Diplomarbeit, 2012
94 Seiten, Note: 1,0
2 Einleitung
3 Begriffsklärungen
3.1 Definition Lyrik
3.2 Definition Kinderlyrik
3.3 Definition Bilderbuch
4 Historie
4.1 Geschichtliche Entwicklung der Kinderlyrik
4.2 Geschichtliche Entwicklung des Bilderbuches
5 Bildungsziel-Frage: Pädagogische Funktion von Kinderlyrik im Bilderbuch
5.1 Was kann Kinderyrik?
5.2 Was kann ein Bilderbuch?
5.3 Zusammenfassung: Was kann Kinderlyrik im Bilderbuch?
6 Vergleich zu anderen Medien
6.1 Kinderlyrik anderen Medien
6.1.1 CD
6.1.2 CD-ROM und Konsolenspiele
6.1.3 Kino, TV, Theater
6.1.4 Zeitungen und Comics
6.1.5 E-Books und Apps
7 Welche Relevanz hat Kinderlyrik im Bilderbuch im Jahr 2012 in unserer Gesellschaft?
7.1 Die Bildungsprogramme der Länder
7.2 Die Lehrpläne der Länder
7.3 Kinderlyrik im Bilderbuch in der Öffentlichkeit
7.3.1 Märchenland eV.
7.3.2 Lesewelt Berlin e.V.
7.3.3 Burg Wissem – Bilderbuchmuseum der Stadt Troisdorf
7.3.4 Internationale Jugendbibliothek
7.3.5 Berliner Zentrum für Kinder- und Jugendliteratur Lesart
7.3.6 Buchkinder Leipzig e.V.
7.3.7 Bücherpiraten
7.3.8 Leseteppich
7.3.9 Bibliotheken am Beispiel der Stadtbibliotheken Berlin
7.3.10 Familienzentren am Beispiel des Kinder- und Familienzentrums das Haus
7.3.11 Museen am Beispiel des Labyrinth Kindermuseums Berlin
7.3.12 Kinderbuchläden
7.3.13 Resümee
7.4 Experteninterviews
7.4.1 Kindertagesstätte
7.4.2 Bibliothek
8 Vorstellung zweier Bilderbücher mit Kinderlyrik
8.1 Das kleine Hexen – ABC
8.2 Die Bürgschaft
9 Fazit
Diese Diplomarbeit untersucht den Stellenwert und die pädagogische Funktion von Kinderlyrik innerhalb von Bilderbüchern in Deutschland im Jahr 2012. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie diese Kombination die Sprachentwicklung, Literacy-Kompetenzen und die ästhetische Bildung von Kindern in der frühen Kindheit fördert und inwieweit sie sich in einer zunehmend durch digitale Medien geprägten Lebenswelt behaupten kann.
3.1 Definition Lyrik
Um den zu beschreibenden Gegenstand besser und deutlicher darstellen zu können, ist es zunächst notwendig den Begriff Lyrik, dem die Kinderlyrik untergeordnet ist, genauer zu definieren. Dettmar-Sander bietet in ihrem Buch hier die Einordnung von Gedichten als kurzen Lesetexten an: „Auch Gedichte sind kurze, durchaus beliebte Texte.“ (Dettmar-Sander: 2004, S.63). Jedoch gestaltet sich eine eingehendere Beschreibung des Begriffes Lyrik als nicht ganz so einfach: „Zwar hat es nicht an Versuchen gefehlt, ein solches Prinzip zu formulieren, doch hat sich bislang noch jedes über kurz oder lang als zu eingeschränkt erwiesen: Der Mannigfaltigkeit lyrischer Dichtung konnte zumindest auf die Dauer keines gerecht werden.“ (Lamping: 2000, S.55). Dies bestätigen auch Allkemper und Otto Eke: „Die literaturwissenschaftliche Gattungstheorie hat sich mit der Bestimmung der Definition Lyrik bzw. des Lyrischen besonders schwer getan.“ (Allkemper, Otto Eke: 2006, S.125). Zu diesen Schwierigkeiten kommt es zum einen, weil die Epik als auch die Dramatik zuweilen ebenso wie die Lyrik in Versform verfasst sind. Dies erschwert eine Abgrenzung. Zum anderen entstehen diese Schwierigkeiten beim Definitionsversuch der Lyrik aufgrund ihrer enormen Vielfalt: „Dass sich die Gattungstheorie mit der Bestimmung dessen, was unter Lyrik zu verstehen ist, schwer tut, hat noch einen weiteren Grund: Es ist die historisch gewachsene Vielfalt der lyrischen Formen. Vom Trinklied auf den ‚Sorgen lösenden Wein‘ über die formalisierte Liebesklage … bis hin zum Lautgedicht, zu graphischen Gedichten … und allen Gedichten ohne klar erkennbare Form reicht das Spektrum der Lyrik.“ (Allkemper, Otto Eke: 2006, S.125).
2 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Wandel der Medienlandschaft und hinterfragt, welchen Stellenwert Kinderlyrik im Bilderbuch in einer hochtechnisierten Umwelt des Jahres 2012 einnimmt.
3 Begriffsklärungen: Dieses Kapitel definiert die literaturwissenschaftlichen Grundbegriffe Lyrik, Kinderlyrik und Bilderbuch, um eine gemeinsame Basis für die Untersuchung zu schaffen.
4 Historie: Das Kapitel zeichnet die geschichtliche Entwicklung von Kinderlyrik und Bilderbüchern im Kontext von Erziehung und Pädagogik bis hin zur Moderne nach.
5 Bildungsziel-Frage: Pädagogische Funktion von Kinderlyrik im Bilderbuch: Hier wird das pädagogische Potenzial analysiert, wobei der Schwerpunkt auf Sprachentwicklung, Wahrnehmung und der Bedeutung der Triade von Kind, Erwachsenem und Buch liegt.
6 Vergleich zu anderen Medien: Es wird untersucht, inwieweit moderne Medien wie CDs oder E-Books in Konkurrenz zu traditionellen Bilderbüchern stehen und ob letztere ihren Stellenwert behalten.
7 Welche Relevanz hat Kinderlyrik im Bilderbuch im Jahr 2012 in unserer Gesellschaft?: Die Relevanz wird anhand von Bildungsprogrammen, Lehrplänen und Interviews mit öffentlichen Einrichtungen praxisnah geprüft.
8 Vorstellung zweier Bilderbücher mit Kinderlyrik: Anhand zweier konkreter Beispiele („Das kleine Hexen-ABC“ und „Die Bürgschaft“) wird die theoretische Relevanz in der Praxis illustriert.
9 Fazit: Die Arbeit resümiert das hohe Bildungspotenzial der Kombination Kinderlyrik im Bilderbuch und fordert eine stärkere Berücksichtigung in pädagogischen Konzepten.
Kinderlyrik, Bilderbuch, Sprachförderung, Sprachentwicklung, Literacy, Schriftspracherwerb, Pädagogik, Medienkompetenz, Kindheit, Literaturvermittlung, Reim, Metrum, Bildungsplan, Lehrplan, Leseförderung.
Die Arbeit untersucht das Bildungspotenzial und die gesellschaftliche Relevanz der Verbindung von Kinderlyrik und Bilderbüchern für die frühkindliche Entwicklung.
Die zentralen Themen sind die historische Entwicklung der Gattungen, ihre pädagogische Funktion zur Sprach- und Literalitätsförderung sowie deren Präsenz in aktuellen Lehrplänen und Bildungseinrichtungen.
Das Ziel ist es herauszufinden, ob und welchen Wert Kinderlyrik im Bilderbuch für die kindliche Entwicklung hat und wie diese Literaturgattung im Jahr 2012 in der Gesellschaft verankert ist.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse zu theoretischen Grundlagen sowie einer qualitativen Recherche in aktuellen Bildungsplänen und Experteninterviews.
Im Hauptteil werden neben den theoretischen Definitionen und der historischen Entwicklung insbesondere die pädagogischen Wirkmechanismen auf Sprache und Kognition sowie ein Vergleich zu digitalen Medien dargelegt.
Wichtige Begriffe sind Kinderlyrik, Bilderbuch, Sprachentwicklung, Literacy, Pädagogik, Medienkompetenz und Leseförderung.
Obwohl beide Elemente in den meisten Plänen als wertvoll für die Sprachförderung anerkannt sind, wird die spezifische Kombination "Kinderlyrik im Bilderbuch" meist nicht explizit genannt.
Ja, moderne Medien wie CDs, E-Books und Apps werden mit dem Bilderbuch verglichen, wobei das Bilderbuch als soziales Interaktionsmedium weiterhin eine Sonderstellung einnimmt.
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