Examensarbeit, 2012
44 Seiten, Note: 1,0
Die Arbeit zielt darauf ab, Kriterien einer ästhetischen Nachhaltigkeitsbildung auf systemisch-konstruktivistischer Grundlage zu formulieren und daraus Empfehlungen für einen Theaterworkshop abzuleiten. Hierbei werden die Folgen der Postmoderne, des Konstruktivismus und neurobiologischer Erkenntnisse für ein modernes Bildungsverständnis betrachtet, welches auch für die "Bildung für nachhaltige Entwicklung" und die ästhetische Bildung relevant ist. Die Arbeit untersucht, wie das Theaterspielen die Ziele der "Bildung für nachhaltige Entwicklung" unterstützen kann, ohne dabei instrumentalisiert zu werden.
Kapitel zwei erläutert die Auswirkungen von Postmoderne, Systemtheorie, Konstruktivismus und neurobiologischen Erkenntnissen auf die Bildung, insbesondere im Hinblick auf die "Bildung für nachhaltige Entwicklung". Kapitel drei beleuchtet die Inhalte, Methoden und Ziele der "Bildung für nachhaltige Entwicklung" und stellt zentrale didaktische Prinzipien vor. Kapitel vier konzentriert sich auf das ästhetische Potenzial des Theaterspielens, untersucht die Bildungswirksamkeit des ästhetischen Raums und die Rolle von Wahrnehmung und Selbstausdruck im theatralen Prozess. Die Ergebnisse der Kapitel zwei, drei und vier werden in Kapitel fünf zusammengefasst und auf die Fragestellungen der Arbeit rückbezogen.
Ästhetische Bildung, Bildung für nachhaltige Entwicklung, Theaterpädagogik, Systemisch-konstruktivistische Didaktik, Postmoderne, Konstruktivismus, Neurobiologie, Gestaltungskompetenz, ästhetischer Raum, Differenzerfahrung, Inszenierung, Reflexion, Selbstbildung, Soziale Bildung, nachhaltige Entwicklung, Nachhaltigkeit.
Ein Bildungsansatz, der die Methoden der ästhetischen Bildung (z. B. Theaterpädagogik) nutzt, um die Ziele der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) erfahrbar zu machen.
Durch das Einnehmen verschiedener Perspektiven im „ästhetischen Raum“ können Spieler systemische Zusammenhänge und globale Herausforderungen spielerisch reflektieren.
Dieser Ansatz geht davon aus, dass Wissen nicht einfach übertragen werden kann, sondern dass Lernende ihre Wirklichkeit aktiv selbst konstruieren, was durch kreative Prozesse unterstützt wird.
Gestaltungskompetenz ist das Kernziel der BNE. Sie befähigt Menschen dazu, Veränderungen in komplexen Systemen aktiv mitzugestalten und nachhaltige Entscheidungen zu treffen.
Nein, die Arbeit betont die Zweckfreiheit der Kunst. Theater bietet Chancen zur Bildung, darf aber nicht rein als Werkzeug für außerästhetische Probleme missbraucht werden.
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