Masterarbeit, 2012
105 Seiten, Note: 2,0
Einleitung
1. Einordnung der Arbeit
1.1 Ausgangslage und Problemstellung
1.2. Fragestellung und Untersuchungsgegenstand
1.3. Theoretische Einordnung
1.4. Vorgehensweise und Aufbau der Arbeit
2. Neue Medien
2.1. Web 2.0
2.1.1. Technische Entwicklung
2.1.2. Web 2.0 als Service
2.2. Social Web und Social Media
2.3. Nutzungszahlen
2.4. Fazit Neue Medien
3. Gesundheit und Gesundheitskommunikation
3.1. Begriffliche Definitionen
3.1.1. Der Begriff der Gesundheit
3.1.2 Der Begriff der Gesundheitsförderung
3.1.3. Der Begriff der Kommunikation
3.1.4. Der Begriff der Gesundheitskommunikation
3.2. Ziele der Gesundheitskommunikation
4. Gesundheitskommunikation und Massenmedien
4.1. Klassifikation der Gesundheitsangebote im Internet
4.2. Nutzung von Gesundheitsangeboten im Internet
4.3. Nutzereigenschaften von Gesundheitsangeboten im Internet
4.4. Nutzungsmotivation von Gesundheitsangeboten im Internet
4.5. Vorteile und Grenzen von Gesundheitskommunikation im Internet
4.5.1. Vorteile von Gesundheitskommunikation im Internet
4.5.2. Grenzen von Gesundheitskommunikation im Internet
4.6. Fazit Gesundheitskommunikation und Massenmedien
5. Theorien zur Gesundheitskommunikation
5.1. Theorien zur Verhaltensänderung
5.1.1. Modell gesundheitlicher Überzeugungen (Health Belief Model)
5.1.2. Die Theorie des rationalen Handelns und des geplanten Verhaltens
5.1.3. Integratives Modell zur Erklärung des individuellen Gesundheitsverhaltens
5.1.4. Fazit Theorien zur Verhaltensänderung
5.2. Theorien der Medien- und Kommunikationswissenschaften
5.2.1. Die Kultivierungshypothese
5.2.2. Agenda-Setting
5.2.3. Theorie der Framing-Effekte
5.3. Fazit Theorien der Medien- und Kommunikationswissenschaften
6. Gesundheitsportale im Web 2.0
6.1. Theoretische Anforderungen eines Gesundheitsportals
6.2. Erfolgreiche Gesundheitsförderung durch Gesundheitsportale
6.3. Konzeption von Medienangeboten
6.4. Der Theorie entnommene Erfolgsfaktoren
6.5. Gestaltungsrichtlinien aus der Wissenschaft
7. Theoretische Analyse von 4 Gesundheitsportalen
7.1. Auswahl der Gesundheitsportale
7.2. Operationalisierung
7.3. Analytische Untersuchung
7.3.1. Lust auf Gesundheit - Gesundheitsportal der Siemens-Betriebskrankenkasse
7.3.2. Das Nestlé Ernährungsstudio
7.3.3. Die Fitness-Community Wikifit
7.3.4. Lifeline. Einfach. Gesund. Leben
7.4. Gemeinsamkeiten und besondere Funktionalitäten
8. Ergebnisse und Empfehlungen
8.1. Modell zur Konzeption eines erfolgreichen Gesundheitsportales
8.2. Fazit Ergebnisse und Empfehlungen
9. Einschränkungen und Kritik
10. Resümee und Ausblick
Die Arbeit untersucht, unter welchen Kriterien Gesundheitsangebote im Internet gestaltet sein müssen, um erfolgreich zur Gesundheitsförderung beizutragen und bei den Nutzern eine nachhaltige Verhaltensänderung zu bewirken. Dabei werden theoretische Modelle aus der Medienwirkungsforschung mit den praktischen Gegebenheiten aktueller Gesundheitsportale verknüpft.
1. Einordnung der Arbeit
Das Gesundheitswesen stellt einen der wichtigsten Bereiche unseres Gesellschaftssystems dar, der sich stets weiterentwickelt. Der Fortschritt der Medizin und eine mit diesem einhergehende, kontinuierliche Erweiterung medizinischen Wissens über Erkrankungen, deren Diagnostik und Therapie ist neben politischen und sozialen Bemühungen sowie den daraus resultierenden Veränderungen ein Faktor, der klar aufzeigt, wie wichtig die stetige Entwicklung des Gesundheitswesens ist.
Ebenso zeigte sich vor allem in den letzten zehn Jahren eine enorme Entwicklung in der Medienlandschaft. Neben den bisherigen Hauptmedien Print, TV und Radio etablierte sich das Internet in rasanter Geschwindigkeit. Einen regelrechten Boom verzeichneten die zusätzlich aufkommenden Möglichkeiten dieser Technik. „Die Medien durchdringen immer stärker und engmaschiger alle gesellschaftlichen Bereiche ("Medialisierung")“ und erfahren durch ihre hohen Beachtungs- und Nutzungswerte wachsende Aufmerksamkeit und Anerkennung (Jarren, 2001).
In der Kommunikations- und Informationswissenschaft ist dadurch ein grundsätzlicher Wandel zu verzeichnen. „Für die Onlinenutzer ist das Internet inzwischen ebenso Alltag wie Fernsehen, Radio und Tageszeitung, ohne dass bislang ein Verdrängungswettbewerb zwischen alten und neuen Medien, zwischen linearer und nicht-linearer Nutzung festzustellen ist“ (ARD/ZDF-Onlinestudie 2010a). Beide Bereiche, vereint in Form der Gesundheitskommunikation über die Neuen Medien, nehmen einen immer höheren Stellenwert ein. Jedoch sind es mittlerweile nicht nur Arztserien oder Aufklärungssendungen im Fernsehen, sondern der autonome Nutzer informiert sich im Internet in Gesundheitsforen und Netzwerken für gesündere Lebensweisen und tauscht sich darin mit anderen aus.
1. Einordnung der Arbeit: Einführung in die Relevanz des Gesundheitswesens im Wandel der Medienlandschaft und Definition der zentralen Forschungsfrage.
2. Neue Medien: Betrachtung der technischen Entwicklung des Internets und der Charakteristika von Web 2.0 und Social Media Anwendungen.
3. Gesundheit und Gesundheitskommunikation: Theoretische Herleitung grundlegender Begriffe wie Gesundheit, Gesundheitsförderung und Kommunikation.
4. Gesundheitskommunikation und Massenmedien: Analyse der Klassifikation, Nutzung und Motivationsaspekte von Online-Gesundheitsangeboten.
5. Theorien zur Gesundheitskommunikation: Vorstellung psychologischer Theorien zur Verhaltensänderung und medienwissenschaftlicher Wirkungsmodelle.
6. Gesundheitsportale im Web 2.0: Beschreibung der theoretischen Anforderungen und Konzeptionsgrundlagen für Gesundheitsportale.
7. Theoretische Analyse von 4 Gesundheitsportalen: Detaillierte Untersuchung von vier Portalen hinsichtlich ihrer Funktionalität und Wirksamkeit.
8. Ergebnisse und Empfehlungen: Zusammenführung der Erkenntnisse in ein Modell für eine erfolgreiche Gesundheitsportalkonzeption.
9. Einschränkungen und Kritik: Methodische Reflexion der Untersuchung hinsichtlich Repräsentativität und empirischer Basis.
10. Resümee und Ausblick: Zusammenfassung der Kernergebnisse und ein Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im Bereich Health 2.0.
Gesundheitskommunikation, Internet, Gesundheitsförderung, Web 2.0, Verhaltensänderung, Medienwirkungsforschung, Gesundheitsportal, Social Media, Online-Coaching, Gesundheitsverhalten, Health Belief Model, Agenda-Setting, Framing-Effekte, Empowerment, Patientenkommunikation.
Die Arbeit befasst sich mit der Rolle der Gesundheitskommunikation im Internet und analysiert, wie Gesundheitsportale gestaltet sein müssen, um die Nutzer effektiv bei einer gesünderen Lebensweise zu unterstützen.
Zentral sind die Entwicklung des Internets hin zum Web 2.0, die psychologischen Theorien zur Verhaltensänderung sowie die konkrete Untersuchung existierender Gesundheitsportale.
Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, welchen Kriterien Gesundheitsangebote im Internet entsprechen müssen, damit ein Erfolg in der Gesundheitsförderung erreicht werden kann.
Die Autorin führt eine theoretische Analyse durch, in der sie wissenschaftliche Modelle aus der Kommunikations- und Gesundheitswissenschaft auf existierende Online-Portale anwendet.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil über Wirkungsmodelle und eine Analyse von vier spezifischen Portalen (Lust auf Gesundheit, Nestlé Ernährungsstudio, Wikifit, Lifeline).
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Gesundheitskommunikation, Internetnutzung, Verhaltensänderung, Gesundheitsförderung und Web 2.0 charakterisieren.
Durch das Web 2.0 wandelt sich der Nutzer vom reinen Rezipienten zum aktiven Teilnehmer, was neue Möglichkeiten für Interaktion, sozialen Austausch und personalisierte Unterstützung bietet.
Die Portale dienen als Praxisbeispiele, anhand derer theoretische Kriterien (wie Information, soziale Integration, Usability) auf ihre praktische Umsetzbarkeit und Wirkung geprüft wurden.
Soziale Netzwerke werden als essenzieller Baustein angesehen, da sie Bestätigung, Selbstfindungspotenzial und Unterstützung durch Gleichgesinnte bieten, was für den Prozess der Verhaltensänderung entscheidend ist.
Die mobile Nutzung (z. B. durch Apps) wird als notwendige Erweiterung gesehen, um das Gesundheitsportal als "Alltagstool" zu etablieren und den Nutzer kontinuierlich zu begleiten.
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