Bachelorarbeit, 2013
407 Seiten, Note: 3,0
1.0 Einleitung: Warum Musikvideos für die Rapszene besonders wichtig sind
1.1 Musikvideo - was ist das überhaupt?
2.0 Die Geschichte des US – amerikanischen Raps und dessen Visualisierung
2.1 Oldschool: Die Pioniertage
2.2 Rap gewinnt an Profil(t)
2.3 Die Neunziger: Golden Era und Diversifikation
2.4 Die Nullerjahre: Rap definiert den Mainstream
2.4.1 Zwischenkapitel: Die fetten Jahre vorbei – Krise in der Musikindustrie und die Folgen für Rap
2.5 2007: Liberalisierung und Generationwechsel
2.6 Wie Rap einen US - Präsidenten wählte
2.7 2008 – 2010: Rap auf der Suche zu sich selbst
2.8 2010 – 2012: Die dritte Generation übernimmt das Schiff
3.0 Resümee
4.0 Literatur
Die vorliegende Arbeit untersucht die historische Entwicklung des US-amerikanischen Rap und analysiert dabei maßgeblich die Bedeutung und Veränderung der Visualisierung in Musikvideos. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie sich die Darstellung der Künstler im Laufe der Jahrzehnte in Abhängigkeit von technologischen Möglichkeiten, ökonomischen Zwängen und der stetigen Transformation des Genres gewandelt hat.
1.0 Einleitung: Warum Musikvideo für die Rap- Szene von besonderer Wichtigkeit sind
Manche bezeichnen das Musikvideo gerne als „die Radiosingle für das Musikfernsehen“ (Sandmann 2008, 10), obwohl es sich bei dieser Bezeichnung um ein exemplarisches Beispiel für die Sichtweisen einer längst überholten Zeit handelt. Heute findet Popkultur kaum noch im regulären Fernsehen statt und das alte Konzept vom Musiksender, der mit Videoclips von den großen Plattenfirmen bemustert wird, hat schon lange an Aktualität verloren. Das wesentliche Geschehen hat sich heute auf das Internet verlagert, dort hauptsächlich auf die Videoplattformen, die die meisten User besuchen, also Google´s YouTube.com und InterActiveCorp´s Vimeo.com. So wie in vielen Bereichen der Musikindustrie, hat auch im Bereich der Produktion von Musikvideos eine allgemeine Liberalisierung eingesetzt. War es früher nahezu unmöglich, ein hochwertiges Video mit günstigem Equipment zu drehen, ist dies mit der heutigen, hochauflösenden Darstellung selbst kleinster und günstiger Kameras sehr viel einfacher möglich. Auch die sogenannte „Filterfunktion“, die einmal die Plattenfirmen, dann das Radio bzw. das Fernsehen innehatten, ist heute verschwunden. Will heißen: Ohne die Hilfe einer Plattenfirma war es früher für Musiker praktisch unmöglich, die eigenen Inhalte einer großen Masse von Menschen näherzubringen. Natürlich konnte man viele Konzerte in der eigenen Region oder jeden Tag in einer anderen Stadt spielen – doch wie sollte der Anfang gemacht werden? Wer besucht ein Konzert einer Band, die er nicht kennt? An diese Stelle traten die Plattenfirmen, die mit ihren Trendscouts Musiker ohne Plattenvertrag aufspürten und mit ihren Werbebudgets und PR- Kanälen (Pressemeetings, Rundschreiben, Annoncen in den Printmedien, Airtime im Fernsehen und Radio gegen Bezahlung oder wegen der gemeinsamen Konzernstruktur) ihre eigenen Künstler „über Nacht“ in die Aufmerksamkeitsreichweite einer großen Menge von Menschen brachten.
1.0 Einleitung: Warum Musikvideos für die Rapszene besonders wichtig sind: Diese Einleitung thematisiert den technologischen Wandel in der Musikindustrie und dessen Auswirkungen auf die Produktion und Verbreitung von Musikvideos als zentrales Medium.
2.0 Die Geschichte des US – amerikanischen Raps und dessen Visualisierung: Dieses Kapitel zeichnet die historische Genese der Rapmusik nach, von den Pioniertagen bis hin zur Etablierung als globale Musikform.
2.1 Oldschool: Die Pioniertage: Das Kapitel beleuchtet die Anfänge des Rap Ende der 1970er Jahre, geprägt durch Live-Performances und erste kommerzielle Erfolge der Pioniere.
2.2 Newschool: Rap gewinnt an Profil(t): Hier wird die Entwicklung der 1980er Jahre beschrieben, in denen sich Rap diversifiziert und durch die Gründung von Labels wie Def Jam ein eigenes Profil erhält.
2.3 Die Neunziger: Golden Era und Diversifikation: Fokus auf die 1990er Jahre, eine Ära der sozialen Themen, des Gangsta-Raps und einer zunehmenden stilistischen Vielfalt.
2.4 Die Nullerjahre: Rap definiert den Mainstream: Die Arbeit analysiert, wie Rap zu Beginn des neuen Jahrtausends endgültig die kulturelle Vorherrschaft im Mainstream übernimmt.
2.4.1 Zwischenkapitel: Die fetten Jahre vorbei – Krise in der Musikindustrie und die Folgen für Rap: Eine kritische Auseinandersetzung mit dem wirtschaftlichen Umbruch durch Digitalisierung und Filesharing.
2.5 2007: Liberalisierung und Generationwechsel: Untersuchung des Wandels in der Vermarktung durch neue Online-Strategien und den Aufstieg einer neuen Rapper-Generation.
2.6 Wie Rap einen US - Präsidenten wählte: Dieses Kapitel analysiert die politische Instrumentalisierung von Rap während der Wahlkampagne von Barack Obama.
2.7 2008 – 2010: Rap auf der Suche zu sich selbst: Betrachtung einer Phase der Identitätskrise innerhalb des Genres inmitten wirtschaftlicher Turbulenzen.
2.8 2010 – 2012: Die dritte Generation übernimmt das Schiff: Ein Blick auf die jüngste Entwicklung, geprägt von neuen digitalen Geschäftsmodellen und jungen Talenten.
3.0 Resümee: Zusammenfassende Betrachtung der Entwicklung des Rap als kulturelles und ökonomisches Phänomen.
4.0 Literatur: Auflistung der im Werk verwendeten Quellen.
Rap, Musikvideo, Hip-Hop, Musikindustrie, Visualisierung, US-amerikanische Kultur, Gangsta-Rap, Internet, YouTube, RIAA, Mainstream, Subkultur, Musikvermarktung, Videoproduktion, digitale Revolution.
Die Arbeit analysiert die historische Entwicklung der US-amerikanischen Rap-Musik und legt dabei einen besonderen Schwerpunkt auf die visuelle Darstellung der Künstler und ihrer Inhalte in Musikvideos.
Zentrale Aspekte sind der technologische Wandel von den Pioniertagen bis zum Internetzeitalter, die Rolle der Musikindustrie, die Entwicklung vom Underground zum Mainstream sowie die visuelle Ästhetik in verschiedenen Rap-Subgenres.
Das primäre Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen der musikalischen Entwicklung und der visuellen Inszenierung zu ergründen und aufzuzeigen, wie sich diese wechselseitig beeinflusst haben.
Die Arbeit nutzt eine qualitative Analyse von Musikvideos im historischen Kontext, unterstützt durch die Auswertung von Verkaufszahlen, Branchenberichten und Fachliteratur.
Der Hauptteil gliedert sich in chronologische Abschnitte, die die Entwicklung von den Oldschool-Pioniertagen über die Golden Era der 1990er Jahre bis hin zur Mainstream-Dominanz und den Herausforderungen des Internetzeitalters behandeln.
Rap, Musikvideo, Hip-Hop, Musikindustrie, Visualisierung, Internet, Mainstream, Vermarktung und Musikgeschichte.
Die Nullerjahre werden als die Phase identifiziert, in der Rap endgültig den Mainstream definierte, sich jedoch gleichzeitig durch die Krise der Musikindustrie einer massiven Umstrukturierung unterziehen musste.
Die Politik wird insbesondere anhand des Einflusses von Rap auf die US-Präsidentschaftswahlen 2008 beleuchtet, wobei das ambivalente Verhältnis zwischen Künstlern und politischer Macht thematisiert wird.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

