Diplomarbeit, 2002
82 Seiten, Note: 1.5
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Evaluation kennzahlengestützter Unternehmensbewertungsverfahren vor dem Hintergrund des Shareholder Value. Sie analysiert verschiedene Verfahren und deren Eignung zur Messung des Unternehmenswertes im Kontext der Shareholder Value-Philosophie.
Das erste Kapitel der Arbeit führt in die Problemstellung ein, erläutert die Zielsetzung der Untersuchung und gibt einen Überblick über den Gang der Arbeit. Kapitel 2 befasst sich mit den Grundlagen des Shareholder Value-Konzeptes. Es erläutert das Kalkül der Marktwertmaximierung, definiert den Shareholder Value als Unternehmensziel und zeigt die Konkretisierung durch Value-Based Management auf. Das dritte Kapitel widmet sich der funktionalen Unternehmensbewertungslehre. Es beleuchtet Anlässe und Zweck der Unternehmensbewertung, beschreibt die Bestimmung des Entscheidungswertes und gibt einen Überblick über die Methodenvielfalt der Bewertungsverfahren. Die Zusammenfassung und der Anforderungskatalog in Kapitel 3 bilden die Grundlage für die Evaluation der verschiedenen Verfahren in den folgenden Kapiteln. Kapitel 4 analysiert verschiedene Bewertungsverfahren und deren Evaluation: Gewinnorientierte Verfahren, Residualbasierte Verfahren, Barwertbasierte Verfahren und Analytische Verfahren. Kapitel 5 stellt die verschiedenen Verfahrensklassen ganzheitlich gegenüber und bewertet deren Eignung für die Messung des Unternehmenswertes. Das letzte Kapitel fasst die Ergebnisse der Untersuchung zusammen und zieht Schlussfolgerungen für die Praxis der Unternehmensbewertung.
Die wichtigsten Schlüsselwörter der Arbeit sind: Shareholder Value, Unternehmensbewertung, Kennzahlengestützte Verfahren, Gewinnorientierte Verfahren, Residualbasierte Verfahren, Barwertbasierte Verfahren, Analytische Verfahren, Evaluation, Adäquanz, Flexibilität, Anwendungsbreite, Verdichtungsgrad, Entscheidungswert, Marktwertmaximierung.
Shareholder Value bezeichnet den Marktwert des Eigenkapitals eines Unternehmens und stellt die Maximierung des Nutzens für die Aktionäre als zentrales Unternehmensziel in den Mittelpunkt.
Das DCF-Verfahren ermittelt den Unternehmenswert durch die Abzinsung zukünftiger Cashflows auf den heutigen Barwert unter Berücksichtigung von Kapitalkosten (WACC).
EVA ist eine Kennzahl für den Residualgewinn, die misst, ob ein Unternehmen nach Abzug der Kapitalkosten tatsächlich Wert für die Eigentümer geschaffen hat.
Verfahren sollten adäquat, flexibel gegenüber Marktveränderungen sein, zukünftige Erfolge einbeziehen und eine hohe Anwendungsbreite sowie einen guten Verdichtungsgrad besitzen.
Die Balanced Scorecard ist ein analytisches Verfahren, das neben Finanzkennzahlen auch Perspektiven wie Kunden, interne Prozesse und Lernen/Wachstum einbezieht, um den Unternehmenswert ganzheitlich abzubilden.
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