Bachelorarbeit, 2012
52 Seiten, Note: 1,0
1. Motivation und Idee
2. Vorstellung der genutzten Daten und Methoden
3. Definitionen der einzelnen Merkmale
3.1. Forschung und Entwicklung
3.2. Innovationen
3.2.1. Eine genauere Definition
3.2.2. Arten
3.3. Produktivität
3.4. Export
4. Literaturüberblick / Empirische Nachweise
4.1. Einfluss von FuE-Ausgaben auf Innovationen
4.2. Einfluss von Innovationen auf die Produktivität
4.3. Einfluss von Produktivität auf den Export
4.4. Einfluss von Innovationen auf den Export
5. Zusammenfassung der Hypothesen
6. Auswertung von statistischen Daten
6.1. Forschung und Entwicklung
6.1.1. Unterschiede zwischen Unternehmen mit und ohne eigene FuE
6.1.2. Gründe für den Verzicht auf FuE-Aktivitäten
6.2. Innovationen
6.3. Produktivität
6.4. Export
7. Fazit
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Innovationsaktivitäten und der Exportleistung deutscher Industrieunternehmen. Ziel ist es, durch eine branchenspezifische Analyse aufzuzeigen, wie FuE-Investitionen und Innovationen die Wettbewerbsfähigkeit, Produktivität und letztlich den Erfolg auf internationalen Märkten beeinflussen.
3.1. Forschung und Entwicklung
Als Forschung und Entwicklung bezeichnet man zwei hintereinander stattfindende Prozesse, die mit wissenschaftlichen Methoden versuchen, planmäßig nach neuen Erkenntnissen zu suchen. Den beginnenden Prozess stellt die Forschung dar, die sich mit dem grundlegenden Erwerb neuen Wissens beschäftigt. Die Forschung bemüht sich um neue Ideen im Bereich der Produkt- als auch Verfahrenspalette sowie deren Anwendung. Erfolgt sie ohne auf einen direkten praktischen Nutzen abzuzielen und verfolgt in erster Linie die Gewinnung neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse, handelt es sich um Grundlagenforschung. Ziel dieser nahezu ausschließlich in Hochschulen betriebenen Forschung ist es, eine breite Wissensbasis zu schaffen, die wirtschaftlich nutzbar ist (Gabler Wirtschaftslexikon, 2012).
Richtet sich die Suche nach Neuartigkeit auf geplante, konkrete Anwendungsszenarien, spricht man von angewandter Forschung. Unterteilt wird diese in industrielle Forschung, die zur Gewinnung neuer Erkenntnisse für die Entwicklung neuer Produkte und Verfahren oder Dienstleistungen dient und in vorwettbewerbliche Entwicklung, die Erkenntnisse der industriellen Forschung in konkrete Pläne umwandelt. Die erstmalige konkrete Anwendung und praktische Umsetzung neuer Erkenntnisse erfolgt durch die weiterführende Entwicklung. Diese unterteilt sich in Technologie- und Vorentwicklung sowie Produkt- und Prozessentwicklung.
Die Technologieentwicklung beschäftigt sich mit der Weiterentwicklung von Wissen, um technologisches Potenzial zu erkennen, aufzubauen und zu pflegen, wodurch die direkte praktische Nutzung ermöglicht wird. Die darauffolgende Vorentwicklung bereitet eine marktorientierte Produktentwicklungsstufe vor, in dem sie Produktkonzepte erstellt und Technologien auf ihre Realisierbarkeit prüft. Ziel ist es dabei, technische Risiken zu minimieren, um Produkte oder Verfahren schneller zur Serienreife zu entwickeln. In der letzten Phase der Produkt- und Prozessentwicklung werden alle in den Vorperioden erzeugten Potentiale, wie Ideen und Fähigkeiten, in reale, marktfähige Produkte und Prozesse umgewandelt (Gabler Wirtschaftslexikon, 2012).
1. Motivation und Idee: Einführung in die theoretische Verknüpfung von Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und Exporttätigkeit.
2. Vorstellung der genutzten Daten und Methoden: Erläuterung der Datenquellen (u.a. Mannheimer Innovationspanel) und der methodischen Vorgehensweise bei der Branchenauswahl.
3. Definitionen der einzelnen Merkmale: Theoretische Abgrenzung der zentralen Begriffe FuE, Innovation, Produktivität und Export.
4. Literaturüberblick / Empirische Nachweise: Zusammenfassung bestehender wissenschaftlicher Studien zu den kausalen Zusammenhängen der gewählten Themenfelder.
5. Zusammenfassung der Hypothesen: Formulierung der forschungsleitenden Thesen auf Basis der Literaturanalyse.
6. Auswertung von statistischen Daten: Empirische Untersuchung der Daten zu FuE, Innovation, Produktivität und Export in den sechs Branchen.
7. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse, Bestätigung der Hypothesen und Ausblick auf zukünftigen Forschungsbedarf.
Innovation, FuE, Forschung und Entwicklung, Export, Wettbewerbsfähigkeit, Produktivität, Industrie, Deutschland, Innovationsmanagement, Prozessinnovation, Produktinnovation, Branchenanalyse, Exportquote, KMU, Markterfolg.
Die Arbeit untersucht den Einfluss von Innovationsaktivitäten auf die Exportleistung von Unternehmen in sechs ausgewählten Branchen des verarbeitenden Gewerbes in Deutschland.
Die Arbeit fokussiert sich auf die Kausalkette von FuE-Investitionen, der Entstehung von Produkt- und Prozessinnovationen, deren Einfluss auf die Produktivität und die resultierende Auswirkung auf den Exporterfolg.
Das Ziel ist es, auf Basis aktueller Daten zu prüfen, inwieweit Innovationen ein wesentlicher Treiber für die Exportaktivitäten in deutschen Industriebranchen sind.
Es wird eine empirische Analyse durchgeführt, die Daten des Mannheimer Innovationspanels (MIP) sowie des Statistischen Bundesamtes nutzt, um kausale Zusammenhänge zwischen den genannten Variablen branchenspezifisch darzustellen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Definition der Begriffe, einen Literaturüberblick über bestehende Studien sowie die statistische Auswertung der Daten zu FuE-Ausgaben, Innovationsoutput und Produktivitätskennzahlen.
Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe Innovation, Export, FuE, Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit bestimmt.
Der Fahrzeugbau erweist sich in der Analyse als die innovativste und exportstärkste Branche, die als Musterbeispiel für den positiven Effekt von Innovationen auf den Export dient.
Der Autor merkt an, dass die Arbeitsproduktivität als Indikator nur begrenzt valide ist, da unterschiedliche Kostenstrukturen und Kapitalintensitäten in den Branchen die Ergebnisse verfälschen können.
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