Bachelorarbeit, 2009
49 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
1.1. Ziel der Untersuchung
1.2. Methodische Vorgehensweise
1.3. Aufbau/ Gliederung der Arbeit
2. Theorieteil
2.1. Begriffsdefinition „Jugendliche“
2.2. Begriffsdefinition „Zeitung“
2.3. Jugendliche und Mediennutzung
2.4. Jugendliche und Zeitung - Leserschaftsforschung
2.4.1. Studien
2.4.2. Themeninteressen Jugendlicher
2.5. Untersuchungsgegenstand „Kronen-Zeitung“
2.5.1. Geschichte
2.5.2. Charakteristika
2.5.3. Auflage und Reichweite
2.6. Der "Uses and Gratifications Approach"
3. Empirischer Teil: Inhaltsanalyse
3.1. Forschungsfrage und Hypothesen
3.2. Untersuchungskategorien
4. Ergebnisse der Untersuchung
4.1. Überprüfung der Hypothesen
4.2. Beantwortung der Forschungsfrage
5. Fazit
6. Literaturverzeichnis
6.1. Online-Quellen
6.2. Abbildungsverzeichnis
7. Anhang
Codierbuch
Codierbogen
Die Arbeit untersucht, mit welchen Strategien die österreichische „Kronen-Zeitung“ versucht, junge Menschen als Zielgruppe zu erreichen, und analysiert dabei, inwieweit die redaktionelle Gestaltung den Bedürfnissen und Interessen der Jugendlichen entspricht.
2.4. Jugendliche und Zeitung – Leserschaftsforschung
Die Behauptung, dass junge Menschen heute nicht mehr so oft zur Tageszeitung greifen wie frühere Generationen, ist nicht neu (vgl. Röttger 1992: 81). Diverse Befunde verschiedener Mediennutzungsstudien verdeutlichen, dass die Zeitung bei jungen Menschen im intermedialen Wettkampf an Boden verloren hat (vgl. Graf-Szczuka 2007: 10). Speziell in den letzten zehn – bis fünfzehn Jahren, seit ein Großteil der Jugendlichen Zugang zum Internet besitzt, wird dieses Problem noch häufiger und intensiver diskutiert. Mittlerweile gibt es zahlreiche Versuche von WissenschaftlerInnen, Verlegern und JournalistInnen, die Jugend als ZeitungsleserInnen zu gewinnen, ein Patenrezept wurde bis dato jedoch noch nicht gefunden (vgl. Röttger 1992: 81).
Auch laut Graf-Szczuka (2007: 8) spielt die Zeitung im Medienmenü der Jugendlichen nur eine untergeordnete Rolle. Die Kritik vieler junger Menschen an der Zeitung ist weitgehend bekannt: Das Papiermedium gilt als grau und unspektakulär (vgl. Rager 2003: 180). Viele junge RezipientInnen empfinden die Sprache als trocken und kompliziert. Vor allem aber behandeln viele Artikel Themen, die die Heranwachsenden nicht besonders interessant finden, obwohl sie sie als wichtig anerkennen (z.B.: Politik, Wirtschaft, etc.). Dennoch scheint der massive Leserschwund bei den Jugendlichen inzwischen gestoppt (vgl. ebd.: 10). Es zeichnet sich ein relativ stabiler Anteil an regelmäßigen ZeitungsleserInnen ab. Immerhin greifen zumindest vier von zehn Jugendlichen täglich oder wenigstens mehrmals pro Woche zur Tageszeitung, wobei der Anteil der älteren Jugendlichen dabei sogar leicht ansteigt.
1. Einleitung: Definiert die Zielsetzung der Untersuchung, die methodische Vorgehensweise sowie den strukturellen Aufbau der Bakkalaureatsarbeit.
2. Theorieteil: Erläutert zentrale Begriffe wie „Jugendliche“ und „Zeitung“ und diskutiert den „Uses and Gratifications Approach“ im Kontext der Mediennutzung.
3. Empirischer Teil: Inhaltsanalyse: Legt die Forschungsfrage, die Hypothesen sowie das Kategoriensystem für die Untersuchung der „Kronen-Zeitung“ fest.
4. Ergebnisse der Untersuchung: Präsentiert die quantitativen und qualitativen Ergebnisse der Inhaltsanalyse und überprüft die aufgestellten Hypothesen.
5. Fazit: Fasst die Erkenntnisse zusammen und zieht Schlussfolgerungen über die jugendgerechte Ausrichtung der „Kronen-Zeitung“.
6. Literaturverzeichnis: Listet die verwendeten Quellen und Online-Referenzen auf.
7. Anhang: Enthält das detaillierte Codebuch und den Codierbogen zur Nachvollziehbarkeit der Inhaltsanalyse.
Kronen-Zeitung, Jugendliche, Zeitungslesen, Mediennutzung, Inhaltsanalyse, Boulevardzeitung, Leserschaftsforschung, Medienwirkung, Politainment, Jugendkultur, Printmedien, Medienwahl, Gratifikationen, Themeninteressen, Österreich.
Die Arbeit untersucht, ob und wie die österreichische Boulevardzeitung „Kronen-Zeitung“ die spezifischen Bedürfnisse und Themenwünsche Jugendlicher anspricht, um diese als Leserschaft zu gewinnen.
Im Zentrum stehen die Mediennutzung durch Jugendliche, die Anforderungen an journalistische Darstellungsformen und die konkrete journalistische Praxis der „Kronen-Zeitung“.
Die zentrale Forschungsfrage lautet: „Wie versucht die Kronen-Zeitung Jugendliche zu erreichen?“ und ob sie sich dabei an deren Wünschen und Bedürfnissen orientiert.
Es wird eine qualitative und quantitative Inhaltsanalyse von sieben Ausgaben der „Kronen-Zeitung“ aus dem Herbst 2008 durchgeführt.
Der Hauptteil gliedert sich in einen Theorieteil zur Mediennutzung und einen empirischen Teil, in dem Artikel anhand von Kategorien wie Artikellänge, Bildanteil und Politainment-Elementen bewertet werden.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Boulevardjournalismus, Jugendleserschaft, Inhaltsanalyse, Mediennutzungsverhalten und Themeninteressen beschreiben.
Dieser Ansatz erklärt, dass Jugendliche Medien aktiv nutzen, um bestimmte Bedürfnisse (z.B. Information, Unterhaltung, soziale Interaktion) zu befriedigen, was für die Strategie von Zeitungsverlegern entscheidend ist.
Die Analyse bestätigt, dass die Zeitung durch eine starke visuelle Unterstützung (Fotos) den hohen visuellen Ansprüchen junger Leser entgegenkommt, was einen wichtigen Leseanreiz darstellt.
Ein wesentlicher Kritikpunkt ist die fehlende Hintergrundberichterstattung, da komplexe Themen oft ohne ausreichendes Vorwissen vermittelt werden, was junge Leser abschrecken kann.
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