Examensarbeit, 2011
95 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Was bedeutet nachhaltige Entwicklung?
3. Warum ist nachhaltige Entwicklung wichtig?
3.1. Bevölkerungsentwicklung
3.2. Gefährdung globaler Stoffkreisläufe
3.3. Verlust der biologischen Vielfalt (Biodiversität)
4. Von der Umweltbildung zur Bildung für nachhaltige Entwicklung
4.1. Bildung für nachhaltige Entwicklung – was ist das?
4.2. Bildung für nachhaltige Entwicklung in deutschen Schulen
4.3. Bildung für nachhaltige Entwicklung im Geographieunterricht
5. Jugend und nachhaltige Entwicklung
6. Problemstellung und Zielsetzung
7. Material und Methode
7.1. Untersuchungsdesign und Datenerhebung
7.2. Das Messinstrument
7.3. Die Stichprobe
8. Darstellung der Ergebnisse
8.1. Das aktuelle Verhalten
8.2. Wissen über nachhaltige Entwicklung
8.3. Einstellung zur nachhaltigen Entwicklung
8.4. Der Einfluss des Geschlechts
8.4.1. Das aktuelle Verhalten
8.4.2. Wissen über nachhaltige Entwicklung
8.4.3. Einstellung zur nachhaltigen Entwicklung
8.5. Der Einfluss der Jahrgangsstufe
8.5.1. Das aktuelle Verhalten
8.5.2. Wissen über nachhaltige Entwicklung
8.5.3. Einstellung zur nachhaltigen Entwicklung
9. Diskussion
9.1. Das aktuelle Verhalten
9.2. Wissen über nachhaltige Entwicklung
9.3. Einstellung zur nachhaltigen Entwicklung
10. Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht den Wissensstand und die Einstellungen von Jugendlichen der Jahrgangsstufen 7 bis 10 zum Thema nachhaltige Entwicklung, um den Grad der Integration dieser Thematik in den schulischen Alltag sowie das entsprechende Bewusstsein zu evaluieren.
Die Konversion natürlicher Ökosysteme
Über weite Zeiträume hinweg fand durchschnittlich eine von einer Million Arten pro Jahr ihr natürliches Ende. Heute ist diese Zahl unnatürlicherweise um das hundert- bis tausendfache höher (BMU 2007:16). Hauptverursacher für das Aussterben ist der Mensch, da er Landschaften und Ökosysteme im großen Stil umgestaltet. Der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung nennt als Beispiele (nicht vollständig):
Die Konversion natürlicher Ökosysteme: Konversion bezeichnet die Umwandlung natürlicher Ökosysteme oder naturnaher Ökosysteme in stark anthropogen geprägte Systeme. Der Vorgang ist auf absehbare Zeit irreversibel. Beispiele sind die Konversion von Wald- in Weideflächen oder Plantagen, aber auch die Umwandlung von natürlichen Wasserläufen in Kanäle. Die Konversion gilt neben weiteren als wichtigste Ursache für den Verlust der Biodiversität.
1. Einleitung: Einführung in das Thema der Agenda 21 und Darlegung der Zielsetzung, den Wissensstand und die Einstellungen Jugendlicher zur nachhaltigen Entwicklung zu erforschen.
2. Was bedeutet nachhaltige Entwicklung?: Historische Einordnung des Begriffs der Nachhaltigkeit, beginnend bei Hans Carl von Carlowitz bis hin zu den internationalen Konferenzen und dem Brundtland-Bericht.
3. Warum ist nachhaltige Entwicklung wichtig?: Betrachtung der globalen Bedrohungen wie Bevölkerungsentwicklung, Gefährdung der Stoffkreisläufe und Verlust der Biodiversität, die ein Handeln notwendig machen.
4. Von der Umweltbildung zur Bildung für nachhaltige Entwicklung: Analyse des Paradigmenwechsels von einer rein wissensbasierten Umweltbildung hin zu einem ganzheitlichen Konzept der Bildung für nachhaltige Entwicklung in Schulen.
5. Jugend und nachhaltige Entwicklung: Untersuchung der Rolle und Wahrnehmung der Jugendlichen im Kontext der Nachhaltigkeit und des Einflusses der Überflussgesellschaft.
6. Problemstellung und Zielsetzung: Konkrete Definition der Forschungsfragen hinsichtlich des Wissens, Verhaltens und der Einstellungen von Schülerinnen und Schülern.
7. Material und Methode: Detaillierte Beschreibung des Untersuchungsdesigns, des Fragebogens und der Stichprobe der 162 befragten Schüler.
8. Darstellung der Ergebnisse: Detaillierte Auswertung der erhobenen Daten unterteilt in Verhalten, Wissen und Einstellung, inklusive geschlechts- und jahrgangsspezifischer Differenzierungen.
9. Diskussion: Interpretation der Ergebnisse im Lichte theoretischer Modelle, wie der Theorie des geplanten Verhaltens, und kritische Reflexion des Forschungsdesigns.
10. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Ausblick auf die notwendige Förderung des Nachhaltigkeitsbewusstseins durch Schule und Politik.
Nachhaltige Entwicklung, Geographieunterricht, Umweltbildung, Schüler, Wissensstand, Einstellungen, Agenda 21, ökologischer Fußabdruck, Nachhaltigkeitsdreieck, Bildungsforschung, Jugend, Konsumverhalten, Mülltrennung, Umweltschutz, Gestaltungskompetenz
Die Arbeit untersucht, inwieweit Schülerinnen und Schüler mit der Thematik der nachhaltigen Entwicklung vertraut sind und wie sie ihre Einstellung und ihr Verhalten im Alltag bewerten.
Neben der Definition nachhaltiger Entwicklung stehen insbesondere die Bildungskonzepte zur Nachhaltigkeit in deutschen Schulen und deren empirische Anwendung auf die Schülerschaft im Fokus.
Das Ziel ist es, herauszufinden, ob und in welchem Maße das Konzept der nachhaltigen Entwicklung bei Jugendlichen angekommen ist und wo noch Klärungsbedarf bei Wissen und Verhalten besteht.
Es handelt sich um eine empirische Querschnittsuntersuchung unter Verwendung eines Fragebogens, der an 162 Schülern eines Gymnasiums durchgeführt wurde.
Der Hauptteil deckt sowohl die theoretischen Grundlagen der Bildung für nachhaltige Entwicklung ab als auch die detaillierte empirische Auswertung des aktuellen Verhaltens, Wissens und der Einstellungen der befragten Probanden.
Schlüsselwörter sind u.a. nachhaltige Entwicklung, Geographieunterricht, Bildungsforschung, Jugend, Einstellungen, Wissen und der ökologische Fußabdruck.
Die Studie zeigt signifikante Unterschiede, insbesondere in sozialen und ethischen Fragen wie der Armutsbekämpfung, bei denen Schülerinnen oft eine entschlossenere Haltung einnehmen.
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Reflexionsfähigkeit mit dem Alter steigt, wobei Unterschiede zwischen den Klassen 7 bis 10 besonders in Bezug auf die Einstellung und das Interesse an Nachhaltigkeit sichtbar werden.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

