Diplomarbeit, 1999
106 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Vorgehensweise
2 Grundlagen kundeninduzierter Lernprozesse
2.1 Differenzierung von Wissensarten
2.2 Lernprozesse
2.2.1 Bestandteile des Wissens als Grundlage für Lernprozesse
2.2.2 Individuelle Lernprozesse als Basis organisationalen Lernens
2.3 Lernauslöser Kunde
2.4 Kundenorientierung als Impuls für Lernprozesse
3 Einflußfaktoren auf kundeninduzierte Lernprozesse
3.1 Werte- und Kulturentwicklung
3.1.1 Werteentwicklung
3.1.1.1 Gesellschaftlicher Wertewandel
3.1.1.2 Wertewandel in Unternehmen
3.1.1.3 Wertewandel auf individueller Ebene
3.1.1.4 Integration von individuellem und organisationalen Wertewandel
3.1.2 Unternehmensskultur als Träger der Wertebasis
3.1.3 Kulturelles Lernen
3.1.3.1 Lernen über Artefakte
3.1.3.2 Lernen über Normen und Werte
3.1.3.3 Lernen über Grundannahmen
3.1.4 Einflußmöglichkeiten zur Schaffung einer Lernkultur
3.1.4.1 Organisationskulturelle Dualität
3.1.4.2 Kulturfunktionen
3.1.5 Bewußte Gestaltung einer Lernkultur
3.2 Wissensziele als Lernmotivation
3.2.1 Differenzierung von Wissenszielen
3.2.2 Lernschleifen
3.2.3 Wissensziele der Lernschleifen
3.2.4 Bewußte Gestaltung von Wissenszielen
3.3 Wissensbasis als Plattform für Lernprozesse in Unternehmen
3.3.1 Schnittmengenmodell der Wissensbasis
3.3.2 Technische Systeme als Wissensträger
3.3.2.1 Kommunikationssysteme
3.3.2.2 Datenbanken
3.3.2.3 Integration technischer Systeme in das Schnittmengenmodell
3.3.3 Barrieren technischer Systeme
3.3.4 Bewußte Gestaltung einer Wissensbasis
3.4 Kommunikationsentwicklung als Lernkatalysator
3.4.1 Bedeutung der Kommunikation für kundeninduzierte Lernprozesse
3.4.2 Wissenstransfer durch Kommunikation
3.4.3 Externe Kommunikation
3.4.3.1 Bedeutung der externen Kommunikation
3.4.3.2 Technische Unterstützung der externen Kommunikation durch Netzwerke
3.4.4 Dienste aus kommunikationstheoretischer Sicht
3.4.5 Interne Kommunikation
3.4.5.1 Bedeutung der internen Kommunikation für kundeninduzierte Lernprozesse
3.4.5.2 Interne Verbreitung von Kundenwissen
3.4.5.3 Technische Unterstützung der internen Kommunikation am Beispiel eines Intranets
3.4.5.3.1 Grundlagen eines Intranets
3.4.5.3.2 Einsatzfelder eines Intranets
3.4.5.3.3 Organisationale und kulturelle Aspekte eines Intranets
3.4.5.4 Kulturelle Aspekte und Barrieren interner Kommunikation
4 Intergration der betrachteten Einflußfaktoren
4.1 Wechselwirkungen
4.2 Phasenmodell
4.3 Strategische Stimmigkeit
4.4 Handlungsempfehlungen
5 Ausblick
Die Arbeit untersucht, wie Unternehmen durch eine bewusste Gestaltung von Werten, Wissenszielen, der Wissensbasis und der Kommunikation kundeninduzierte Lernprozesse fördern können, um ihre Wettbewerbsfähigkeit in einem sich wandelnden Marktumfeld zu sichern. Im Zentrum steht dabei der Kunde als effektivster Impulsgeber für notwendige organisationale Lernprozesse.
3.4.3.1 Bedeutung der externen Kommunikation
Das ganzheitliche Verständnis der Kundenbedürfnisse ist besonders für die Leiter von Entwicklungsprojekten des Unternehmens wichtig. In ihrer Funktion als Konzeptinspiratoren müssen sie Kundenwünsche bewerten und in die Zukunft projizieren. Zu diesem Zweck folgen japanische Produktmanager ihren Kunden sogar bis in Kaufhäuser, Museen und Diskotheken und beobachten ihre allgemeinen Verhaltensweisen. So können sie die systematischen Marktdaten der Marketing-Abteilung durch eigene Anschauung zu einem Gesamtbild vervollständigen. Der komplette Bereich der Marktforschung spielt hier natürlich eine wesentliche Rolle. Es soll in dieser Arbeit jedoch hauptsächlich die Kommunikation von Unternehmensmitgliedern mit Kunden betrachtet werden, die klassische Marktforschung kann hierzu in der Praxis eine wertvolle Ergänzung sein.
Die Kundenkommunikation dient aus Sicht des Unternehmens in dieser Betrachtung ganz allgemein der Gewinnung von Kundeninformationen. Der Kunde wird als Informationsquelle betrachtet, die ein wertvolles „Feedback“ der Unternehmensleistung darstellt. Dieses „Feedback“ findet dabei nicht zeitpunktbezogen statt, beispielsweise jährlich bei Markterhebungen, sondern ist durch eine effektive Kundenkommunikation laufend vorhanden. Eine funktionierende Kommunikation mit Kunden stellt somit eine kontinuierliche Informationsgewinnung dar.
Es wurde bereits beschrieben, warum der Kunde in seiner Kommunikationsbeziehung zum Unternehmen sowie als externer und indirekter Verursacher von Unternehmenskrisen und -chancen in dieser Arbeit als eigentlicher Lernauslöser betrachtet wird. Die Bedeutung von Lernprozessen wurde ebenfalls beschrieben. Aus diesen beiden Argumenten leitet sich die Bedeutung der Kommunikationsbeziehung zum Kunden ab. Die Norm DIN ISO 9004, Teil 2, führt diese Bedeutung im Dienstleistungsbereich noch weiter aus.
1 Einleitung: Definiert die Problemstellung und die methodische Vorgehensweise, wobei der Kunde als zentraler Auslöser für organisatorische Lernprozesse identifiziert wird.
2 Grundlagen kundeninduzierter Lernprozesse: Erläutert die theoretischen Grundlagen von Wissen und Lernprozessen sowie die Rolle des Kunden und der Kundenorientierung als Impulsgeber.
3 Einflußfaktoren auf kundeninduzierte Lernprozesse: Analysiert detailliert die vier Schlüsselfaktoren Werteentwicklung, Wissensziele, Wissensbasis und Kommunikation als Grundlage für Lernkultur und Wissenstransfer.
4 Intergration der betrachteten Einflußfaktoren: Führt die analysierten Faktoren zusammen, beleuchtet deren Wechselwirkungen, strategische Stimmigkeit und bietet konkrete Handlungsempfehlungen.
5 Ausblick: Reflektiert über die zukünftige Bedeutung der Ressource Wissen und betont die Notwendigkeit, Lernen und Handeln in einer evolutorischen Unternehmenssicht zu verbinden.
Kundenorientierung, kundeninduzierte Lernprozesse, Organisationslernen, Unternehmenskultur, Wissensmanagement, Wissensbasis, externe Kommunikation, interne Kommunikation, Lernkultur, Wertewandel, Wissensziele, Informationssysteme, Intranet, Wissenstransfer, Wettbewerbsfähigkeit.
Die Arbeit befasst sich mit der Frage, wie Unternehmen durch gezielte Gestaltung interner Faktoren Lernprozesse initialisieren und fördern können, die durch Kundenanforderungen induziert werden.
Die zentralen Themen umfassen die Unternehmenskultur, Wissensmanagement-Strategien, interne und externe Kommunikationsprozesse sowie die Bedeutung des Kunden als Impulsgeber für Innovation.
Ziel ist es aufzuzeigen, wie ein Unternehmen seine Lernfähigkeit und Lernbereitschaft durch die Beeinflussung von Werten, Wissenszielen, Kommunikation und technischer Wissensbasis systematisch steigern kann.
Die Arbeit nutzt eine theoretische Analyse basierend auf fachspezifischer Literatur zur Organisationstheorie, zum Wissensmanagement und zur Unternehmenskommunikation, ergänzt durch praktische Modelle.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse von vier Einflussfaktoren: Werten/Kultur, Wissenszielen, der Wissensbasis als Plattform sowie der Kommunikation als Lernkatalysator.
Kundenorientierung, kundeninduzierte Lernprozesse, Organisationslernen, Wissensmanagement, Unternehmenskultur und Kommunikation sind die entscheidenden Fachbegriffe.
Der Kunde wird als die zentrale Instanz gesehen, die durch sein Konsumverhalten und Feedback den Erfolg oder Misserfolg des Unternehmens bestimmt und somit den dringlichsten Anlass für Lernprozesse bietet.
Kommunikation fungiert als "Leim" der Organisation und als Lernkatalysator, der die Wissenstransparenz erhöht und den Austausch von implizitem und explizitem Wissen ermöglicht.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

