Bachelorarbeit, 2011
66 Seiten, Note: upper second class honours
1. Einleitung
1.1 Erläuterungen zur Themenwahl
1.2 These und Zielsetzung der Arbeit
2. Grundlagen
2.1 Musikalität
2.2 Händigkeit
2.3 Ähnliche Studien und deren Ergebnisse
2.3.1 Hassler und Gupta
2.3.2 Hering, Catarci und Steiner
2.3.3 Weitere Studien
2.4 Der Musikforscher Edwin E. Gordon
3. Methodik
3.1 Auswahl der Tests
3.1.1 Seashore Measures of Musical Talents
3.1.2 Wing Standardized Tests of Musical Intelligence
3.1.3 Musical Aptitude Profile
3.1.4 Advanced Measures of Music Audiation
3.2 Testgruppe und Einschränkungen
3.3 Wichtige Kriterien zur Fehlervermeidung
4. Durchführung
4.1 Beschreibung des Testumfelds
4.2 Testvorraussetzungen und deren Überprüfung (Checkliste)
4.3 Beschreibung der Testdurchführung
5. Ergebnisse
5.1 Ergebnisübersicht
5.2 Hypothesentests
5.3 Schlussfolgerung
5.4 Versuch einer Erklärung auf neuropsychologischer Ebene
6. Zusammenfassung
6.1 Beschreibung des Themas
6.2 Testdurchführung und die Ergebnisse
6.3 Fazit
7. Kritische Reflexion der Arbeit
Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Händigkeit und musikalischem Potential. Ziel ist es, die verbreitete These, dass Linkshänder musikalischer als Rechtshänder seien, wissenschaftlich zu prüfen, indem mittels standardisierter Musikalitätstests (Advanced Measures of Music Audiation) bei einer Gruppe von 80 Probanden statistische Daten erhoben und analysiert werden.
1.2 These und Zielsetzung der Arbeit
In dieser Arbeit geht es vor allem um den Zusammenhang von Musikalität und Händigkeit. Die These, Linkshänder sind musikalischer als Rechtshänder, soll im Laufe der Studie entweder bewiesen oder widerlegt werden. Dazu werden an einer möglichst großen Anzahl von Probanden Musikalitätstests durchgeführt, durch deren statistische Auswertung eine Aussage über einen möglichen Zusammenhang zwischen Musikalität und Händigkeit getroffen werden kann.
Das Resultat der Studie, unabhängig davon, ob ein Zusammenhang besteht oder nicht, soll dann anhand neuropsychologischer Aspekte erklärt und bekräftigt werden. Durch diese Arbeit sollen weder Links- noch Rechtshänder auf Grund ihrer Händigkeit diskriminiert oder für unmusikalisch erklärt werden. Es geht lediglich darum, eine allgemeine Aussage zu treffen. Auch werden eine eventuelle musikalische Vorbildung sowie das Geschlecht bei der Studie mit in Betracht gezogen und Unterschiede die auf diese Punkte zurückzuführen sind werden untersucht.
Ein weiteres Ziel ist das Erstellen einer aussagekräftigen Studie. Um dieses Ziel zu erreichen müssen möglichst viele Probanden getestet werden, und der Autor wird jeden einzelnen Test mit den Probanden persönlich durchführen um somit ein gleiches Testumfeld und gleiche Testkonditionen zu garantieren, damit die Resultate nicht durch Schwankungen in den Instruktionen und variierenden Testumfeldern beeinflusst werden.
1. Einleitung: Vorstellung der Motivation für die Themenwahl und Definition der zentralen Forschungsfrage bezüglich des Zusammenhangs von Händigkeit und Musikalität.
2. Grundlagen: Erörterung der Begriffe Musikalität und Händigkeit sowie Analyse existierender Studien und der Musiklern-Theorie von Edwin E. Gordon.
3. Methodik: Detaillierte Darstellung der Auswahl geeigneter Musikalitätstests (AMMA), Beschreibung der Testgruppe und Definition kritischer Kriterien zur Fehlervermeidung.
4. Durchführung: Beschreibung des Testumfelds, der notwendigen Voraussetzungen zur Testung und der systematischen Vorgehensweise bei der Datenerhebung.
5. Ergebnisse: Darstellung und statistische Auswertung der erhobenen Daten inklusive Hypothesentests und neuropsychologischer Reflexion.
6. Zusammenfassung: Synthese der Ergebnisse, bei der die These über die höhere Musikalität von Linkshändern widerlegt und die Bedeutung musikalischer Vorbildung hervorgehoben wird.
7. Kritische Reflexion der Arbeit: Kritische Würdigung der eigenen Vorgehensweise, der Stichprobengröße und Ausblick auf zukünftige Forschungsnotwendigkeiten.
Musikalität, Händigkeit, Linkshänder, Rechtshänder, Musikpsychologie, AMMA, Music Learning Theory, Audiation, musikalisches Potential, statistische Auswertung, musikalische Vorbildung, Neuropsychologie, Testmethodik, empirische Studie, musikalische Wahrnehmung
Die Arbeit untersucht, ob ein Zusammenhang zwischen der Händigkeit (Links- oder Rechtshänder) und der musikalischen Begabung besteht.
Die Themenfelder umfassen die Musikpsychologie, die Analyse der Händigkeit, die Validität von Musikalitätstests sowie neuropsychologische Aspekte der musikalischen Verarbeitung.
Das Hauptziel ist die Überprüfung der Hypothese, ob Linkshänder tatsächlich musikalischer sind als Rechtshänder, um diese entweder zu bestätigen oder zu widerlegen.
Es wurde eine quantitative empirische Studie mit 80 Probanden durchgeführt, bei der die „Advanced Measures of Music Audiation“ (AMMA) eingesetzt und mittels t-Tests statistisch ausgewertet wurden.
Der Hauptteil befasst sich mit der Auswahl und Anwendung der Testmethoden, der Durchführung der Datenerhebung unter standardisierten Bedingungen und der anschließenden statistischen Analyse der Ergebnisse.
Kernbegriffe sind Musikalität, Händigkeit, statistische Analyse, musikalische Vorbildung und neuropsychologische Faktoren der Wahrnehmung.
Nein, die statistische Auswertung ergab keine signifikanten Unterschiede, was zur Widerlegung der These führte.
Die Studie belegt, dass Personen mit musikalischer Vorbildung signifikant bessere Ergebnisse in den Tests erzielten als Personen ohne eine solche.
Dieser Test wurde aufgrund seiner kurzen Durchführungsdauer, der guten Vergleichbarkeit und der wissenschaftlich nachgewiesenen Validität für diese spezifische Studie ausgewählt.
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