Diplomarbeit, 2013
81 Seiten, Note: 1,3
1 EINLEITUNG
2 GRÜNER TEE
2.1 GESCHICHTE
2.2 DIE BOTANIK DER TEEPFLANZE
2.3 KULTIVIERUNG
2.3.1 ANBAUGEBIETE
2.3.2 ERNTE
2.3.3 VERARBEITUNG
2.3.3.1 Pan-frying
2.3.3.2 Steaming
2.3.3.3 Rollen
2.3.3.4 Trocknen
2.4 ZUSAMMENSETZUNG DES TEEBLATTES UND DER BLATTKNOSPE
2.4.1 NÄHRSTOFFE DES PRIMÄRSTOFFWECHSELS
2.4.1.1 Kohlenhydrate
2.4.1.2 Lipide
2.4.1.3 Proteine und Enzyme
2.4.2 NÄHRSTOFFE DES SEKUNDÄRSTOFFWECHSELS
2.4.2.1 Alkaloide
2.4.2.2 Pigmente
2.4.2.3 Aromastoffe
2.4.2.4 Mineralstoffe
2.4.2.5 Polyphenole
2.5 HERSTELLUNG VON GRÜNTEEEXTRAKT
2.6 GESUNDHEITSFÖRDERNDE EFFEKTE DER GRÜNTEEPOLYPHENOLE
3 DIABETES MELLITUS TYP-2
3.1 KLASSIFIKATION DER DIABETESFORMEN GEMÄß DER DEUTSCHEN DIABETES GESELLSCHAFT
3.2 PRÄVALENZ
3.3 SYMPTOMATIK
3.4 ÄTIOPATHOGENESE
3.4.1 GENETIK
3.4.2 ADIPOSITAS
3.4.3 MIKRO- UND MAKROANGIOPATHIEN
3.4.4 METABOLISCHES SYNDROM
3.5 LABORDIAGNOSTISCHE METHODEN
3.5.1 EINFACHE BLUTZUCKERBESTIMMUNG
3.5.2 ORALER GLUKOSETOLERANZTEST (OGTT)
3.5.3 GLYKOHÄMOGLOBIN (HBA1C)
3.5.4 INSULINRESISTENZ (HOMEOSTATIS MODEL ASSESSMENT)
3.6 KRITERIEN FÜR DIABETES MELLITUS GEMÄß DEUTSCHER DIABETESGESELLSCHAFT (2011)
3.7 THERAPIE UND THERAPIEZIELE
4 EINFLUSS VON GRÜNTEEPOLYPHENOLEN AUF DEN GLUKOSESTOFFWECHSEL
4.1 WIRKUNGEN AUF DEN GESTÖRTEN GLUKOSESTOFFWECHSEL IN TIER UND MENSCH
4.1.1 WIRKMECHANISMEN AUF DEN GLUKOSESTOFFWECHSEL
4.1.2 WIRKUNGEN AUF DEN GLUKOSESTOFFWECHSEL VON NICHT-DIABETIKERN
4.2 WIRKUNGEN AUF DAS KÖRPERGEWICHT UND KÖRPERFETT
5 NUTZEN DER GRÜNTEEPOLYPHENOLE IN DER BEHANDLUNG DES DIABETES MELLITUS TYP-2
5.1 REVIEW DER STUDIENERGEBNISSE
5.2 STUDIENDESIGN
5.2.1 INTERVENTIONSDAUER
5.2.2 INTERVENTIONSMAßNAHMEN
5.2.3 ANAMNESE DER STUDIENTEILNEHMER
5.2.4 EPIDEMIOLOGIE
5.3. EPIGALLOCATECHIN-3-GALLAT UND GEWICHTSREDUKTION
5.3.1 KATECHOLAMINE
5.3.2 LIPOLYSEAKTIVITÄT DES TYP-2-DIABETIKERS
5.4 DISPARITÄT ZWISCHEN TIERMODELL UND HUMANSTUDIE
5.4.1 EXPERIMENTELLER DIABETES VERSUS "ECHTER" DIABETES
5.4.2 BIOVERFÜGBARKEIT VON EPIGALLOCATECHIN-3-GALLAT
5.5 NUTZEN VON GRÜNEM TEE VERSUS GRÜNTEESUPPLEMENTEN FÜR PRÄVENTION UND BEHANDLUNG
6 ZUSAMMENFASSUNG
Die vorliegende Diplomarbeit untersucht den aktuellen Forschungsstand zum Einfluss von Grünteepolyphenolen auf den Glukosestoffwechsel sowie das Körpergewicht von Diabetikern. Dabei wird der Frage nachgegangen, inwieweit der Konsum von Grünem Tee oder entsprechenden Extrakten als unterstützende Maßnahme im Rahmen eines umfassenden Diabetesmanagements bei Diabetes mellitus Typ-2 empfohlen werden kann.
2.3.3 Verarbeitung
Nach der Pflückung weisen die im Teeblatt enthaltenen Enzyme eine hohe Aktivität auf. Grüner Tee unterscheidet sich von allen anderen Teesorten dadurch, dass der Fermentationsprozess der Blätter verhindert wird.
Um die Aktivität der für die Fermentation verantwortlichen Enzyme, konkret die Polyphenoloxidasen, zu unterbinden, müssen diese durch kurzzeitige Hitzezufuhr inaktiviert werden.
Die Deaktivierung der Polyphenoloxidasen tritt ein, wenn die Blätter Temperaturen von > 65°C ausgesetzt werden.
Da die Aktivität der Polyphenoloxidasen von verschiedenen Faktoren wie der Pflückmethode oder dem Alter des Blattes abhängig ist, werden vorsorglich viel höhere Temperaturen eingesetzt, um eine vollständige Enzyminaktivierung sicherzustellen.
Junge Teeblätter zeichnen sich unter anderem dadurch aus, dass sie eine höhere Enzymaktivität aufweisen als ältere Teeblätter (Ahmed & Stepp 2012, S. 26).
1 EINLEITUNG: Einführung in die historische Bedeutung und gesundheitliche Relevanz von Grünem Tee sowie die wachsende Bedeutung des Diabetes mellitus Typ-2 als globale Herausforderung.
2 GRÜNER TEE: Umfassende Darstellung der botanischen Grundlagen, der Anbaugebiete, Erntemethoden und der chemischen Zusammensetzung des Teeblatts mit Fokus auf Polyphenole.
3 DIABETES MELLITUS TYP-2: Detaillierte Erläuterung der Klassifikation, Symptomatik, Ätiopathogenese sowie labordiagnostischer Methoden und aktueller Therapieansätze.
4 EINFLUSS VON GRÜNTEEPOLYPHENOLEN AUF DEN GLUKOSESTOFFWECHSEL: Zusammenfassung der Studienergebnisse zur Wirkung von GTP auf den Glukosestoffwechsel bei Tieren, Menschen und Nicht-Diabetikern.
5 NUTZEN DER GRÜNTEEPOLYPHENOLE IN DER BEHANDLUNG DES DIABETES MELLITUS TYP-2: Diskussion der Studienergebnisse, Analyse des Studiendesigns sowie der Bioverfügbarkeit von EGCG und Nutzenvergleich zwischen Tee und Supplementen.
6 ZUSAMMENFASSUNG: Abschließende Synthese der Ergebnisse zur therapeutischen Relevanz von Grünem Tee bei Typ-2-Diabetes.
Grüner Tee, Grünteepolyphenole, EGCG, Diabetes mellitus Typ-2, Glukosestoffwechsel, Insulinresistenz, Adipositas, Stoffwechselstörungen, Catechine, Bioverfügbarkeit, Nahrungsergänzungsmittel, Stoffwechselpathogenese, HbA1c-Wert, Phytomedizin, antioxidative Aktivität.
Die Arbeit analysiert die ernährungsmedizinische Bedeutung von Grünem Tee und dessen Polyphenolen im Kontext der Behandlung von Diabetes mellitus Typ-2.
Die thematischen Schwerpunkte liegen auf den Inhaltsstoffen des Grünen Tees, der Pathophysiologie des Typ-2-Diabetes und einer wissenschaftlichen Bewertung des Einflusses von Grünteepolyphenolen auf den Glukosestoffwechsel.
Das Ziel besteht darin, basierend auf dem aktuellen Forschungsstand zu eruieren, ob Grüner Tee oder Grünteeextrakte einen nachweisbaren therapeutischen Nutzen bei der Entstehung und dem Verlauf von Typ-2-Diabetes bieten.
Die Arbeit basiert auf einer umfassenden Literaturrecherche, die den aktuellen Stand der Forschung durch Analyse zahlreicher klinischer Studien und tierexperimenteller Untersuchungen aufbereitet.
Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Beschreibung der Herkunft und Zusammensetzung von Tee, die klinischen Aspekte des Diabetes mellitus Typ-2 sowie eine intensive kritische Diskussion verschiedener Studien zur Wirkung von Grünteepolyphenolen.
Zentrale Begriffe sind Grünteepolyphenole, Epigallocatechin-3-gallat (EGCG), Diabetes mellitus Typ-2, Insulinresistenz und Stoffwechselentgleisung.
Die Arbeit legt dar, dass die Übertragbarkeit aufgrund der unterschiedlichen Metabolisierung von EGCG zwischen Spezies und der Komplexität menschlicher Lebensweisen im Vergleich zu standardisierten Laborbedingungen bei Tieren limitiert ist.
EGCG wird eine aktivierende Wirkung auf das sympathische Nervensystem zugeschrieben, die zu einer gesteigerten Lipolyse führen soll, wobei die Arbeit die klinische Evidenz dieses Mechanismus beim Typ-2-Diabetiker kritisch hinterfragt.
Ja, die Arbeit weist darauf hin, dass Nahrungsergänzungsmittel oft nicht standardisiert sind und isolierte Substanzen einen anderen, potenziell weniger synergetischen Nutzen aufweisen als der Konsum des natürlichen Lebensmittels.
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