Magisterarbeit, 2012
71 Seiten, Note: 1,8
Teil A: Einleitung
1. Einleitende Worte
2. Fragestellung der Arbeit
3. Aufbau der Arbeit
Teil B: Theoretischer Teil
1. Fachliche Grundlagen
1.1. Zeichnen im Geometrieunterricht
1.1.1. Zeichnen und die Aspekte des Zeichnens
1.1.2. Entwicklung der Zeichenfähigkeit
1.2. Zeichnen mit und ohne Hilfsmittel
1.2.1. Freihandzeichnen
1.2.2. Zeichnen mit dem Geodreieck
1.2.3. Zeichnen mit dem Zirkel
1.3. Geometrische Flächen
1.3.1. Der Kreis
1.3.2. Das Quadrat und das Rechteck
1.4. Lehrplan und Bildungsstandards
1.4.1. Bildungsstandards Mathematik
1.4.2. Lehrplan Sachsen
2. Aufbau der Untersuchung
2.1. Eingrenzung der Befragungsinhalte und Auswahl der Aufgaben
2.2. Die Beobachtung
2.2.1. Grundlagen zum Beobachten
2.2.2. Durchführung in der Untersuchung
2.2.3. Auswertungskriterien
2.3. Die Befragung
2.3.1. Grundlagen zur Befragung
2.3.2. Durchführung in der Untersuchung
2.3.3. Auswertungskriterien
2.4. Rahmenbedingungen der Untersuchung
Teil C: Praktischer Teil
1. Auswertung der Durchführung
2. Auswertung der Ergebnisse
2.1. Quantitative Auswertung der Freihandzeichnungen
2.1.1. Kreis
2.1.2. Quadrat
2.1.3. Rechteck
2.2. Quantitative Auswertung der Zeichnungen mit Zeichengeräten
2.2.1. Kreis
2.2.2. Quadrat
2.2.3. Rechteck
2.3. Quantitative Auswertung der Befragung
2.4. Auswertung der Fragestellungen der Arbeit
3. Schlussfolgerungen
Die Arbeit untersucht die handwerklichen Fähigkeiten von Viertklässlern im geometrischen Zeichnen und analysiert, inwieweit die Schüler ihr theoretisches Wissen über geometrische Flächen bei der zeichnerischen Umsetzung (Freihand und mit Zeichengeräten) anwenden.
1.1.1. Zeichnen und die Aspekte des Zeichnens
Unter Zeichnen im mathematischen Sinne wird laut Marianne Franke „eine spezielle Form des Darstellens geometrischer Objekte“ verstanden (Franke, 2009, S.281). Es werden ähnlich wie beim Schreiben bestimmte Inhalte auf Papier gebracht und festgehalten, weswegen es auch als ein Mittel, sich nonverbal auszudrücken, anzusehen ist (vgl. Gutzeit, 2005, 2005, S.28). Neben dem geometrischen Zeichnen unterscheidet man auch das Konstruieren und das Skizzieren, die sich ebenfalls in der Umgangssprache wiederfinden lassen.
Unter Skizzieren versteht man ein Darstellen der Objekte ganz ohne Hilfsmittel – es wird „frei Hand“ gezeichnet. Wichtig ist dabei, dass man wesentliche Eigenschaften mit angemessener Genauigkeit wiedergibt und Unwesentliches weglässt (vgl. Eichler, 2006, S.43). Das Konstruieren dagegen ist im mathematischen Sinne das Darstellen geometrischer Objekte, bei dem lediglich die Hilfsmittel Lineal und Zirkel genutzt werden dürfen2 (vgl. Gutzeit, 2005, S.31). Alle anderen Hilfsmittel können beim geometrischen Zeichnen verwendet werden, denn dieses ist die „Darstellung geometrischer Objekte unter Nutzung von Zeichengeräten wie Lineal, Dreieck, Schablone, Zirkel usw.“ (ebd. S.28). Es wird also besonderer Wert auf den zielgerichteten und sicheren Einsatz der Zeichengeräte gelegt. Durch den Umgang mit den verschiedenen Hilfsmitteln ist das (geometrische) Zeichnen eine Tätigkeit, wenn nicht sogar eine handwerkliche Fertigkeit, welche die Schüler systematisch üben müssen. Das kann eine große Herausforderung darstellen, denn es erfordert „eine gleichzeitige und verbindende Koordination von visuellen und motorischen Erfahrungen und Fähigkeiten (Radatz/Schipper/Dröge/Ebeling, Kl.3, 1999, S.187). Diese große Herausforderung stellt gleichzeitig auch eine große Chance dar, denn das Zeichnen fördert viel mehr als nur die visuellen und motorischen Erfahrungen der Kinder.
Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Rolle des Geometrieunterrichts in der Grundschule und begründet die Fragestellung der Magisterarbeit basierend auf Beobachtungen im Praktikum.
Theoretischer Teil: Hier werden fachliche Grundlagen zum geometrischen Zeichnen sowie zur motorischen Entwicklung der Kinder und den geometrischen Flächen (Kreis, Quadrat, Rechteck) dargelegt, gefolgt vom Aufbau der eigenen Untersuchung.
Praktischer Teil: Dieses Kapitel präsentiert die Ergebnisse der empirischen Studie, unterteilt in quantitative Auswertungen der Freihand- und Zeichengerätezeichnungen, sowie die Analyse der Schülerbefragung und abschließende Schlussfolgerungen.
Geometrieunterricht, Grundschule, Zeichnen, Freihandzeichnen, Zeichengeräte, Geodreieck, Zirkel, Zeichenfähigkeit, Handwerkliche Fertigkeit, Mathematische Kompetenzen, Geometrische Flächen, Kreis, Quadrat, Rechteck, Bildungsstandards, Empirische Untersuchung.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den geometrischen Zeichenfähigkeiten von Viertklässlern und der Anwendung ihres Wissens über geometrische Flächen bei zeichnerischen Aufgaben.
Die Themenfelder umfassen das Freihandzeichnen, das konstruktive Zeichnen mit Geodreieck und Zirkel, die motorische Entwicklung von Kindern sowie die Anforderungen der Lehrpläne und Bildungsstandards.
Das Ziel ist es, die handwerklichen Fähigkeiten der Schüler zu ermitteln und zu untersuchen, ob sie ihr theoretisches Wissen über Flächeneigenschaften beim Zeichnen dieser Flächen praktisch umsetzen.
Es wird eine empirische Untersuchung durchgeführt, die eine standardisierte Beobachtung während des Zeichnens mit anschließender vollstandardisierter mündlicher Befragung kombiniert.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die methodische Herleitung der Untersuchung sowie die Auswertung der gewonnenen Zeichnungen und Interviews.
Wichtige Begriffe sind Geometrieunterricht, Zeichengeräte, geometrische Flächen, motorische Entwicklung und fachdidaktische Untersuchung.
Das Einzelinterview ermöglicht eine alltagsnahe, weniger druckvolle Atmosphäre, in der verbale Äußerungen der Schüler besser Aufschluss über ihr begriffliches Wissen geben können als ein schriftlicher Fragebogen.
Die Ergebnisse waren unzureichend, da kein einziger Schüler vor dem Zeichnen einen Mittelpunkt markierte und der Umgang mit dem Zirkel bei vielen Kindern unsicher war.
Die Hilfslinien werden von den Schülern nur selten bewusst genutzt; viele betrachten das Geodreieck primär als Lineal, um gerade Linien zu ziehen, ohne die spezifischen konstruktiven Möglichkeiten voll auszuschöpfen.
Ja, die Untersuchung deutet darauf hin, dass bestimmte Fehler (wie beim Zirkelgebrauch) klassenspezifisch gehäuft auftraten, was auf den Einfluss des spezifischen Unterrichts und Lehrstils hindeutet.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

