Bachelorarbeit, 2011
42 Seiten, Note: 1
1 Einleitung
1.1 Ausgangssituation und Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Forschungsfrage
1.4 Methodik
2 Begriffsabgrenzung
2.1 Definition Rechnungslegung
2.2 Definition Sachanlage
3 Unternehmensgesetzbuch (UGB)
3.1 Rechnungslegung
3.1.1 Anwendungsbereich
3.1.2 Jahresabschluss
3.1.3 Ausrichtung und Funktionen des Jahresabschlusses
3.2 Bewertungsvorschriften
3.2.1 Allgemeine Grundsätze der Bewertung
3.2.2 Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
3.2.3 Beizulegende Wert
3.3 Bewertung von Sachanlagen
3.3.1 Abschreibungen von Sachanlagen
3.3.2 Planmäßige Abschreibung von abnutzbaren Sachanlagen
3.3.2.1 Lineare Abschreibung
3.3.2.2 Degressive Abschreibung
3.3.2.3 Progressive Abschreibung
3.3.2.4 Leistungsbedingte Abschreibung
3.3.3 Außerplanmäßige Abschreibung von Sachanlagen
3.3.4 Zuschreibungen
3.3.5 Geringwertige Sachanlagen
4 International Financial Reporting Standards (IFRS)
4.1 Anwendungsbereich
4.2 Aufbau der IFRS Rechnungslegung
4.3 Ausrichtung und Zielsetzung
4.4 Abschluss nach IFRS
4.5 Allgemeine Bewertungsvorschriften
4.5.1 Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
4.5.2 Beizulegender Zeitwert oder Fair Value
4.5.3 Beizulegender Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten
4.5.4 Nutzungswert
4.5.5 Erzielbarer Betrag
4.6 Bewertung von Sachanlagen
4.6.1 Erstbewertung von Sachanlagen
4.6.2 Folgebewertung von Sachanlagen
4.6.2.1 Anschaffungskostenmodell
4.6.2.1.1 Planmäßige Abschreibungen bei Verwendung des Anschaffungskostenmodells
4.6.2.1.2 Außerplanmäßige Abschreibungen und Wertaufholung bei Verwendung des Anschaffungskostenmodells
4.6.2.2 Neubewertungsmodell
4.6.2.2.1 Planmäßige Abschreibungen bei Verwendung des Neubewertungsmodells
4.6.2.2.2 Außerplanmäßige Abschreibungen bei Verwendung des Neubewertungsmodells
5 Beantwortung der Forschungsfrage
6 Kritische Würdigung und Empfehlung
Das Hauptziel der Arbeit ist es, österreichischen Investoren die grundlegenden Unterschiede zwischen der Rechnungslegung nach UGB und IFRS unter besonderer Berücksichtigung der Bewertung des Sachanlagevermögens aufzuzeigen. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, wie sich diese beiden Systeme im Kontext der Sachanlagebewertung unterscheiden und welche bilanzpolitischen Spielräume sich daraus ergeben.
2.2 Definition Sachanlage
Sachanlagen sind materielle, also körperlich greifbare Anlagegüter und stellen das Produktivvermögen eines Unternehmens dar (vgl. Tanski 2005, S. 1 ff). In anderen Worten ist die technische Leistungsfähigkeit eines Betriebes auf die Summe der zur Verfügung stehenden Sachanlagen zurückzuführen. Ihrem Charakter nach, gehen sie nicht in einem einzigen Produktionsvorgang zu Grunde, sondern stehen für mehrere Leistungsvorgänge zur Verfügung (vgl. Lechner / Egger / Schauer 2006, S. 154 f).
Nach § 224 UGB umfassen Sachanlagen Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich Bauten auf fremden Grund, sowie technische Anlagen und Maschinen, als auch andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung und geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau (vgl. § 224 Abs 2 A II UGB). Als Teil des Anlagevermögens sind Sachanlagen nach § 198 UGB dazu bestimmt einem Unternehmen dauerhaft wirtschaftlich zu dienen (vgl. § 198 Abs 2 UGB). Unter “dauerhaft“ versteht man gemeinhin, über ein Geschäftsjahr hinausgehend. Hierzu sei angemerkt, dass es sich bei dieser Zeitangabe lediglich um einen Richtwert handelt (vgl. Abt et al. 2010, S. 51). Ausschlaggebend für die Einstufung einer Sachanlage in das Anlagevermögen ist daher vielmehr die Absicht der jeweiligen Nutzung, bzw. die Widmung derselben. (vgl. Karel / Handler / Abt 2008, S. 147; Lechner / Egger / Schauer 2006, S. 658 f). Die Sachanlage ist durch einen inhärenten Gebrauchscharakter gekennzeichnet, welcher auch ein wesentlicher Abgrenzungsfaktor zu den Vermögensgegenständen des Umlaufvermögens ist, die dem Verbrauch dienen (vgl. Abt et al. 2010, S. 45).
1 Einleitung: Diese Arbeit legt die Ausgangssituation, Zielsetzung, Forschungsfrage und die methodische Vorgehensweise zur Untersuchung der Rechnungslegungsunterschiede bei Sachanlagen dar.
2 Begriffsabgrenzung: Es werden die für das Thema wesentlichen Begriffe der Rechnungslegung sowie der Sachanlagen im betriebswirtschaftlichen Kontext definiert.
3 Unternehmensgesetzbuch (UGB): Dieses Kapitel behandelt die Rechnungslegung nach UGB mit Fokus auf die Bewertungsvorschriften für Sachanlagevermögen unter Berücksichtigung des Vorsichtsprinzips.
4 International Financial Reporting Standards (IFRS): Hier werden die IFRS-Grundlagen sowie die spezifischen Bewertungsansätze für Sachanlagen (Anschaffungskosten- und Neubewertungsmodell) erläutert.
5 Beantwortung der Forschungsfrage: Die zentralen Unterschiede zwischen UGB und IFRS werden zusammengeführt, um die Forschungsfrage hinsichtlich der Bewertung von Sachanlagen abschließend zu beantworten.
6 Kritische Würdigung und Empfehlung: Abschließend werden die bilanzpolitischen Auswirkungen beider Systeme diskutiert und eine Einschätzung für Investoren gegeben.
UGB, IFRS, Rechnungslegung, Sachanlagevermögen, Bewertung, Anschaffungskosten, Fair Value, Vorsichtsprinzip, Jahresabschluss, Bilanzierung, Abschreibung, Neubewertungsmodell, Investoren, Kapitalerhaltung, Impairment-Test
Die Arbeit befasst sich mit einem Vergleich der Rechnungslegungssysteme UGB und IFRS hinsichtlich der Bewertung von Sachanlagen.
Die zentralen Themen sind das Vorsichtsprinzip im UGB, das Fair-Value-Konzept in den IFRS sowie die unterschiedlichen Abschreibungs- und Bewertungsmethoden.
Das Ziel ist es, österreichischen Investoren die Bewertungsunterschiede zwischen UGB und IFRS zu verdeutlichen, damit diese fundiertere Investitionsentscheidungen treffen können.
Die Arbeit basiert auf einer quantitativen Sekundärforschung in Form einer umfassenden Literaturrecherche sowie rechtswissenschaftlicher Auslegungsmethoden.
Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Analyse der UGB-Vorschriften und die darauf aufbauende Darstellung der IFRS-Standards für Sachanlagen.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Bilanzierung, Fair Value, Anschaffungskosten, Sachanlagevermögen und bilanzpolitische Spielräume.
Während das UGB stark vom Gläubigerschutz und dem Vorsichtsprinzip geprägt ist, zielen die IFRS auf eine entscheidungsnützliche Information für Investoren unter Anwendung des Fair-Value-Konzepts ab.
Es ermöglicht die Bewertung von Sachanlagen zum beizulegenden Zeitwert (Fair Value), was zu einer Erhöhung des Buchwertes führen kann, im Gegensatz zum UGB, wo dies strikt verboten ist.
Das UGB folgt dem gemilderten Niederstwertprinzip bei dauerhafter Wertminderung, während die IFRS durch den Impairment-Test eine spezifische Überprüfung des erzielbaren Betrags vorschreiben.
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