Diplomarbeit, 2013
47 Seiten, Note: 1
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Thema Sturzprophylaxe bei älteren Menschen in der Langzeitpflege. Ziel ist es, ein umfassendes Verständnis für die Entstehung von Stürzen, die damit verbundenen Risiken und die Möglichkeiten zur Prävention zu vermitteln.
Die Arbeit beginnt mit der Definition wichtiger Begriffe wie Sturz, Sturzprophylaxe, Altern und Langzeitpflege. Anschließend werden die Häufigkeit, Folgen und Kosten von Stürzen im Detail beleuchtet. Das dritte Kapitel behandelt die verschiedenen Ursachen für ein erhöhtes Sturzrisiko, unterteilt in intrinsische und extrinsische Faktoren.
Das vierte Kapitel widmet sich der umfassenden Sturzprävention. Es werden die Schritte zur Erfassung von Sturzrisiken, Analyse vorhandener Ressourcen, Formulierung von Zielen und die Umsetzung von präventiven Maßnahmen beschrieben.
Das fünfte Kapitel behandelt die Implementierung der Sturzprävention in die Pflegeplanung und die Bedeutung der Beteiligung von Bewohnern, Mitarbeitern und weiteren Gesundheitsdienstleistern.
Das sechste Kapitel befasst sich mit pflegebezogenen Maßnahmen zur Sturzprävention. Hier werden verschiedene Trainingsformen (Kraft-, Gleichgewichts- und Multi-Tasking-Training) sowie Maßnahmen zur Ausschaltung extrinsischer Risikofaktoren und zur Verwendung geeigneter Hilfsmittel erläutert.
Sturzprophylaxe, Langzeitpflege, Sturzrisiko, Risikofaktoren, Intrinsische Faktoren, Extrinsische Faktoren, Pflegeplanung, Sturzprävention, Trainingsmethoden, Hilfsmittel, Mitarbeiterbeteiligung, Patientenbeteiligung, Gesundheitsdienstleister.
Stürze im Alter haben oft schwerwiegende körperliche Folgen, verursachen hohe Kosten im Gesundheitssystem und mindern die Lebensqualität der Betroffenen erheblich.
Intrinsische Faktoren liegen in der Person selbst, wie zum Beispiel Sehbehinderungen, Gleichgewichtsstörungen, Muskelschwäche oder kognitive Einschränkungen.
Extrinsische Faktoren sind äußere Einflüsse wie unpassendes Schuhwerk, Medikamentennebenwirkungen, schlechte Lichtverhältnisse oder Stolperfallen in der Umgebung.
Durch das Erfassen des Sturzrisikos, die Analyse vorhandener Ressourcen, die Formulierung klarer Ziele und das Festlegen individueller Maßnahmen zusammen mit dem Bewohner.
Regelmäßiges Krafttraining, Gleichgewichtstraining und Multi-Tasking-Training (gleichzeitiges Bewältigen mehrerer Aufgaben) sind besonders effektiv zur Verbesserung der lokomotorischen Kompetenz.
Gehhilfen, Haltegriffe in Bad und Toilette, elektronische Sicherheitssysteme und Protektoren können das Sturzrisiko senken oder Folgen mildern.
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