Bachelorarbeit, 2012
54 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Ziel der Arbeit
1.3 Methodisches Vorgehen
2 Besucherbindung im Freien Theater
2.1 Relationship Marketing im Non-Profit-Bereich
2.1.1 Grundlagen des Relationship Marketing
2.1.2 Grundlagen des Non-Profit-Marketing
2.1.3 Merkmale der Non-Profit-Organisation
2.1.4 Non-Profit Relationship Marketing
2.2 Der Besucher als Kunde
2.2.1 Grundlagen der Kundenorientierung
2.2.2 Besuchertypen
2.2.3 Besucherorientierung im Kulturbetrieb
2.3 Instrumente der Besucherbindung
2.3.1 Traditionelle Instrumente
2.3.1.1 Das Abonnementsystem
2.3.1.2 Die Besucherorganisation
2.3.1.3 Der Förderverein
2.3.2 Innovative Instrumente
2.3.2.1 Die Besucherkarte
2.3.2.2 Der Besucherclub
2.3.2.3 Memberships
2.4 Theater als Non-Profit-Organisation
2.4.1 Der Kulturbetrieb
2.4.2 Das Kulturprodukt
2.4.2.1 Kern- und Zusatzleistungen
2.4.2.2 Kern- und Zusatznutzen
2.4.2.3 Besonderheiten des Kulturprodukts
2.4.3 Der Kulturnutzer
3 Besucherbindung am theaterzentrum deutschlandsberg
3.1 Das theaterzentrum deutschlandsberg
3.1.1 Information und Geschichte
3.1.2 Ziele
3.1.3 Mission Statement
3.1.4 Komparative Konkurrenzvorteile
3.1.4.1 Kinder und Jugend
3.1.4.2 tz_dramawerkstatt
3.1.4.3 Stadttheater in der Provinz
3.2 Analyse und Status quo der Besucherbindung am theaterzentrum deutschlandsberg
3.2.1 AboCard
3.2.2 tz_Sammelpass 5+1
3.3 Dimensionen eines Besucherbindungsprogramms
3.3.1 Bezugsobjekt
3.3.2 Zielgruppen
3.3.3 Arten der Kundenbindung
3.3.4 Besucherbindungsinstrumente
3.3.5 Zeitrahmen
3.3.6 Kooperationen
3.4 Strategien und Maßnahmen der Besucherorientierung
3.4.1 Gästebuch
3.4.2 Besucherbefragung
3.4.3 tz_Sammelpass
3.4.4 tz_FamilyCard
3.4.5 tz_Doppel
3.4.6 Taxi-Service
3.4.7 Geburtstagswünsche
4 Fazit
4.1 Ergebnisse
4.2 Maßnahmen
4.3 Zukünftige Entwicklungen
Die Arbeit analysiert Strategien und Instrumente der Besucherorientierung und -bindung für den Non-Profit-Kulturbereich, insbesondere für das Freie Theater, und entwickelt konkrete, kostengünstige Maßnahmen am Beispiel des theaterzentrum deutschlandsberg.
3.1.4.3 Stadttheater in der Provinz
Ein weiterer komparativer Konkurrenzvorteil ist die Tatsache, dass es in einer Kleinstadt wie Deutschlandsberg (Einwohnerzahl Stadtgemeinde: 8.136; Einwohnerzahl Bezirk: 60.851) ein ganzjährig betriebenes Theater mit breit gefächertem Angebot für jeden Geschmack gibt (Uraufführungen, Silvesterkomödien, Märchenproduktionen, Improvisationstheater, Jugendtheaterproduktionen, Sommertheater, Studioproduktionen …). Im Schnitt werden sechs bis acht Eigenproduktionen pro Spielzeit (September bis Juli) herausgebracht. Im Gegensatz zu den „großen“ Mitbewerbern wie z. B. dem Schauspielhaus Graz gibt es am theaterzentrum deutschlandsberg de facto keine Sommerpause, da in diesem Zeitraum bereits die nächste Spielzeit vorbereitet wird bzw. für kommende Produktionen geprobt wird. Die Aufrechterhaltung eines derartigen Betriebes wäre ohne den selbstlosen (und zum Großteil unentgeltlichen) Einsatz der Mitglieder undenkbar und kann durchaus als weiterer komparativer Konkurrenzvorteil betrachtet werden: eine gehörige Portion Idealismus und die Freude am Theater, die allen Beteiligten am theaterzentrum deutschlandsberg zu eigen ist.
1 Einleitung: Die Arbeit beleuchtet die Herausforderung der Besucherbindung bei knappen Kulturbudgets und definiert das Ziel, praxistaugliche Strategien für Freie Theater zu entwickeln.
2 Besucherbindung im Freien Theater: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen des Relationship Marketing, analysiert Besuchertypen und stellt traditionelle sowie innovative Instrumente zur Bindung von Theaterpublikum vor.
3 Besucherbindung am theaterzentrum deutschlandsberg: Hier werden die organisatorischen Hintergründe des Beispieltheaters sowie aktuelle Instrumente analysiert und neue, kostengünstige Maßnahmen entwickelt.
4 Fazit: Die Ergebnisse der empirischen Untersuchung werden ausgewertet und zukünftige Trends, insbesondere die Rolle der sozialen Medien, zusammenfassend diskutiert.
Besucherbindung, Relationship Marketing, Non-Profit-Organisation, theaterzentrum deutschlandsberg, Kulturmanagement, Besucherorientierung, Kulturbetrieb, Theaterpublikum, Besucherbefragung, Bindungsstrategie, Kulturmarketing, Publikum, Verbundenheitsstrategie, Stammbesucher, Ehrenamt
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung und Analyse von Methoden zur Besucherbindung im Kontext von Non-Profit-Kulturbetrieben, speziell am Beispiel eines Freien Theaters.
Die Schwerpunkte liegen auf dem Relationship Marketing, den spezifischen Instrumenten zur Bindung von Kulturbesuchern sowie den Besonderheiten des Theaters als Non-Profit-Organisation.
Ziel ist es, Strategien und Maßnahmen für eine effektive Besucherorientierung aufzuzeigen, die trotz chronischer Unterfinanzierung in der Freien Szene mit geringem finanziellem Aufwand umsetzbar sind.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch Fachliteratur sowie einer empirischen Analyse mittels einer Besucherbefragung am theaterzentrum deutschlandsberg.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine detaillierte Analyse der Ist-Situation des theaterzentrum deutschlandsberg und die Entwicklung konkreter Besucherbindungsmaßnahmen.
Wichtige Begriffe sind Besucherbindung, Relationship Marketing, Non-Profit-Organisation, Kulturmanagement, Besucherorientierung und Stammbesucher.
Da ökonomische Wechselbarrieren in diesem Umfeld oft nicht zielführend sind, setzt das Theater auf emotionale Bindung und Besucherzufriedenheit, um ein langfristiges Verhältnis zum Publikum aufzubauen.
Die Befragung zeigt, dass über 75 % der Gäste aufgrund von Empfehlungen aus ihrem sozialen Umfeld auf das Theater aufmerksam wurden, was die Bedeutung persönlicher Kontakte für die Besucherakquise unterstreicht.
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