Masterarbeit, 2009
52 Seiten, Note: 1,7
Die Masterarbeit untersucht die Europäisierung des europäischen Fußballs unter dem Fokus der Regulierungspolitik der Europäischen Union. Die Arbeit analysiert, inwieweit die EU in den internationalen Fußballbereich interveniert und welche Auswirkungen diese Interventionen auf den europäischen Fußball haben. Darüber hinaus wird die geplante „6+5-Regel“ der FIFA als Fallbeispiel untersucht, um die komplexen Interaktionen zwischen der EU und der FIFA zu analysieren.
Die Einleitung stellt das Thema der Masterarbeit vor und beschreibt die Relevanz der Thematik. Kapitel 3 bietet einen theoretischen Rahmen, indem verschiedene globale und mittlere Theorien zur Europäisierung diskutiert werden, darunter der Neo-Funktionalismus und die allgemeine Europäisierungsforschung. Kapitel 4 analysiert die Entwicklung der EU-Regulierungspolitik im europäischen Fußball, wobei Themen wie die Reform des internationalen Transfersystems und die Debatte um Vermarktungsrechte behandelt werden. Das Fallbeispiel in Kapitel 5 befasst sich mit der geplanten „6+5-Regel“ der FIFA und untersucht die rechtlichen Grundlagen sowie die Interessenvermittlung im Kontext dieser Regel. Die Analyse und Zusammenfassung in Kapitel 6 fasst die Ergebnisse der Untersuchung zusammen und bietet eine umfassende Antwort auf die Frage, inwieweit Europäisierung im europäischen Fußball stattfindet.
Die Masterarbeit befasst sich mit den Themen Europäisierung, Fußball, Regulierungspolitik, EU, FIFA, Bosman-Urteil, „6+5-Regel“, Transferwesen, Vermarktungsrechte, Akteure wie die ECA, und die komplexen Interaktionen zwischen verschiedenen Akteuren im europäischen Fußball.
Die „6+5-Regel“ ist ein Reformvorhaben der FIFA, das vorsieht, dass zu Beginn eines Spiels maximal fünf „nicht-heimische“ Spieler in einer Profimannschaft aufgestellt sein dürfen. Ziel ist es, den Anteil einheimischer Spieler zu fördern.
Kritiker und die EU sehen in der Regel einen Verstoß gegen die Arbeitnehmerfreizügigkeit (Art. 39 EGV), da sie Profisportler aufgrund ihrer Nationalität diskriminieren könnte. Ein Rechtsgutachten der INEA kam jedoch 2009 zu dem Schluss, dass die Regelung europarechtskonform sei.
Das Bosman-Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) stellte fest, dass Fußballspieler als Arbeitnehmer gelten und somit das Recht auf Freizügigkeit haben. Dies verbot Ablösesummen nach Vertragsende und Beschränkungen für EU-Ausländer in europäischen Ligen.
Die Arbeit analysiert die Interventionen der EU in den internationalen Fußball, die Auswirkungen der EU-Regulierungspolitik und die komplexen Interaktionen zwischen Akteuren wie der FIFA, UEFA und der European Club Association (ECA).
Laut dem Dokument liegt der Anteil ausländischer Spieler in den Spitzenligen von England, Spanien, Italien und Deutschland bei über 59 %, wobei etwa die Hälfte davon aus außereuropäischen Ländern stammt.
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