Diplomarbeit, 2012
79 Seiten, Note: 2,0
1 EINLEITUNG
2 SPEKULATIONSBLASEN
2.1 Hintergrund und Begriffsbestimmung
2.2 Charakteristische Entwicklung spekulativer Blasen
2.2.1 Entstehung spekulativer Blasen
2.2.2 Wachstum spekulativer Blasen
2.2.3 Zusammenbruch spekulativer Blasen
3 DIE BEHAVIORAL FINANCE THEORIE
3.1 Der Homo oeconomicus und die Grenzen der modernen Kapitalmarkttheorie
3.2 Ein neuer Forschungsansatz: Die Behavioral Finance
3.2.1 Begriffsbestimmung
3.2.2 Erkenntnisse der Behavioral Finance Theorie
3.2.2.1 Heuristiken
3.2.2.2 Kognitive Dissonanz
3.2.2.3 Kontrollbedürfnis
3.2.2.4 Die drei Typen von Marktteilnehmern
3.3 Die praktische Relevanz der Behavioral Finance
4 ASSET ALLOCATION
4.1 Grundlagen
4.1.1 Begriffsbestimmung
4.1.2 Portfolio Selection
4.1.3 Das Capital Asset Pricing Model
4.2 Die Dimensionen der Asset Allocation
4.2.1 Die Strategische Asset Allocation
4.2.2 Die Taktische Asset Allocation
4.2.3 Aktive und Passive Asset Allocation
5 ANSÄTZE ZUR BERÜCKSICHTIGUNG SPEKULATIVER BLASEN IN DER ASSET ALLOCATION
5.1 Mängel der traditionellen Asset Allocation in Zeiten hochvolatiler Kurse
5.2 Risikoorientierte Ansätze zur Berücksichtigung spekulativer Blasen
5.2.1 Die Dynamische Asset Allocation
5.2.2 Die Multi Asset Allocation
5.2.3 Die Portfolio Insurance
5.2.3.1 Stop-Loss Strategien
5.2.3.2 Protective Put
5.2.3.3 Portfolio-Insurance mit Calls
5.2.3.4 Synthetischer Put
5.2.3.5 Constant-Mix-Strategie und „Constant Proportion“-Portfolio-Insurance
5.2.3.6 Kasse-Short-Put-Switch
6 ZUSAMMENFASSUNG UND FAZIT
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Untersuchung von Spekulationsblasen und die Analyse moderner Verfahren zur Asset Allocation, um Kapitalmarktinvestitionen in hochvolatilen Marktphasen besser gegen Kursverluste abzusichern.
2.2.1 Entstehung spekulativer Blasen
Spekulationsblasen geht häufig ein exogener Schock voraus, welchen Robert J. Shiller in seinem Werk „Irrational Exuberance“ mit dem Begriff „New Era Economic Thinking“ umschreibt. Solch exogene Ereignisse begünstigen die Entstehung spekulativer Blasen in erheblichem Maße. Bezeichnend für das „New Era Economic Thinking“ ist die zu diesen Zeiten weitverbreitete Annahme, dass sich die Zukunft positiver und weniger ungewiss darstellen wird, als dies in der Vergangenheit der Fall war. Dieser Optimismus nährt sich aus bahnbrechenden Erfindungen, die technischen Fortschritt und steigende Gewinnchancen mit sich bringen und eine vermeintlich neue Ära einleiten.
Das Auftreten des Internets Mitte der 90er Jahre wurde beispielsweise von vielen Beobachtern als ein fundamentales Ereignis interpretiert, das die Produktivität der Wirtschaft erhöhen werde. Zweifelsohne hat das Internet als Kommunikations- und Vertriebssystem die Produktivität gesteigert. Um allerdings festzustellen, ob diese Erfindung schnelleres wirtschaftliches Wachstum als in der Vergangenheit generiert, bedarf es eines Vergleichs mit ähnlich bahnbrechenden Erfindungen der Vergangenheit. Der Postdienst, die Eisenbahn, Telegraphen, das Automobil und das Flugzeug, das Radio oder auch moderne Autobahnen sind äquivalente Erfindungen, die zu ihrer Zeit einen beträchtlichen Effekt auf die Volkswirtschaft hatten.
Es ist kaum nachweisbar, ob das Internet einen größeren Einfluss auf das Wachstum der Wirtschaft in den 90er Jahren hatte, als es diese Erfindungen auf die Wirtschaft zu ihrer Zeit hatten. Demnach gibt es auch keine Anhaltspunkte, die heutzutage schnelleres Wachstum als in der Vergangenheit vermuten lassen.
1 EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet das Versagen der traditionellen Asset Allocation während der großen Finanzmarktkrisen und definiert den Rahmen für die Untersuchung spekulativer Blasen und neuer Lösungsansätze.
2 SPEKULATIONSBLASEN: Dieses Kapitel analysiert die Entstehung, das Wachstum und den Zusammenbruch spekulativer Blasen unter Einbeziehung ökonomischer Theorien wie der Feedback-Theorie.
3 DIE BEHAVIORAL FINANCE THEORIE: Hier werden die Grenzen der modernen Kapitalmarkttheorie aufgezeigt und die Bedeutung psychologischer Faktoren sowie Heuristiken für das Anlegerverhalten erläutert.
4 ASSET ALLOCATION: Dieses Kapitel beschreibt die theoretischen Grundlagen der Portfoliostrukturierung, einschließlich des CAPM und der Unterscheidung zwischen strategischen und taktischen Ansätzen.
5 ANSÄTZE ZUR BERÜCKSICHTIGUNG SPEKULATIVER BLASEN IN DER ASSET ALLOCATION: Der Hauptteil präsentiert moderne, risikoorientierte Investmentkonzepte, um dynamisch auf Marktvolatilität zu reagieren, darunter Multi Asset Allocation und Portfolio Insurance Strategien.
6 ZUSAMMENFASSUNG UND FAZIT: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und stellt fest, dass neue Strategien das Portfoliomanagement unterstützen, aber keine vollständige Vorhersagegarantie bieten.
Spekulationsblasen, Asset Allocation, Behavioral Finance, Homo oeconomicus, Portfolio Insurance, Feedback-Theorie, Markteffizienz, Risikoaversion, Heuristiken, Dynamische Asset Allocation, Multi Asset Allocation, Value at Risk, Stop-Loss Strategien, Protective Put, Kapitalmarkt
Die Diplomarbeit untersucht die Ursachen spekulativer Blasen und präsentiert moderne Strategien zur Portfolio-Absicherung, um in instabilen Kapitalmarktphasen das Verlustrisiko zu minimieren.
Die Arbeit verknüpft die Phänomenologie spekulativer Blasen mit den verhaltenswissenschaftlichen Erkenntnissen der Behavioral Finance und überträgt diese auf praktische Konzepte der Asset Allocation.
Ziel ist es, die mangelnde Prognosefähigkeit der traditionellen Portfolioverwaltung in hochvolatilen Zeiten aufzuzeigen und risikoorientierte Ansätze zur Verlustvermeidung zu validieren.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch die Analyse bestehender ökonomischer Fachliteratur, verhaltenswissenschaftlicher Modelle und quantitativer Investitionsstrategien.
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Analyse von Spekulationsblasen, die Auseinandersetzung mit der Behavioral Finance sowie die Vorstellung konkreter Strategien zur Asset Allocation und Portfolio Insurance.
Zentrale Begriffe sind Spekulationsblasen, Behavioral Finance, Asset Allocation, Portfolio Insurance, Risikoaversion und Markteffizienz.
Sie beschreibt, wie anfängliche Preissteigerungen durch das Verhalten der Anleger weitere Käufe auslösen und somit einen sich selbst verstärkenden Prozess in Gang setzen, der den Preis massiv vom Fundamentalwert entkoppelt.
Weil das Modell von rein rationalem Handeln ausgeht, was durch die wiederkehrende Bildung von spekulativen Blasen und nachgewiesene psychologische Verzerrungen in der Praxis widerlegt wird.
Die strategische Ausrichtung ist langfristig und statisch, während die dynamische Asset Allocation das Portfolio aktiv auf Basis von Risikokennzahlen (wie VaR) steuert, um Verlusten proaktiv entgegenzuwirken.
Der Floor ist ein vorab definierter Mindestwert des Portfolios; die Strategie zielt darauf ab, durch Umschichtungen in risikofreie Anlagen sicherzustellen, dass dieser Wert während der Laufzeit nicht unterschritten wird.
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