Diplomarbeit, 2013
47 Seiten, Note: 1
1 EINLEITUNG
2 DEFINITIONEN/BEGRIFFSKLÄRUNGEN
2.1 STURZ
2.2 STURZPROPHYLAXE
2.3 ALTERN
2.4 LANGZEITPFLEGE
3 STURZ ALLGEMEIN
3.1 DIE HÄUFIGKEIT VON STÜRZEN
3.2 DIE FOLGEN EINES STURZES
3.3 DIE KOSTEN EINES STURZES
4 URSACHEN FÜR EINE ERHÖHTES STURZRISIKO
4.1 INTRINSISCHE FAKTOREN
4.1.1 Visuseinschränkungen
4.1.2 Gleichgewichtsstörungen, Schwindel
4.1.3 Minderung der Muskelkraft
4.1.4 Eingeschränkte Gelenkbeweglichkeit
4.1.5 Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates
4.1.6 Weitere beeinflussende Erkrankungen
4.1.7 Verändertes Ausscheidungsverhalten
4.1.8 Kognition und Psyche
4.1.9 Ernährungsstatus
4.2 EXTRINSISCHE FAKTOREN
4.2.1 Schuhe und Kleidung
4.2.2 Verwendung von Mobilitätshilfen
4.2.3 Medikamente
4.2.4 Umgebungsfaktoren
4.2.5 Exogene Stressoren
5 DIE SCHRITTE EINER UMFASSENDEN STURZPRÄVENTION
5.1 STURZRISIKEN ERFASSEN
5.2 VORHANDENDE RESSOURCEN ANALYSIEREN
5.3 RISIKOFAKTOREN DURCH EINZELINTERVENTION VERRINGERN
5.4 ZIELE FORMULIEREN
5.5 EVALUIEREN
6 STURZPRÄVENTION IMPLEMENTIEREN
6.1 STURZPRÄVENTION IN DIE PFLEGEPLANUNG INTEGRIEREN
6.2 PATIENTENBETEILIGUNG
6.3 MITARBEITERBETEILIGUNG
6.4 MITWIRKUNG ANDERER GESUNDHEITSDIENSTLEISTER
6.5 WEITERE STRUKTURELLE ÜBERLEGUNGEN
6.5.1 Sturzpräventionsbeauftragter
6.5.2 Pflegedokumentationssystem
6.5.3 Zeitliche und finanzielle Ressourcen
7 PFLEGERISCHE STURZPRÄVENTIVE MAßNAHMEN
7.1 LOKOMOTORISCHEN KOMPETENZEN TRAINIEREN
7.1.1 Krafttraining
7.1.2 Gleichgewichtstraining
7.1.3 Multi-Tasking-Training
7.2 EXTRINSISCHE RISIKOFAKTOREN AUSSCHALTEN
7.2.1 Der Weg vom Bett zur Toilette
7.2.2 Schlechte Lichtverhältnisse
7.2.3 Boden
7.3 GEEIGNETE HILFSMITTEL VERWENDEN
7.3.1 Gehilfen
7.3.2 Hilfsmittel in Bad und Toilette
7.3.3 Elektronische Sicherheitssysteme
7.3.4 Protektoren
8 SCHLUSSWORT
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, das diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegepersonal für die Sturzproblematik in Langzeitpflegeeinrichtungen zu sensibilisieren und eine aktive Auseinandersetzung mit der Sturzprophylaxe anzuregen, wobei insbesondere die Mobilisation und die individuelle Pflegeplanung im Fokus stehen.
4.1.3 Minderung der Muskelkraft
Viele Untersuchungen (Deutsches Netzwerk für Qualitätsentwicklung, 2005) haben ergeben, dass eine Minderung der unteren Extremitätenmuskulatur das Sturzrisiko steigern. Den individuellen Muskelstatus können oft auch Laien durch in Augenscheinnahme beurteilen. So würde sich eine Muskelatrophie erkennen lassen. Die beeinträchtigte Muskelfunktion lässt sich nachhaltig durch geeignete Maßnahmen positiv beeinflussen. Es können regelmäßig gezielte Bewegungsübungen zum Muskelaufbau durchgeführt werden, aber auch durch eine ausgewogene Ernährung lässt sich die Muskelleistung positiv beeinflussen. (vgl. Adriano Pierobon, Manfred Funk, 2007, S29)
1 EINLEITUNG: Der Autor erläutert seine Motivation, sich mit der Sturzprophylaxe zu beschäftigen, und definiert die Zielsetzung, das Pflegepersonal für die Sturzproblematik in der Langzeitpflege zu sensibilisieren.
2 DEFINITIONEN/BEGRIFFSKLÄRUNGEN: Dieses Kapitel liefert eine theoretische Grundlage durch die Definition der Begriffe Sturz, Sturzprophylaxe, Altern und Langzeitpflege.
3 STURZ ALLGEMEIN: Hier werden die Häufigkeit von Stürzen, die schwerwiegenden Folgen für Betroffene sowie die ökonomischen Kosten eines Sturzes dargelegt.
4 URSACHEN FÜR EINE ERHÖHTES STURZRISIKO: Das Kapitel differenziert zwischen intrinsischen Faktoren (z.B. Muskelkraft, Visus, Kognition) und extrinsischen Faktoren (z.B. Umgebung, Medikamente), die zu Stürzen führen können.
5 DIE SCHRITTE EINER UMFASSENDEN STURZPRÄVENTION: Es werden der Prozess der Sturzprävention von der Erfassung über die Ressourcenanalyse bis hin zur Zielformulierung und Evaluation beschrieben.
6 STURZPRÄVENTION IMPLEMENTIEREN: Fokus liegt hier auf der praktischen Integration der Maßnahmen in die Pflegeplanung unter Einbeziehung von Bewohnern, Mitarbeitern und anderen Gesundheitsdienstleistern.
7 PFLEGERISCHE STURZPRÄVENTIVE MAßNAHMEN: Dieses Kapitel behandelt konkrete Interventionen, wie das Training lokomotorischer Kompetenzen, die Beseitigung extrinsischer Risiken und den sachgerechten Einsatz von Hilfsmitteln.
8 SCHLUSSWORT: Der Autor zieht ein Resümee, bekräftigt die Notwendigkeit kontinuierlicher Schulungen und unterstreicht die Bedeutung der Mobilisation als zentrales Element der Pflege.
Sturzprophylaxe, Langzeitpflege, Sturzrisiko, Pflegeplanung, Mobilität, Lokomotorik, Krafttraining, Gleichgewichtstraining, Multimorbidität, Prävention, Hilfsmittel, Patientensicherheit, Sturzereignisprotokoll, Ressourcenanalyse, Sturzursachen.
Die Arbeit befasst sich mit dem komplexen Thema der Sturzprophylaxe bei älteren Menschen, speziell im Kontext der stationären Langzeitpflege.
Die Arbeit behandelt die Risikofaktoren für Stürze, die strukturierte Sturzprävention in der Pflegeplanung sowie konkrete Maßnahmen zur Sturzvermeidung durch Training und Hilfsmittel.
Das Ziel ist es, diplomiertes Pflegepersonal für die Sturzproblematik zu sensibilisieren und eine aktive, bewusste Umsetzung der Sturzprophylaxe in der Praxis zu fördern.
Die Arbeit basiert auf einer umfassenden Literaturrecherche, die Bücher, Fachartikel und Internetquellen einbezieht.
Der Hauptteil gliedert sich in die Identifikation von Risikofaktoren, die Prozessschritte der Sturzprävention, die Implementierung in die Pflegeplanung und praktische pflegerische Maßnahmen.
Zentrale Begriffe sind Sturzprophylaxe, Pflegeplanung, lokomotorische Kompetenz, Sturzrisikoerfassung und die Förderung der Bewohnerressourcen.
Sie ist essenziell, da sie aufzeigt, welche tatsächlichen Fähigkeiten der Bewohner besitzt, was als Basis für individuelle, nicht schematische Maßnahmen dient.
Im Alltag führen kognitive Anforderungen während des Gehens häufig zu Stürzen; das Training hilft, diese Herausforderungen sicher zu bewältigen.
Es dient der anlassbezogenen Evaluation, um präzise Rückschlüsse auf den Sturzhergang zu ziehen und die Pflegemaßnahmen entsprechend anzupassen.
Das Hilfsmittel muss immer den Bedürfnissen des Bewohners angepasst werden, niemals umgekehrt, und die richtige Anwendung muss trainiert werden.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

