Bachelorarbeit, 2012
79 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Innovation als Motor erfolgreicher Unternehmen
2.1 Verständnis von Innovation im Unternehmen
2.2 Merkmale und Arten von Innovationen
2.3 Innovation als Managementaufgabe
2.3.1 Innovationsmanagement
2.3.2 Wissensmanagement
2.3.3 Kreativitätstechniken
2.4 Innovationssteuerung/ Einflüsse auf Innovation im Unternehmen
3 Design Thinking als Innovationsmethode
3.1 Entstehung von Design Thinking
3.2 Verschiedene Ansätze von Design Thinking
3.3 Design Thinking als Prozess – Sechs iterative Schritte
3.4 Leitprinzipien von Design Thinking - Innovation durch Empathie
4 Anwendung von Design Thinking anhand von Beispielen
4.1 Fallbeispiel: Deutsche Bank
4.1.1 Ausgangssituation
4.1.2 Implementierung
4.1.3 Ergebnisse und Bewertung durch das Unternehmen
4.1.4 Probleme und Herausforderungen
4.1.5 Einordnung und Bewertung
4.2 Fallbeispiel: Procter & Gamble
4.2.1 Ausgangssituation
4.2.2 Implementierung
4.2.3 Ergebnisse und Bewertung durch das Unternehmen
4.2.4 Einordnung und Bewertung
4.3 Fallbeispiel: Mayo Clinic
4.3.1 Ausgangslage
4.3.2 Implementierung
4.3.3 Ergebnisse und Bewertung durch das Unternehmen
4.3.4 Probleme und Herausforderungen
4.3.5 Einordnung und Bewertung
4.4 Vergleich der Fallbeispiele
5 Zusammenfassung, Fazit und Ausblick
Diese Arbeit untersucht Design Thinking als innovative Methode zur Förderung der Innovationsfähigkeit in Unternehmen, analysiert deren theoretische Fundierung sowie praktische Anwendung in verschiedenen Branchen und bewertet den tatsächlichen Mehrwert für unternehmerische Innovationsprozesse.
3.3 Design Thinking als Prozess – Sechs iterative Schritte
Erstmals wurde durch die Firma IDEO der Grundgedanke des Design Thinkings in sechs methodischen Schritten definiert. Diese sollen den typischen Denk- und Handlungsprozess eines Designers beschreiben.
Während die ersten drei Schritte des Verstehens („Understand“), Beobachtens („Observe“) und der Definition der Sichtweise („Point-of-View“) als problemorientiert verstanden werden sollen, wird bei den letzten drei Schritten der Ideenfindung („Ideate), der Erstellung eines Prototypen („Prototyping“) und des Testens („Test“) eine lösungsorientierte Sichtweise angenommen. Der Prozess soll idealerweise von einer kleinen Gruppe von Menschen mit verschiedenen Expertisen durchlaufen werden, da hier das größte Innovationspotential gesehen wird.
Die einzelnen Schritte des Prozesses beinhalten: 1) Verstehen: Es geht zunächst um die Beschreibung des Status Quo - worin besteht eigentlich das Problem? Erst wenn das Problem nachvollzogen und verstanden worden ist, kann daraus eine konkrete Fragestellung formuliert werden. 2) Beobachten: Die Problem- bzw. die Fragestellung ist mit der Person bzw. der Personengruppe, die sie betrifft, eng verbunden. Um wirklich zu verstehen, worin das Problem liegt, wird in diesem Schritt direkter und indirekter Kontakt mit den Betroffenen aufgenommen.
1 Einleitung: Die Einleitung erläutert die Motivation des Autors, Design Thinking als strukturierte Methode jenseits bloßer Trends zu verstehen und zu hinterfragen, wie Unternehmen sie erfolgreich zur Innovationsförderung einsetzen können.
2 Innovation als Motor erfolgreicher Unternehmen: Dieses Kapitel definiert den Innovationsbegriff aus betriebswirtschaftlicher Sicht, beleuchtet Innovationsmanagement als Kernaufgabe und analysiert Einflussfaktoren sowie Arten von Innovationen.
3 Design Thinking als Innovationsmethode: Der theoretische Rahmen des Design Thinking wird hier detailliert dargestellt, einschließlich seiner Entstehungsgeschichte, verschiedenen Definitionsansätzen sowie der sechs iterativen Prozessschritte.
4 Anwendung von Design Thinking anhand von Beispielen: Anhand von drei Fallstudien (Deutsche Bank, Procter & Gamble, Mayo Clinic) wird die praktische Implementierung, der Prozessverlauf und die Bewertung des Nutzens in verschiedenen Unternehmenskontexten untersucht.
5 Zusammenfassung, Fazit und Ausblick: Das Abschlusskapitel synthetisiert die Erkenntnisse, bewertet Design Thinking als pragmatische Methode unter bestimmten Bedingungen und formuliert Erfolgskriterien für die betriebliche Praxis.
Design Thinking, Innovationsmanagement, Produktinnovation, Prozessinnovation, Kundenzentrierung, Prototyping, Empathie, Interdisziplinarität, Unternehmensstrategie, Innovationskultur, Change-Management, Organisationsentwicklung, iterative Prozesse, Wissensmanagement, Innovationsfähigkeit.
Die Arbeit untersucht Design Thinking als innovative Methode, um Unternehmen dabei zu helfen, systematisch und kundenzentriert zu innovieren.
Die zentralen Felder umfassen die betriebswirtschaftliche Einordnung von Innovation, die Methodik des Design Thinking sowie die praktische Umsetzung anhand von Fallstudien.
Das Ziel ist es, den tatsächlichen Nutzen von Design Thinking als Methode für Unternehmen aufzuzeigen und herauszufinden, unter welchen Bedingungen sie zur erfolgreichen Innovation führt.
Es wird eine Literaturanalyse durchgeführt, die durch einen qualitativen Vergleich von drei Fallbeispielen ergänzt wird, um die Praxisrelevanz zu bewerten.
Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen des Innovationsmanagements sowie das Prozessmodell des Design Thinking definiert, gefolgt von einer tiefgehenden Analyse dreier Praxisbeispiele.
Die Arbeit fokussiert sich maßgeblich auf Begriffe wie Design Thinking, Innovationskultur, Kundenzentrierung, Prototyping und interdisziplinäre Teamarbeit.
Während die Deutsche Bank Design Thinking eher projektbezogen und extern gesteuert als „Embedded“-Modell einführt, hat Procter & Gamble mit der „Clay Street“ eine dauerhafte, abgetrennte Infrastruktur für regelmäßige Innovationsprojekte geschaffen.
Die Mayo Clinic integriert Design Thinking erfolgreich über ein „Center for Innovation“, zeigt jedoch, dass die Übertragung der Methode auf hochkomplexe systemische Probleme im Gesundheitswesen weiterhin eine große Herausforderung darstellt.
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