Hausarbeit, 2012
43 Seiten
Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation
1 Einleitung
2 Das Wort in der Politik
2.1 Methode der Analyse
2.1.1 Prolog
2.1.2 Verbale, paraverbale und nonverbale Kommunikation
2.1.3 Schlüsselwörter und Schlüsselformulierungen
2.2 Analyse anhand ausgewählter Beispiele der NRW Landtagswahlen 2012
2.3 Vergleich
3. Wahlplakate
3.1 Wahlplakate der SPD
3.2 Wahlplakate der CDU
3.3 Wahlplakate der FDP
3.4 Vergleich der Plakate von SPD, CDU und FDP
4 Wahlprogramme
4.1 Zielgruppen
5 Aufbau
6 Redegattungen
7 Argumentationsschemata
7.1 CDU
7.2 SPD
7.3 FDP
8 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Funktion von Wort, Bild und Schrift im politischen Wahlkampf, exemplarisch dargestellt an den Landtagswahlen 2012 in Nordrhein-Westfalen. Im Zentrum steht dabei die Analyse der rhetorischen Mittel und Kommunikationsstrategien von Spitzenkandidaten der Parteien SPD, CDU und FDP.
2.2 Analyse anhand ausgewählter Beispiele der NRW Landtagswahlen 2012
Die drei Videos sind allesamt zwischen zweieinhalb und drei Minuten lang und zusammengeschnitten, sodass der Inhalt eines jeweiligen Videos nicht immer aufeinander aufbaut. Zu Beginn soll Hannelore Kraft von der SPD im Fokus stehen. Als amtierende Ministerpräsidentin ging sie in den Wahlkampf, mit dem Ziel, erneut das höchste Amt in Nordrhein-Westfalen zu bekleiden. Knapp zwei Jahre musste sie als Oberhaupt einer Minderheitsregierung fungieren, was gerade bei der Durchsetzung und Umsetzung von Gesetzen oft zu Problemen führte. Aus diesem Grund kam es auch ihr nicht ungelegen, dass es im Mai dieses Jahres zu Neuwahlen kam.
Im Video, in dem sie zu kritischen Themen wie zum Beispiel Schuldenminderung Stellung nimmt, redet Hannelore Kraft klar und deutlich. Ihre Ausdrucksweise ist präzise, Versprecher von ihrer Seite sind rar. Zudem hat Hannelore Kraft eine angenehme Stimme, die mit dazu beiträgt, dass ihr Auftreten sympathischer beim Wähler herüberkommt. Sie wirkt freundlich und sicher, Nervosität ist bei der Ministerpräsidentin nicht zu spüren.
Sowohl Lautstärke als auch Sprechmelodie können als angenehm empfunden werden. Zwar sind dies subjektive Kriterien, die nicht belegt oder bewiesen werden können, für die Wahrnehmung beim Wähler dennoch von Belang. Des Weiteren fällt auf, dass Hannelore Kraft während ihrer Redezeit sehr oft lächelt. Sie versprüht eine gewisse Gelassenheit, die beim Zuhörer einen glaubwürdigen Eindruck hinterlässt. Dazu trägt auch die Kleidung der Ministerpräsidentin bei. Durch ein hellblaues Oberteil und die dadurch insgesamt sehr farbenfrohe Erscheinung ragt sie aus dem Klischeebild des Politikers – dunkle Kleidung, Anzug, Krawatte – heraus.
1 Einleitung: Die Einleitung erläutert den Hintergrund der vorgezogenen Neuwahlen in NRW 2012 und definiert das Ziel der Arbeit, die Funktion von Rhetorik und Kommunikation in diesem Wahlkampf zu analysieren.
2 Das Wort in der Politik: Dieses Kapitel widmet sich der methodischen Analyse der verbalen und nonverbalen Kommunikation von Spitzenpolitikern anhand von Videointerviews sowie der Bedeutung spezifischer Schlüsselwörter.
3. Wahlplakate: Dieser Abschnitt untersucht die gestalterischen und inhaltlichen Strategien der Wahlplakate von SPD, CDU und FDP und vergleicht deren Wirkung auf den Betrachter.
4 Wahlprogramme: Hier werden die Wahlprogramme der Parteien hinsichtlich ihrer Zielgruppenansprache und inhaltlichen Schwerpunkte analysiert.
5 Aufbau: Dieses Kapitel betrachtet die strukturelle Gliederung der Wahlprogramme und wie diese die Konkretisierung der parteipolitischen Ziele unterstützt.
6 Redegattungen: Die Arbeit verortet die Parteiprogramme in den klassischen Redegattungen nach Aristoteles und Geißner, um deren Überzeugungsstrategien zu verdeutlichen.
7 Argumentationsschemata: Dieser Teil analysiert die verwendeten Argumentationsstrukturen (Plausibilitäts-, moralische, rationale und taktische Argumente) der drei Parteien im Detail.
8 Fazit: Das Fazit fasst die rhetorischen Unterschiede im Auftreten der Spitzenkandidaten sowie die differenzierten Wahlkampfstrategien zusammen und bestätigt den großen Einfluss der Rhetorik auf den Wahlerfolg.
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Die Arbeit analysiert die rhetorischen Mittel und Kommunikationsstrategien von Parteien und deren Spitzenkandidaten während des Landtagswahlkampfs 2012 in Nordrhein-Westfalen.
Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse von mündlicher Kommunikation (Interviews), der Gestaltung von Wahlplakaten und der Argumentationsstruktur in schriftlichen Wahlprogrammen.
Ziel ist es, die Funktion von Wort, Bild und Schrift als rhetorische Mittel zur Wählergewinnung treffend zu charakterisieren und zu bewerten.
Die Arbeit nutzt die Analyse verbaler, paraverbaler und nonverbaler Kommunikation, klassische Redegattungen nach Aristoteles sowie Argumentationsstrukturen nach Haselhoff.
Der Hauptteil analysiert detailliert die Medienauftritte, Plakatkampagnen und die Argumentationsschemata der Parteien SPD, CDU und FDP.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Rhetorik, Wahlkampf, politische Kommunikation, Überzeugungskraft, Sprachgebrauch und mediale Darstellung.
Hannelore Kraft wird als ruhig, sympathisch und volksnah analysiert, während Norbert Röttgen als unsicher, nervös und in seiner Außenwirkung als weniger erfolgreich beschrieben wird.
Die Arbeit betont, dass nonverbale Elemente wie Mimik, Gestik und Kleidung für die Glaubwürdigkeit einer politischen Botschaft von größter Bedeutung sind und oft stärker wirken als das gesprochene Wort.
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