Hausarbeit, 2010
16 Seiten, Note: 1,3
Maximilian Rössners Bachelorarbeit untersucht Schillers ästhetisches Werk "Über Anmut und Würde" in Bezug auf sein Drama "Die Jungfrau von Orleans". Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Analyse der Beziehung zwischen Schillers Ethik und Ästhetik im Kontext seiner Kritik an Kants Philosophie.
Dieses Kapitel stellt die Ausgangssituation von Schillers Werk "Über Anmut und Würde" dar. Rössner beleuchtet Schillers Kritik an Kants Philosophie, insbesondere an dessen strenge Trennung von Vernunft und Neigung. Schillers Ziel ist es, eine alternative Ethik zu entwickeln, die beide Aspekte harmonisiert.
Hier präsentiert Rössner Schillers Konzept der Anmut als Ausdruck einer gelungenen Synthese von Vernunft und Neigung. Die anmutige Person integriert die Triebe in den Geist und erreicht so eine moralische Einheit.
Rössner setzt sich mit Schillers ästhetischen Argumenten auseinander. Er erläutert, wie die Anmut mit einer beweglichen Schönheit verbunden ist und wie Schillers Theorie der Anmut auf die Kunst angewandt werden kann.
In diesem Kapitel untersucht Rössner die Rolle der Geschlechter in Schillers Abhandlung. Er analysiert, wie Schiller die Konzepte von Anmut und Würde auf Männer und Frauen anwendet.
Rössner wendet die Erkenntnisse aus Schillers Abhandlung auf das Drama "Die Jungfrau von Orleans" an. Er analysiert die Figur der Johanna von Orleans als Sinnbild für Schillers Ideale von Anmut und Würde.
Die Arbeit konzentriert sich auf die Themen Anmut, Würde, Ethik, Ästhetik, Kants Philosophie, Schillers Philosophie, "Die Jungfrau von Orleans" und die Bedeutung der "Veredelung" des Menschen. Die Analyse beleuchtet das Zusammenspiel von Vernunft, Neigung, Moral und Kunst in Schillers Denken.
Schiller kritisiert Kants strenge Trennung (Dualismus) von Sinnlichkeit und Vernunft. Er empfand es als unerträglich, dass die Moral stets die natürlichen Neigungen unterdrücken müsse.
Anmut ist für Schiller der Ausdruck einer "schönen Seele", bei der Vernunft und Neigung (Pflicht und Lust) in harmonischer Übereinstimmung stehen.
Würde zeigt sich dann, wenn die Vernunft über die Triebe herrschen muss, insbesondere in Momenten des Leidens oder der moralischen Herausforderung.
Die Figur der Johanna wird als Sinnbild für das Spannungsfeld zwischen anmutiger Eigenregie und der "Hand Gottes" (moralischer Pflicht) untersucht.
Ziel ist die Integration der menschlichen Natur in die Vernunft, um eine ganzheitliche moralische und ästhetische Einheit des Individuums zu erreichen.
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