Bachelorarbeit, 2011
36 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
1.1 Einordnung in die Teilgebiete der Geographie
1.2. Die Geschichte des fairen Handels
2. Die Akteure der Fair Trade – Kette
2.1 Produzent
2.2 Unternehmen
2.2.1 Corporate Social Responsibility
2.2.2 Firmenphilosophien am Beispiel ausgewählter Unternehmen
2.2.3 Die GEPA als Mischkonzept
2.2.4 Stiftung Warentest CSR Röstkaffee
2.3 Konsument
2.4 Wechselwirkungen zwischen Produzent, Konsument und Unternehmen
3. Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen des "Mainstreaming von Fair Trade" im deutschen Lebensmitteleinzelhandel, wobei insbesondere die Rollen von Produzenten, Unternehmen und Konsumenten beleuchtet werden. Ziel ist es, die tatsächliche Fairness der angebotenen Kaffeeprodukte im Kontext marktwirtschaftlicher Gewinnmaximierung zu hinterfragen und zu bewerten.
1. Einleitung
Mit einem Verzehr von ungefähr 150 Litern pro Bundesbürger im Jahr – und somit mit einem höheren Verbrauch als der von Wasser oder Bier – ist Kaffee das „Lieblingsgetränk der Deutschen“ (DEUTSCHER KAFFEEVERBAND E.V.). Doch dass unsere Gesellschaft durch den Genuss und vor allem durch den Kauf dieses Produktes auch soziale, ökonomische und ökologische Wirkungen ausübt, ist vielen nicht bewusst. (KOERBER; KRETSCHMER)
In der folgenden Arbeit wird die Produktionskette des fair gehandelten Kaffees näher beleuchtet, um ein kritisches Bewusstsein für den Konsum von Kaffee zu wecken und die tatsächliche „Fairness“ der Produkte zu hinterfragen. Durch die zunehmende „Kommerzialisierung des fairen Handels“ (HERBIG, 45) und den Vertrieb der Produkte in Discountern wird der Konsumentenkreis von fair gehandeltem Kaffee deutlich vergrößert. Somit erhöht sich die Relevanz der Fragestellung, ob die jeweiligen Produkte trotz des marktwirtschaftlichen Gedankens der Gewinnmaximierung wirklich fair gehandelt sind. Sind die Prinzipien des homo oeconomicus wirklich vereinbar mit denen des Fair Trades?
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des fairen Kaffeehandels ein und stellt die zentrale Forschungsfrage nach der Vereinbarkeit von ökonomischer Gewinnmaximierung und ethischen Standards.
2. Die Akteure der Fair Trade – Kette: Dieses Hauptkapitel analysiert die Rollen von Produzenten, Unternehmen und Konsumenten sowie deren Interdependenzen im Rahmen der Marktöffnung für Fair Trade-Produkte.
3. Fazit: Das abschließende Kapitel interpretiert die Ergebnisse und diskutiert, inwiefern eine tatsächliche Balance zwischen marktwirtschaftlichen Interessen und den sozialen Anforderungen des fairen Handels möglich ist.
Mainstreaming, Fair Trade, Kaffee, Corporate Social Responsibility, CSR, Lebensmitteleinzelhandel, Produzent, Konsument, Stiftung Warentest, Nachhaltigkeit, Gewinnmaximierung, Marktöffnung, Handel, Ethik, Soziale Verantwortung.
Die Arbeit analysiert das Phänomen, dass Fair Trade-Produkte verstärkt den Massenmarkt (Mainstreaming) erreichen, und untersucht, wie fair diese Produkte angesichts wirtschaftlicher Interessen wirklich sind.
Die zentralen Felder sind die Handelsstrukturen, die Rolle von CSR (Corporate Social Responsibility) in Unternehmen, die Glaubwürdigkeit von Firmenwerbung sowie das Kaufverhalten der Konsumenten.
Die Arbeit fragt einerseits, wie "fair" die Kaffeeprodukte der untersuchten Firmen tatsächlich sind, und andererseits, ob die Prinzipien des homo oeconomicus mit denen des fairen Handels vereinbar sind.
Es wird eine deskriptive Analyse und ein Vergleich von Unternehmensphilosophien (Internetauftritte) mit den objektiven Ergebnissen der "CSR Röstkaffee"-Studie der Stiftung Warentest durchgeführt.
Der Hauptteil analysiert die Akteure (Produzent, Unternehmen, Konsument) einzeln und in ihren Wechselwirkungen, wobei die CSR-Strategien und Ergebnisse spezifischer Discounter und der GEPA kritisch evaluiert werden.
Mainstreaming, Fair Trade, Kaffee, Corporate Social Responsibility, Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung.
Die GEPA und Aldi Nord/Süd erzielten gute Ergebnisse (stark engagiert), während Lidl im Mittelfeld lag und Penny sowie Tchibo aufgrund mangelnder Transparenz und schwacher CSR-Ansätze eher schlecht abschnitten.
Unternehmen sehen im Fair Trade-Kaffee eine ökonomisch ergiebigere Alternative zum konventionellen Kaffee, da dieser die Handelsspanne deutlich steigern kann.
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