsorganisationen verglichen.
4. ERHEBUNG VON ANFORDERUNGEN DER STAKEHOLDER: Dieses Kapitel fasst die gewonnenen Erkenntnisse aus Experteninterviews und einer Studierendenumfrage zusammen, um die Anforderungen an das neue Konzept zu identifizieren.
5. DIDAKTISCHE GESICHTSPUNKTE UND ANFORDERUNGEN: Es werden moderne pädagogische Theorien und Methoden der Berufspädagogik diskutiert, die als Basis für eine handlungsorientierte Lehre dienen.
6. STRUKTUR DER PM-SCHULUNG: Das Kapitel entwickelt die inhaltliche und methodische Struktur für die Projektmanagementschulung an der STA, basierend auf den didaktischen Anforderungen.
7. IMPLEMENTIERUNGSKONZEPT – LEHRPLAN DER PROJEKTMANAGEMENTSCHULUNG: Dieser Teil präsentiert den detaillierten Lehrplan, unterteilt in Unterrichtsblöcke, inkl. Übungen und Fallstudien für die praktische Anwendung.
8. ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und gibt Empfehlungen für eine langfristige Weiterentwicklung des Konzepts.
Projektmanagement, Siemens Technik Akademie, Industrietechnologen, Unterrichtskonzept, Handlungsorientiertes Lernen, Didaktik, Fallstudie, Projektplanung, Stakeholderanalyse, Berufspädagogik, Kompetenzvermittlung, Projektstrukturplan, Projektstart, Netzplantechnik, Softwareprojekte.
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung eines praxisgerechten Unterrichtskonzepts für das Fach Projektmanagement an der Siemens Technik Akademie (STA), um Auszubildende optimal auf die Anforderungen im Berufsleben vorzubereiten.
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen des Projektmanagements, die Anforderungen der verschiedenen Stakeholder, die Anwendung didaktischer Konzepte wie handlungsorientiertes Lernen sowie die Erstellung eines detaillierten Lehrplans.
Das Ziel ist die Einführung eines strukturierten, kompakten und handlungsorientierten Projektmanagementunterrichts, der den spezifischen Bedürfnissen angehender Industrietechnologen entspricht.
Es wird ein methodischer Mix verwendet, der auf Sekundärdatenanalysen sowie Primärdaten aus Experteninterviews und einer anonymen Umfrage unter Studierenden basiert.
Im Hauptteil werden die Ausgangssituation analysiert, pädagogische Anforderungen definiert, das didaktische Konzept entworfen und ein detaillierter Implementierungslehrplan mit Übungsmodulen ausgearbeitet.
Die Arbeit ist durch Begriffe wie Projektkompetenz, Handlungsorientierung, didaktisches Dreieck, Spiralcurriculum und praxisnahe Fallstudien geprägt.
Die Fallstudie ermöglicht es den Studierenden, theoretisch vermitteltes Wissen eigenständig und ohne Anleitung auf eine praxisnahe Problemsituation anzuwenden, was den Lernerfolg signifikant steigert.
Da die Studierenden kaum über Berufspraxis verfügen, legt das Konzept den Schwerpunkt auf die Vermittlung der wesentlichen Grundlagen und praxisnahe Übungen anstelle von komplexer, realer Multiprojektmanagement-Theorie.
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