Bachelorarbeit, 2009
43 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
1.1. Vorwort
1.2. Begründung und Relevanz des Themas
1.3. Aufbau und Ziele der Arbeit
2. Definition „Nachhaltigkeit“ bzw. „NH-Kommunikation“
2.1. Begriffserklärung/ Begriffsentstehung
2.2. Was bedeutet unternehmerische Nachhaltigkeitskommunikation/ CSR?
2.3. Was bringt CSR?
2.4. Zielgruppen der Nachhaltigkeitskommunikation
2.5. Kommunikationsinstrumente der Nachhaltigkeitskommunikation
3. Nachhaltgikeitskommunikation in der Energiebranche
3.1. NH-Komm. diverser Unternehmen/ unternehmerische NH-Komm.
3.1.1. Nachhaltigkeit im Verbund
3.1.2. Nachhaltigkeit in der EVN
3.2. Nachhaltigkeitskommunikation am Beispiel der OMV
3.2.1. Unternehmensdefinition von CSR
3.2.2. Zielgruppen
3.3. Branchenvergleich - Unterschiede zur Automobilbranche
4. Fazit und Ausblick/ Schlussfolgerungen
Diese Arbeit untersucht den Stellenwert und die praktische Anwendung der unternehmerischen Nachhaltigkeitskommunikation (CSR-Kommunikation). Das primäre Ziel besteht darin, aufzuzeigen, wie Unternehmen soziale und ökologische Verantwortung in ihre Kommunikation integrieren, wobei ein besonderer Fokus auf dem Energiesektor liegt.
1.1. Vorwort
"Nichts ist mächtiger als eine Idee, dessen Zeit gekommen ist (...) Nachhaltigkeit ist in der Welt; nun gilt es, sie allseits zu kommunizieren (...)." (Victor Hugo 1802 - 1885)
Um das Leitbild Nachhaltigkeit gesellschaftlich zu verankern, bedarf es professioneller und zeitgemäßer Kommunikation (vgl. online 20091).
Unternehmen tragen als Teil der Gesellschaft neben Staat und Verbrauchern ihren Teil der Verantwortung für nachhaltige Entwicklung. Die Wahrnehmung dieser Verantwortung ist bereits seit langem Bestandteil der täglichen Unternehmenspraxis. Um diese transparent und glaubwürdig darzustellen, steht den Unternehmen nicht nur ein einziges Instrument, wie zum Beispiel ein gedruckter Umweltbericht, zur Verfügung. Unternehmen haben vielmehr die Möglichkeit, aus einer breiten Palette spezifischer Kommunikationsinstrumente auszuwählen.
Angesichts der Dynamik, die nachhaltiges Wirtschaften besitzt, und angesichts der sich stetig wandelnden Anforderungen an Unternehmen, entwickeln sich Art und Umfang der Nachhaltigkeitskommunikation kontinuierlich weiter. Darüber hinaus ist Nachhaltigkeitskommunikation, welche die ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Aktivitäten des unternehmerischen Handelns umfasst, ein integraler Bestandteil der Unternehmenskommunikation.
Mit Nachhaltigkeitskommunikation und der freien Auswahl der dabei verwendeten Instrumente verfolgen Unternehmen das Ziel, den Dialog mit ihren Stakeholdern (z.B. MitarbeiterInnen, Kunden, Gesellschaft, Behörden, Politik) zu optimieren und das Vertrauen der Gesellschaft in ihre unternehmerische Tätigkeit zu erhöhen. Sie wählen dabei nach Möglichkeit, die für ihre jeweiligen Zielgruppen, für die verfügbaren Ressourcen und die themenspezifisch am besten geeigneten Instrumente der Kommunikation aus (siehe Kapitel 2.5.).
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema Nachhaltigkeitskommunikation ein, begründet dessen Relevanz und definiert die Forschungsfragen sowie den methodischen Aufbau der Arbeit.
2. Definition „Nachhaltigkeit“ bzw. „NH-Kommunikation“: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Begrifflichkeiten von Nachhaltigkeit und CSR, beschreibt deren Bedeutung für Unternehmen und analysiert Instrumente sowie Zielgruppen der Nachhaltigkeitskommunikation.
3. Nachhaltgikeitskommunikation in der Energiebranche: Dieser Teil untersucht die praktische Umsetzung von CSR in der Energiebranche anhand von Beispielen wie dem Verbund, der EVN und der OMV und zieht einen Vergleich zur Automobilbranche.
4. Fazit und Ausblick/ Schlussfolgerungen: Das Fazit stellt fest, dass CSR zunehmend als Marketinginstrument genutzt wird, die Berichterstattung jedoch häufig standardisiert ist, was eine echte Differenzierung zwischen den Unternehmen erschwert.
Nachhaltigkeit, Nachhaltigkeitskommunikation, Corporate Social Responsibility, CSR, Unternehmenskommunikation, Energiebranche, Stakeholder, Stakeholder-Dialog, OMV, Automobilbranche, CSR-Bericht, Umweltmanagement, Soziale Verantwortung, Unternehmensführung, Dialoggruppen.
Die Arbeit behandelt die unternehmerische Nachhaltigkeitskommunikation (CSR-Kommunikation) und untersucht, wie Unternehmen ihre soziale und ökologische Verantwortung gegenüber der Gesellschaft kommunizieren.
Die zentralen Themen sind CSR-Definitionen, die Rolle des Stakeholder-Managements, die Instrumente der Nachhaltigkeitskommunikation und die praktische Umsetzung in der Energiebranche.
Ziel ist es, einen Überblick über das Thema zu geben und aufzuzeigen, wie Unternehmen CSR in ihre Unternehmenskommunikation integrieren, wobei der Fokus auf dem Vergleich innerhalb und zwischen Branchen liegt.
Die Arbeit basiert primär auf einer Literaturanalyse, um theoretische Grundlagen zu schaffen und diese mit aktuellen Praxisbeispielen aus der Wirtschaft zu verknüpfen.
Der Hauptteil widmet sich der Definition der Begrifflichkeiten, der Analyse des Stakeholder-Dialogs sowie einer detaillierten Untersuchung des Energiesektors, insbesondere am Beispiel der OMV.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Nachhaltigkeit, CSR, Stakeholder, Energiebranche, Unternehmenskommunikation, Vertrauen und Transparenz.
Die Analyse zeigt, dass sich die Inhalte beider Branchen stark ähneln und die Unternehmen weitgehend dieselben Instrumente verwenden, was eine deutliche Differenzierung erschwert.
Für die OMV sind Stakeholder essenziell, da langfristige wirtschaftliche Erfolge eng mit dem Vertrauen dieser Interessensgruppen verbunden sind, weshalb ein aktiver Stakeholder-Dialog gepflegt wird.
Der Code of Conduct dient als absolutes Wertesystem und Grundlage für das Handeln der OMV, um Standards in Bereichen wie Menschenrechten, Arbeitssicherheit und Ethik zu setzen.
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