Masterarbeit, 2012
54 Seiten, Note: 1,3
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
A. Einleitung
I. NGOs
1.1 Definition und Grundlagen
1.2 Fundraising – Das professionelle Sammeln von Spenden
1.3 Public Relations – Die Beziehung zur Öffentlichkeit
II. Kampagnen
2.1 Definition und Grundlagen
2.2 Erfolgsfaktoren einer Kampagne
III. Social Media
3.1 Definition und Grundlagen
3.2 Elementare Social Media Anwendungen
3.3 Die Relevanz von Social Media in Zahlen
IV. Social Media als Kommunikations und Fundraisingtool
4.1 Social Media als Kommunikationstool
4.1.1 Facebook
4.2 Social Media als Fundraisingtool
4.2.1 betterplace
4.3 Social Campaigning
4.3.1 Krautbuster
V. Best Practice Beispiele
5.1 KONY 2012
5.2 Skateistan
VI. Fazit
6.1 Handlungsempfehlungen
Die vorliegende Arbeit untersucht, wie Nichtregierungsorganisationen (NGOs) moderne Social-Media-Plattformen und digitale Kampagnen effektiv nutzen können, um ihre Bekanntheit zu steigern, Spenden zu akquirieren und eine tragfähige Beziehung zu ihrer Öffentlichkeit aufzubauen. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, unter welchen Bedingungen Social Media als professionelles Instrument für Kommunikation und Fundraising fungieren kann.
2.1 Definition und Grundlagen
Betrachtet man das Wort „Kampagne“ einmal etymologisch, so lässt sich vom lateinischen Wort „campus“, also Feld herleiten und bezeichnet die Zeit, die ein Heer im Feld verbrachte und damit also die Dauer von Feldzügen. Die militärische Auslegung des Begriffes Kampagne birgt mehr Gemeinsamkeiten mit dem Begriff Kampagne im Sinne der PR Arbeit, als es zunächst scheint, denn eine PR-Kampagne ist wie eine militärische Kampagne für eine bestimmte Zeit ausgelegt und muss strategisch geplant sein. Auch ist sie auf ein gewisses Ziel ausgerichtet und in diverse einzelne Maßnahmen unterteilbar.
Natürlich zielt eine PR-Kampagne weniger auf martialische Ziele ab, sondern ganz im Gegenteil eher darauf angelegt eine Form der Aufmerksamkeit Öffentlichkeit zu erregen. In der Fachliteratur werden von einer Kampagne folgende grundlegenden Charakteristika verlangt:
• Der strategische Ansatz
• Ausrichtung auf ein bestimmtes Ziel
• Fokus auf ein bestimmtes Thema
• Befristung auf einen definierten Zeitraum
• Erzeugung öffentlicher Aufmerksamkeit als Minimalziel
• Dramaturgische Inszenierung der Maßnahmen mittels unterschiedlicher Instrumente der verschiedenen Kommunikationsdisziplinen
A. Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet den beruflichen Hintergrund des Autors und die zunehmende Professionalisierung von NGOs im digitalen Zeitalter.
I. NGOs: Dieses Kapitel definiert Nichtregierungsorganisationen und erläutert die Notwendigkeit von Fundraising sowie Public Relations für deren Arbeit.
II. Kampagnen: Hier werden die Definitionen, Charakteristika und die zentralen Erfolgsfaktoren für die Planung von Kampagnen dargestellt.
III. Social Media: Das Kapitel bietet eine Einführung in das Web 2.0 sowie die wichtigsten Social-Media-Anwendungen und analysiert deren quantitative Relevanz.
IV. Social Media als Kommunikations und Fundraisingtool: Fokus auf die konkrete Anwendung von Facebook und spezialisierten Plattformen wie betterplace oder Krautbuster für NGOs.
V. Best Practice Beispiele: Detaillierte Analyse der Kampagnen „Kony 2012“ und „Skateistan“ als praktische Anwendungsbeispiele.
VI. Fazit: Das abschließende Kapitel resümiert die Ergebnisse und gibt konkrete Handlungsempfehlungen für die professionelle Social-Media-Arbeit.
NGO, Fundraising, Public Relations, Social Media, Kampagnenführung, Web 2.0, Social Campaigning, Facebook, Online Fundraising, Community Management, Spendensammlung, Kommunikation, Digital Natives, Viralität, Öffentlichkeitsarbeit.
Die Arbeit untersucht die Professionalisierung von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) bei der Nutzung digitaler Medien und die strategische Planung von Kampagnen zur Mittelakquise und Öffentlichkeitsarbeit.
Die Schwerpunkte liegen auf der Schnittstelle zwischen NGO-Kommunikation, Online-Fundraising, den Mechanismen sozialer Netzwerke und dem erfolgreichen Kampagnenmanagement.
Die Kernfrage ist, ob und unter welchen Voraussetzungen Social Media ein effektives und professionelles Instrument für die Kommunikation und das Fundraising von NGOs sein kann.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse sowie der Auswertung von Best-Practice-Beispielen und Experteninterviews zur Veranschaulichung der Prozesse.
Der Hauptteil analysiert theoretische Grundlagen von Kampagnen und Social Media, untersucht praktische Online-Tools wie Facebook und betterplace und vergleicht diese mit realen Fallbeispielen.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Fundraising, Social Campaigning, Online-Kommunikation, Öffentlichkeitsarbeit, Viralität und digitales Marketing geprägt.
Die Dramaturgie ist entscheidend, um die Aufmerksamkeit der Zielgruppe in einer reizüberfluteten digitalen Umgebung zu halten und durch "Storytelling" eine emotionale Bindung aufzubauen.
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