Bachelorarbeit, 2011
39 Seiten, Note: 1,7
Die Arbeit befasst sich mit der gouvernementalen Perspektive und analysiert, wie sich die neoliberale Subjektivierungsform im Kontext der Hartz-Reformen manifestiert. Dabei wird untersucht, welche Macht-Wissen-Komplexe und Herrschaftstechniken im Spiel sind und wie diese die Freiheit von Arbeitslosengeld II-Empfängern beeinflussen. Der Fokus liegt auf der Analyse des Unternehmerischen Selbst und seinen Parallelen zum Arbeitslosen in einem neoliberalen Zeitgeist.
Das erste Kapitel bietet eine Einführung in die Thematik und erläutert die Motivation hinter der Arbeit. Im zweiten Kapitel wird das Konzept der Gouvernementalität nach Foucault vorgestellt. Kapitel drei beleuchtet die (neoliberale) Gouvernementalität der Gegenwart und beleuchtet das Freiheitsdispositiv innerhalb neoliberaler Regierungsrationalität, sowie die neoliberale Subjektivierungsform. Der Anwendungsteil in Kapitel vier untersucht die neoliberale Subjektivierungsform am Beispiel der Hartz-Reformen und analysiert die Hartz-Kommission, das Jobcenter und die Kooperation unter Zwang. Das Kapitel beleuchtet auch die hegemoniale Subjektivierungsform und ihre Konsequenzen, einschließlich des Gegenparts zum Unternehmerischen Selbst und der Utopie der Konsequenzen. Der Fokus liegt auf der Analyse des Macht-Wissen-Komplexes, der Herrschaftstechniken und der Techniken des Selbst, die im Kontext der Arbeitslosengeld II-Reformen zum Tragen kommen.
Die Arbeit fokussiert auf die Konzepte der Gouvernementalität, Neoliberalismus, Subjektivierung, Macht-Wissen-Komplexe, Herrschaftstechniken, Techniken des Selbst, Freiheit, Arbeitslosengeld II, Hartz-Reformen, Unternehmerisches Selbst, Prekarisierung, und die Auswirkungen auf Individuen in einem neoliberalen Zeitgeist.
Es handelt sich um eine Analyseperspektive nach Michel Foucault, die untersucht, wie Individuen in einem neoliberalen System durch Macht-Wissen-Komplexe regiert und subjektiviert werden.
Es beschreibt eine neoliberale Subjektivierungsform, bei der das Individuum dazu angehalten wird, sich selbst wie ein Unternehmen zu führen und zu optimieren.
Das Jobcenter wird als Ort von Machtbeziehungen und Herrschaftszuständen betrachtet, in dem „Kooperation unter Zwang“ als Technik des Selbst angewandt wird.
Die Arbeit beleuchtet eine „prekäre Freiheit“, bei der Parallelen zwischen der Subjektivierung von Erwerbslosen und dem allgemeinen neoliberalen Zeitgeist gezogen werden.
Dieser Begriff bezieht sich auf die Arbeit der Hartz-Kommission und die Art und Weise, wie Expertenwissen genutzt wird, um soziale Realitäten und Herrschaftstechniken zu begründen.
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